Der gesättigte Materialismus
Der Weg zum besseren Verständnis der gegenwärtigen Entwicklungen

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10.07.2019 n.Chr

Der gesättigte Materialismus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich verwende jetzt erstmal diesen Begriff, weil er der erste ist, der mir jetzt so in den Sinn gekommen ist, und ich verstehe ihn folgendermaßen, nämlich: der gesättigte Materialismus beschreibt eine Position des Menschen, auf welcher er sich zufrieden gibt mit dem materiell Erreichten. Diese Position kann von außen gesehen, äußerst ärmlich erscheinen, oder eben auch, so, wie man es sich vorstellt, meine Yacht, meine Villa, meine Chessna. Der eine hat vielleicht gerade sein tägliches (Über-)Leben "gesichert", dem anderen langt die Chessna, und die Yacht muß auch nicht größer sein, und vielleicht sogar nervt ihn die Größe seiner Villa sogar etwas, weil dauernd was dran zu machen ist.
Ihr seht also, es gibt eine enorme Bandbreite, so, wie ich jetzt diesen Begriff fasse. Die Meisten, sofern sie zu dieser Gruppe gehören, werden sich natürlich, im Sinne der gaußschen Normalverteilung, zwischen diesen beiden extremen Polen befinden. Und ihr hört heraus, erstmal klingt da eigentlich nichts Negatives mit, auch wenn ich jetzt den Begriff "Materialismus" verwende (möglicherweise ist der Begriff hier falsch, das finde ich aber dann noch heraus, erstmal scheint er mir recht passend).

Wir haben also auf dem einen Extrem denjenigen, der einfach nur sein tägliches Dasein und Atmen mit sich selbst hat, und dann am anderen Ende diejenigen, die sich dazu noch im Äußeren mit mitunter zahlreichen und oder großen, respektive extravaganten, Hilfsmitteln vergnügen. Das, was jetzt für uns alle den Materialismus hat als nicht schlecht mitschwingen lassen, ist folgendes, nämlich, dass bei der beschriebenen Gruppe die Gier nach weiterer Materie zum Erliegen gekommen ist. Bei dem Einen auf einem nach außen hin kärglichem, bei dem Anderen halt auf einem nach außen hin sehr üppigem Niveau, wenn man es denn Niveau nennen möchte.

Ok, was ist der Punkt ?
Der Punkt ist, der gesättigte Materialismus bringt folgendes mit sich, nämlich:

 

Derjenige, welche im kargen "Extrem" des gesättigten Materialismus sich befindet, besitzt natürlich eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass er sich anderen, als materiellen Angelegenheiten widmet, einfach dadurch, dass sein Zerstreuungspotential weitaus geringer ist, als bei dem anderen Extrem. Potentiell kann natürlich auch der Superreiche irgendwann einen Knall bekommen (Buddha, Assisi und andere, es gab sogar mal einen Rotschild), und sagen: "leckt mich doch alle am Arsch, ich widme mich nur noch dem Geiste", nur eben die Wahrscheinlichkeit dieses Weges ist dort ob der vielen Ablenkungs! möglichkeiten in der sogenannmten Freizeit, viel geringer.

Wir sehen also - der gesättigte Materialismus birgt ein enormes Potential in sich, zu einer Art Besinnung zu kommen, und klingt bei mir jedenfalls als nicht wirklich schlecht an.

Doch ich hatte ja eines der Kernwörter benutzt, nämlich Zeit.
Ihr kennt es zur Genüge, Momo und die grauen Herren. Die grauen Herren wollen eben auch an diese Zeit herankommen. Eben weil Zeit die Möglichkeit der Besinnung darstellt, und wenn eine größere, und stetig wachsende Anzahl von Menschen zur Besinnung kommen, durch eben gesättigten Materialismus, und sich zunehmend nicht-materiellen Feldern zuwenden, was - meines Erachtens - äußerst ! ansteckend ist (Buddha, Assisi, Jesus, Yogananda und so weiter), dann eben steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Genügsamkeit kollektiv um sich greifen könnte. Übrigens. Zur Möglichkeit, zur Besinnug zu kommen, trägt auch die Natur bei. Das ist der Grund, warum sie die Natur zerstören, wo und wie es möglich ist.

Was bedeutet das denn aber am Schluß ?
Es bedeutet, dass die Widrigkeiten sich verringern, und die Menschen leichter Auskeimen können, weil einfach die Bedinguingen dafür besser geworden sind. Es bedeutet also auch, dass die Härte der "Prüfung" deutlich verringert ist, weil es den Menschen nun leichter fällt, den richtigen Boden zu finden. Und es würde den Character dieser Ebene drastisch ändern.
Du kennst bei Mario-Brothers den Level 41 einfach nur als unglaublich hart und trickreich, und nun, auf einmal, sind alle Monster weg.

So, und ihr ahnt es, worauf ich hinaus will.
Wenn der Charakter dieser Ebene erhalten bleiben soll, dann muß die Wahrscheinlichkeit des gesättigten Materialismus, und damit die Möglichkeit überschüssiger Zeit, und Abwendung von materiellen Themen, wieder einkassiert, und die Gier, auch zur Not des normalen physischen (Über-)Lebens wieder angefacht werden. Die Prüfungen, geht man davon aus, dass es wahr ist, gehen mitunter ja soweit, dass man sich singend den Löwen zum Fraß vorwerfen läßt.
Seien wir also froh, dass es so drastisch noch nicht ist.

Um den gesättigten Materialismus wieder einzukassieren, ist eines der ersten Mittel: Arbeitslosigkeit.
Arbeitslosigkeit schafft eine Menge Felder von Not, respektive scheinbarer Not, welche den Prüfungscharacter wieder re-etablieren. Auch durchaus andere Maßnahmen dienen dazu, von welchen ihr sicherlich Dutzende werdet aufzählen können.
Das ist es also - die westliche "Welt" hatte sich in die Möglichkeit der vereinfachten Prüfung irgendwie hineinbugsiert, durch technischen Fortschritt, Fleiß, Innovation, dann jetzt noch durch echte Informationsmöglichkeiten (Internet), doch all das trägt dazu bei, dass sich sich diese Ebene in ihrem Character grundsätzlich verändern könnte (weswegen ja auch LENR nicht zugelassen wird).
Ihr kennt es aus den vorherigen Artikeln, ich gehe davon aus, dass die Kabale, also, was man früher "Schriftgelehrte, Pharisäer, Sadduzäer" und "Kanaaniten" nannte, dazu da ist, die Eigenschaften dieser Ebene hier aufrecht zu erhalten, weswegen sie ja in den Evangelien als Blinde betitelt werden, in einer Metapher. Ein Blinder kann nicht sehen, auf Deutsch, er kann sich nicht entscheiden. Und wer sich nicht entscheiden kann, gehört zur Staffage des Theaters, ist, im Videojargon, ein non-Player-Character.
Und wenn nun ein Player-Character einem non-Player-Character folgt, dann muß er ebenfalls blind sein.

 

 

Lasset sie fahren.

 

 

 

Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen schleift es mit.
Juvenal

 

 

 

 

 

Doch was machen die Pharisäer, wie ist diese Ebene beschaffen ? Im Grundsatz so, dass so wenige wie möglich, einen geistigen Weg finden. Und die Methoden der Ablenkung sind eben äußerst zahl- wie trickreich, ich hab' ja schon Tonnen aufgezählt. Doch dem für den Ebenencharakter äußerst bedenklichen gesättigten Materialismus ist nicht mal so eben mit einfachen Mitteln beizukommen, dort ist schon eine etwas ruppigere und auffälligere Gangart von Nöten, wie wir es eben auch jetzt überall sehen.

Jetzt habt ihr also meine Sicht der Dinge, warum jetzt ein Großteil der "westlichen Welt" komplett in die Grütze gefahren wird: der Prüfungscharacter wird wieder hergestellt, die Not, der Mangel und somit die Gier muß wieder entfacht werden, denn Auszukeimen ohne Widrigkeiten ist keine Kunst.
Aber seien wir mal ehrlich. Die Wahrscheinlichkeiten, sich singend hungrigen Löwen stellen, oder an's Kreuz nageln lassen zu müssen, als Prüfung, sind doch äusserst gering. Bei manchen, wenn nicht vielen, winkt vielleicht die Kargheit, die Einfachheit, aber überlegt mal, wieviele haben diese freiwillig gewählt, so etwa Buddha, Assisi und wie gesagt, sogar ein Rotschild und noch viele andere, und das ohne ! äußere Not.

 

 

 

Kommst du nicht zur Enscheidung, kommt sie halt zu dir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 


11.07.2019 n.Chr

Vom gesättigten und ungesättigten Materialismus.

Gestern hatte ich ja über den gesättigten Materialismus, als eine Sonderform, geschrieben. Und ich glaube, dass dadurch die Artikel links, "Die Gier als Gebet, die Materie, die Hungergames", oder "die Umvolkung, vom imporierten Materialismus", noch viel verständlicher werden.

Die Abwendung von der Materie, respektive das Erlöschen der Gier nach weiterer, ergibt sich um so leichter, je öfter man etwas Materielles erreicht hat, und dadurch eben die Wahrscheinlichkeiten sich erhöhen, dass man bemerkt, dass es das dann doch nicht ist, oder vielleicht sogar schadet, im Sinne von Immanuel Kant:

 

Luxus ist, wenn das Entbehrliche dem Unentbehrlichen Abbruch zu tun beginnt

 

Die Wahrscheinlichkeit, von der beständigen Gier nach Materie abzufallen, abzurücken, verringern sich demgemäß, wenn selbst die einfachsten materiellen Dinge kaum zu erreichen sind. Das ist - im Endstadium das, was man "Hunger Games Society" nennt.

 

Sie wollen jetzt Europa zur dritten Welt machen

Max Igan, 2014

 

 

Sozialismus, Marxismus, Kommunismus und so weiter, sind alles Konzepte, die Gier nach Materie - sozusagen auf Sparflamme - immer am köcheln zu halten. In Armut, Mangel und Not für alle, klappt das am Besten. Wie schon geschrieben, manch einem ging erst ein Licht auf, als er dann seine dritte Chessna in seinen Hangar geliefert bekommen hat, manchem erscheint das Licht schon weit früher, doch auch in der Hunger-Games-Gesellschaft noch sich zu entfalten, auskeimen zu können, ist begleitet von weitaus geringerer Wahrscheinlichkeit. Wie etwa Michel de Montaigne, dem Erfinder der "Essays", der auf dem Gut "de Montaigne" mitten im dreißigjährigen Krieg, und inmitten des Kriegsgeschehens seine Bücher schrieb.

Bleibt man bei der Idee einer "Prüfung", werden seit geraumer Zeit die Prüfungslatten deutlich angehoben. Und ja, die Menschen hatten sich "Zeit" erarbeitet, wie ich gestern schon schrub, Zeit, an welche die grauen Herren nicht mal so eben herankamen, weil die Zeit systemisch, kollektiv erarbeitet war. Deswegen wir ja sehen, dass jetzt an den systemischen Pfeilern derselben gesägt wird, oder meinetwegen Sprengladungen gelegt werden. Die Pfeiler waren Bildung (halbwegs jedenfalls), Innovation, Fleiß, Information, Integration. Sie führten zm systemischen "Freiwerden" von Zeit, welches die Wahrscheinlichkeiten von Besinnung, durch Erkenntnis, dass in der Gier nach Materie nichts steckt (der Mensch lebt nicht vom Brot allein), deutlich erhöhte, und damit die "Prüfungslatten" deutlich herabsetzte.

Wir hier hatten wohl Glück gehabt.
Jetzt überlegt mal, wie die jetzigen Kinder aufwachsen. Diese werden nämlich gleich von vornherein nochmal eine Ebene tiefer gestossen. Während wir mit einem materiellen Materialismus aufwuchsen, werden die Kiddies erstmal in einen materiellen Virtualismus hinein gesogen. Sollten sie es schaffen, sich selbst dort herauszupulen, und die Gier nach der materialen Virtualität (Pokemon, Dopamin) sollte erlöschen, wartet dann noch immer der materiale, noch ! übliche Materialismus auf sie. Das ist also eine Traumebene tiefer nochmals für die Kinder, die Prüfungsvorgaben finde ich deutlich verschärft.

Die Gier nach der materialen Virtualität, gepaart mit Not und Mangel, sprich, der Hunger-Games-Gesellschaft, sieht in etwa so aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Prüfungshürden sind deutlich angehoben, wie wir sehen.

 

 

Und nur kurz, ihr seht, was Menschen so anrichten können, wie ansteckend es sein kann, wenn man etwa aus dem materiellen "Reichtum" heraus sich von der Materie abwendet. Buddha, oder auch Franz von Assisi und viele andere waren schon extrem ansteckend mit ihrem Beispiel. Nun überlegt mal, was passieren könnte, wenn in einer Gesellschaft solche Phänome gehäuft sich ergeben, allein vom Ansteckungscharacter her. Millionen könnte es relativ schnell erfassen, die mit einem Schlage zur Besinnung kommen, doch deutlichst herabgesetzt wären dann auch die Prüfungshürden.

Ergo wird die systemisch - kollektiv erarbeitete Zeit jetzt wieder einkassiert, indem eben Wirtschaft, Natur, sprich Blüte, zerstört wird, wie und wo es nur geht, ohne dass es auch dem Dümmsten noch auffällt. Deswegen ist ja auch das durch Impfungen autistisch gewordene, pflegebedürftige Kind zuhause so von enormer Bedeutung in Hinsicht auf einen gewissen Prüfungscharakter, denn es bindet einfach sehr viel Zeit. Und hunderte weitere Beispiele werdet ihr selbst anführen können.
Diese Ebene war nie dazu angedacht, dass hier gebratene Hähnchen, oder, für die Veganer, reife Bananen durch die Luft schweben. Es war immer angedacht zur leztlich möglichen, wenn auch nicht für viele, Konfrontation mit Materie als solcher, respektive der als solche geglaubten Materie. Wie die Hindus sagen "Maya", wie Jesus es mit "Satan" benennt. Andere nennen es schlicht: Materie. Das ist dann, was sich ergeben kann, durch Zeit, die Besinnung nämlich: bin ich Materie, oder bin ich grad nur in Materie ?
Und halten will man dich in ersterer, das ist der Charakter hier.

 

Der permanent ungesättigte Materialismus stellt also die wohl höchste Prüfungshürde in einer scheinbar materiellen "Welt" dar. Und das wäre tatsächlich so etwas, wie die "Hunger-Games", denn die Möglichkeiten, demgemäß Wahrscheinlichkeiten, zur geistigen Auskeimung sind dort äußerst gering, die Prüfungshürde dann natürlich entsprechend hoch.

Interessanterweise, und das fiel mir erst heute morgen auf, benutzt Tom Cambell immer den Begriff "to grow", dafür, warum jeder Einzelne hier ist. Und das ist beinahe dasselbe, wie "auskeimen", allerdings noch etwas mehr in Richtung "wachsen", oder "lernen".

 

"Wenn ich es in einem Satz zusammenfassen soll, warum wir hier sind, dann, dass wir hier sind, um zu lernen"
Sam Hess, Bob Monroe