Nicht nur der formale Aufbau von wirklichkeit: auf den Punkt gebracht
Beiträge aus 2026
Prägnante, "pointierte" Aufsätze, oder Empfehlungen, welche in sich "abgeschlossen", also "auf den Punkt" gebracht sind, und sich auch abseits einer "größeren Theorie von Allem" einigermaßen gut in und an sich selbst verstehen lassen.


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Der allerbeste Vortrag von tom, welchen ich kenne, hinsichtlich "einmal alles in eine Nussschale gepackt" - jetzt endlich auf Deutsch ! Bevor ihr also irgendwas zu lesen anfangt, hört diesen Vortrag zu aller Erst. Denn er erleichtert das Verständnis einer auf information beruhenden wirklichkeit enorm. Versprochen !
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10.04.2026 n. Chr. 07.23 Uhr
Aus der Rubrik: gott hat Humor. Der US-Verteidigungminister ...
Hatte das armin gestern erzählt, er musste auch lachen. Sowas denkste dir einfach nicht mehr aus. Das Videogame hier zeigt sich immer deutlicher von seiner traumartigen Seite, obwohl es manchem vielleicht wie ein Albtraum vorkommen mag. So meinte armin gestern zu mir so etwas, wie "man kann das Alles einfach nicht mehr ernst nehmen". Diese Antwort wiederum in mir eine Erinnerung "triggerte", nämlich eine Aussage aus "Windfall of Grace", in welchem eine Devotee meinte, dass der stärkste Eindruck, den maharaj ji bei ihm machte, sein "cosmic giggle" war, wie also maharaj ji über das ganze bunte Treiben (about it all) sich aus einer kosmischen Perspektive amüsierte.
...der Humor darin, wie wir die meiste Zeit in unserer eigenen Dummheit gefangen sind
Die nun ganz "spirituell" in ihrer Blase schweben, nehmen den subtilen Witz des Theaters hier genau so wenig war, wie die Truther, womit ihnen aber entgeht, wie raffiniert, und eben auch mit einem besonderen Humor es hier eingerichtet ist. Wer noch allerdings ganz gut darin ist, solche Feinheiten zu bemerken, ist matt. Der Standard-Spruch von ihm, bei meinetwegen solch Tattoo eines "Verteidigungsministers", grad zufällig auch noch in Zeiten wie diesen, ist halt immer:
"Wäre die Welt (physisch) echt, das ginge Alles nicht"
Und weil die Koinzidenzen halt so absurd hoch an der Grenze zum eigentlich Unmöglichen sind, ist das für matt eben ein Fingerzeig, dass die ganze Veranstaltung hier nicht wirklich (physisch) echt sein kann. Das muss man ihm lassen, er ist ein scharfer und wacher Beobachter von wirklichkeit, nur für mich leider mit teilweise nicht konsistenten Schlüssen daraus. So verfällt er halt immer wieder in sein "they", ohne in Anschlag zu bringen, dass das eben auch eine Seite gottes, oder wirklichkeit selbst, respektive Charakter des online Games hier ist.

Lebt man in beständiger Angst, Depression, Ablenkung, Stress und so weiter, bemerkt man solche Feinheiten von wirklichkeit für gewöhnlich nicht. Man muss schon wahrhaft müßig sein, um die virtuellen Sinne soweit geschärft zu haben, dass einem das auffällt, dass jetzt dieses oder jenes sich jetzt hier zeigende Element von wirklichkeit von den Plausibilitäten oder Wahrscheinlichkeiten überhaupt nicht mehr zu einer "physisch" existierenden wirklichkeit passt. So matt das dann unter
reality Breakdown
zusammen fasst. "Das wäre nicht möglich, wenn die Welt
(physisch" echt wäre". Der Geniestreich von ihm - welche den Begriff "reality
Breakdown prägte - war "REALITY BREAKDOWN-
6000-video-cameras-produce-14-total-videos". Hier das Meisterstück. Es geht
darum, wie viele Videos oder Bilder es hätte statistisch geben müssen von der
911-Geschichte, doch im Vergleich zu dieser Zahl gibt es im Prinzip keine
Aufnahmen, obwohl halt New York 180.000 Touristen täglich hat, Tonnen von
Fernsehsendern, auch des Auslands, Hobbyfilmer, und so weiter. Es hätten
statistisch an die 6000 gestochen scharfe Videos sein müssen, die von 911
gemacht worden wären ("wäre die Welt echt"), doch es sind nur 14, und 11 davon
auch noch äußerst verschwommen. Wer jetzt einwirft, dass es ja keine
Flugzeuge gab, so ist der Einwand berechtigt, es gab ja auch keine, doch matt
geht eben auch darauf ein, dass ja der Brand an diesen Wahrzeichen allein schon
genügt hätte, dass die Menschen Videoaufnahmen oder Bilder davon machen - doch
auch eben die gibt es nicht. Ein weiterer "reality Breakdown" (auf welchen matt
nicht eingeht) bei diesem Ereignis ist, dass sich Stahl und Beton im Flug
einfach in Pulver, Staub oder Nichts auflösen. Wenn ihr einen Stein vom Dach
eines Hochhauses fallen lässt, oder eine Stahlkugel, werden sich diese auch
nicht auflösen. Siehe judy woods, "where
did the Towers go ?"
So muß judy zur Erklärung auf exotische, uns noch nicht bekannte Waffensysteme zurück greifen, während die beste Erklärung eben aus der natur von wirklichkeit sich ergibt, nämlich dass "das Spiel selbst" mit im Spiel war bei der 911-Geschichte. Hier jetzt aber matt, er kalkuliert die Wahrscheinlichkeiten.
"No real World coul pull this off ..."
Wenn man also über entsprechende Muße verfügt, nicht so eingebunden ist in Stress, Ablenkung oder auch den Trott des Alltags, kann man es schon wahrnehmen, dass "etwas nicht stimmt". Und am Besten geht das natürlich, indem man sich über die Wahrscheinlichkeiten einen Kopf macht, "what are the Odds ?". Doch die meisten menschen sind halt so im Trott, so gefangen im Alltag, dass sie garnicht mitbekommen, wie unwahrscheinlich, oder absurd dieses oder jenes oder gar "das Ganze" mittlerweile ist.
Das ist übrigens eine der Kernvoraussetzungen eines
Traumes,
man darf die totale Absurdität darin überhaupt nicht bemerken.
Denn bemerkte man diese, man würde wissen, sich in einem Traum zu befinden.


05.04.2026 n. Chr. 07.13 Uhr
Eine paar postapokalyptische Träume hatte ich diese Nacht. Es spielte sich aber alles in einer städtischen Umgebung ab, teilweise zerstörte Gebäude, Hochhäuser, Schutt allerorten, aber auch noch intakte Gebäude oft unbewohnt. War allerdings ein Gebäude noch bewohnbar, so etwa ein Hochhauskomplex, welchen ich aufsuchte, hatte sich dieser zu seiner eigenen kleinen Stadt, oder besser, Dorf, entwickelt. Aus der Höhe hielt ich Ausschau, um in der Ferne irgendwie ländliche Strukturen vielleicht auszumachen, doch die Stadt schien sehr groß zu sein. So sprach ich jemanden an, welche neben mir auf einer Treppe saß, ob er wisse, wann, also in welcher Entfernung es so richtig ländlich zugehe, und er erzählte mir von einem Winzer, welchen er kenne, 300 km entfernt im hessischen, welcher sogar Arbeit hätte. Fahrzeuge schienen fast alle nicht mehr zu funktionieren, und ich dachte mir, dass 300 km schon eine Ansage sind, zu Fuß. Doch dann schaute ich von oben weiter aus dem an dieser Stelle zerstörtem Gebäude, die Wand fehlte nämlich, nach unten, was da so alles auf der Strasse aufgestapelt war. So sah ich noch Holzpaletten, natürlich auch wieder Schutt, aber doch dann so "Bigbags", welche gefüllt zu sein schienen mit irgendwas Nützlichem, Brennbarem, und diese Stoffcontainer waren lose unten verteilt. Mein Eindruck war, dass diese verschiedenen Familie oder Gruppen gehörten.
Alles in Allem ging es recht still zu in den Gebäuden, es herrschte zwar eine gewisse Betriebsamkeit, doch geredet wurde wenig. Auf den Strassen hingegen war es beinahe menschenleer, und ich überlegte, wieviel Prozent der ehemaligen Einwohner dieser Stadt wohl sich noch hier, oder überhaupt unter den Lebende befänden. Im Traum selber kam ich zwar auf keine Zahl, doch jetzt rückerinnernd würde ich sagen vielleicht 2-3%. Es waren so einige Szenen und Unterredungen, welche ich erlebte, und es waren immer so Grüppchen von 3-10 Leute, welche in diesem Hochhauskomplex überall verteilt waren. Mit einigen kam ich in's Gespräch, und meine dringendste Frage an alle war immer dieselbe:" wie ist es dazu gekommen, kann sich irgendeiner erinnern, was passiert ist ?". Doch jetzt kommt der Punkt - keiner konnte sich erinnern. Da wurde ich dann stutzig, und begann mit den menschen über den spielearchitektonischen Aufbau von wirklichkeit reden zu wollen, welcher halt erklären könnte, dass wir uns alle nicht erinnern konnte, wie wir hier in diese Situation oder wirklichkeit hinein geraten sind. Doch wirklich keiner, mit welchem ich sprach, interessierte sich dafür. es schien ihnen egal zu sein, sie wunderten sich nicht einmal, dass sie sich nicht erinnern konnte. Da dachte ich mir noch, dass es ja öde ist, wenn ich gar keinen mehr habe, mit welchem ich überhaupt über den Aufbau und natur von wirklichkeit reden kann. Etwas "Substantielles" erfuhr ich dann noch, nämlich, dass das männliche Geschlecht deutlich in der Unterzahl war, weil so viele zum krieg eingezogen wurden. Aha, es musste also einen Krieg gegeben haben, oder vielleicht noch irgendwo toben.
Insgesamt war die Stimmung friedlich, noch war es auch warm genug, es brauchte kein Feuer gemacht zu werden, irgendwie mit Nahrung schien das auch noch zu funktionieren, obwohl ich nicht lange genug in diesem Traum mich befand, um herauszufinden, woher die Nahrung kam, oder sich jeder so organisierte. Jetzt in der Rückschau fällt mir irlmaier ein, der sagte, dass "danach" sich keiner sorgen über Nahrung machen brauche, überall in den (leeren) Gebäuden sei noch so viel zu finden. Also die Postapokalypse war insgesamt nicht beängstigend, auch in einer städtischen Umgebung nicht, nur halt karg, archaisch, doch die menschen murrten nicht. Es gab auch noch Traumsequenzen in einem ähnlichen Zusammenhag, da waren dann mal ab und an noch Gewehrsalven zu hören, auch ganz in der Nähe, und man sah zu, dass man schnell vom Ort sich entfernte, oder Deckung suchte. Vom Ton her - auch wenn ich mich da nicht auskenne - waren es sehr energiereiche Geschosse, vielleicht der Klang, mit welchem man ein AK47 beschreibt. Einmal lief es auch blöd, und ich wurde angeschossen, 3 Schüsse abbekommen, in linken und rechten Oberarm, und den Hintern, bin von der Wucht der Geschosse so richtig flach auf die Strasse geworfen worden, und wachte dann auf, noch genau die 3 Stellen spürend. Das war aber der Anfang dieser postapokalyptischen Traumsequenzen, anschließend, wie beschrieben, ging es insgesamt karg aber friedfertig zu.
Keine Ahnung, was diese Träume nun mir sagen sollten. Träume in dieser Art habe ich sehr selten gehabt, vielleicht 5 im leben, so alle paar Jahre mal einen. Und dabei hatte ich gestern mich doch um überhaupt nichts in dieser Richtung liegendes gekümmert. Kann natürlich angehen, dass das "Gesamtszenario da draußen" mit hinein gespielt hat, es scheint sich ja auf der Theaterbühne "Welt" so einiges zu tun. So hatte mich christian vor ein paar Tagen angerufen und mir mitgeteilt, dass tommy mich sprechen wollte, und sich von ihm meine neue Tel-Nummer geholt hat. So hatte ich tommy hier vor 15 Jahren kennen gelernt, da war er 18 Jahre alt, und wie es so in der frischen "Aufwachzeit" ihm viel erzählt, wie sich die "Welt" entwickeln wird. Jeder hat ja sein eigenes leben, wir verloren uns aus den Augen, doch dann eben vor ein paar Tagen telefonierten wir wieder. Mittlerweile ist er verheiratet, hat ein Kind, die Eltern sind gestorben, er hat den Hof geerbt, und er hat sich wohl ein wenig gemerkt von demjenigen, was ich damals so erzählte. Jedenfalls seine erste Frage am Telefon war gleich: "thorsten, was ist hier eigentlich los, was geht hier ab, muß ich mir Sorgen machen ?". Er führte es ein wenig aus, dass vor allem die diversen Preisentwicklungen ihm und seiner Familie zu schaffen machen. Er zwar nicht schlecht verdient, doch aber noch lange nicht so gut, dass er keine Auswirkungen der Teuerung spüren würde. So verfolgt er den Mainstream, teilweise wohl auch den Truther-Mainstream, kennt den alois irlmaier mittlerweile in- und auswendig. doch ich meinte zu ihm, auch bezüglich des irlmaier-Szenarios, "tommy, da war ich vor 15 Jahren, heute kann ich dir sagen, dass du dir faktisch um überhaupt nichts Sorgen machen braucht, egal wie sich die Dinge entwickeln.". Und: "tommy, besorge die einen 4-Euro Laser, das langt, dann nimmst du 2 Cutter-Klingen, positionierst die im Schraubstock mit einem Spalt von vielleicht 5/100-1/10 mm, hältst den Laser aus 2 Meter Entfernung auf den Spalt, und dann schau mal, was dahinter passiert". Damit eröffnete ich unser Gespräch, respektive begann so meine Antwort auf seine Frage, ob er sich Sorgen machen müsse. Natürlich hat er erstmal nur Bahnhof verstanden, doch im Verlaufe konnte ich sein Interesse ein wenig wecken, und er holt sich jetzt einen Laser, Cutterklingen und Schraubstock hat er zu Hause. Auch erinnerte er sich noch, dass ich ihm ~ 2011 mirin dajo bereits gezeigt hatte.

Und ich sagte zu ihm, "so, tommy, und meinst du, das ginge, wenn das hier "physisch" wäre ?", worauf ein "nein" folgte. Dann ich nur schloss mit: "na siehste". So werde ich ihn nächste Woche mal anrufen, ob er denn nun das Einzelspaltexperiment mal selber durchgeführt hat. Von dort aus - etwas Wissen vorausgesetzt - ist es nämlich garnicht mehr so schwer, zu begreifen, dass wir uns hier in einem online-Game befinden. Was dann wieder mit sich bringt, dass man sich fundamental letztlich nicht wirklich Sorgen zu machen braucht. Egal ob der Ritt kurz oder lang, egal wie turbulent es zuging, wir alle kommen heil an.


26.03.2026 n. Chr. 07.20 Uhr
"Wie seltsam, ihr Männer, scheint doch das zu sein, was die
Menschen als angenehm bezeichnen,
und wie merkwürdig sind seine Beziehungen zum Unangenehmen, das man doch für das
Gegenteil hält.
Zwar wollen sich beide beim Menschen nie gleichzeitig einstellen; wenn aber
jemand dem einen nachjagt
und erreicht, so ist er fast gezwungen, auch das andere in Kauf zu nehmen,
als ob die beiden am oberen Ende zusammengebunden wären."
plato
Gestern sind dann tatsächlich die Teppiche gekommen, das paßt doch gut zum Wetter, denn über eine Woche soll es eher kühl und ein wenig nass bleiben, da lässt sich dann "drinne" werkeln, ohne dass man das Gefühl hat, draußen etwas zu verpassen
Jetzt ist nur noch nicht klar, wie die 5 Meter Rolle Teppich hier hoch zu bekommen ist. durch's Treppenhaus passt er jedenfalls schonmal nicht. Naja, "schaun mer mal", wie beckenbauer zu sagen pflegte.

Kurz zu Gestrigem zurück, nehmt euch mal all diejenigen, welche in einem gewissen Sinne "aufgewacht" sind. Die Allerallermeisten sind zwar nur erstmal aufgewacht aus Traumebene 7, und halten demgemäß die Traumebene 6 jetzt für die "wirkliche wirklichkeit". Sie sehen Lüge und Täuschung (im Vergleich zwischen Ebene 7 und 6), und ein Gefühl kommt in ihnen hoch, dass das Alles nicht mehr lange so weiter gehen kann. Nach meinem Dafürhalten ist das der große Nachteil, wenn man in Traumebene 6 dann festklemmt, nicht weiter kommt. Man sieht immer große Ereignisse "um die Ecke", weil man sich schlichtweg nicht vorstellen kann, dass Lüge und Täuschung - gerade ob der Offensichtlichkeit - sich noch lange halten kann. Womöglich kommt noch dazu, dass man in solch einem "System" jetzt noch den Rest seines kleinen lebens verbringen muß, ohne dass sich irgendwas Signifikantes ändert. Neben den "Truthern" betrifft das meiner Einschätzung nach auch die "spirituelle Szene", wo von einer anderen Art von "Erwachen" viel geredet wird, inklusive solch Größen wie eckhart tolle, tom campbell und anderen . Auch hier sieht man die Änderung der "geistigen" Qualität der Teilnehmer zu "Höherem" doch eher kurz- oder mittelfristig, also innerhalb von ein paar Jahren bis Jahrzehnten. Nun ist es äußerst schwer, aus diesen paar Jahren, welcher man mit einer Figur hier teilnimmt, überhaupt einen Sinn für gute, also treffliche Vorhersagen zu entwickeln, doch wenn ich irgendwas aus meiner Erfahrung über die Jahre sagen kann - das allermeiste dauert entweder sehr viel länger (in der Auswicklung), als man in den kühnsten Träumen je hätte denken können oder - tritt schlichtweg überhaupt nicht ein (innerhalb eines Durchganges). Warten auf godot.
Womit man in diesem online Game immer gut gefahren ist, ist, eine recht schnelle mögliche Änderung zum "Unangenehmen" hin im Portfolio seiner Zukunftsaussichten zu haben. Also hin zu Krisen, Krieg, Chaos und so weiter - denn das ist durch die Historie bestens und überreichlich belegt. An dieser Stelle hat william buhlman alle Evidenz auf seiner Seite, wir finden ein paar tausend Jahre rückblickend schlichtweg keinen Beleg, dass sich irgendwo auch nur ein wenig "in die gute geistige Richtung" bewegt hätte (kollektiv).
"Was glauben sie, ist es so, dass wir uns in ein spirituelleres Zeitalter
hinbewegen ?"
Nein !
Das glaube ich nicht. Ich weiß, es gibt viele menschen, welche das glauben,
doch ich habe keine Evidenz in dieser Richtung gefunden. Was ist denn die
Geschichte der menschheit ?
Sie ist: Krieg, Konflikt.
Das ist, was ich doch vorhin schon gesagt habe, nämlich, was ist denn der Zweck
dieser wirklichkeit ? Es
ist ein Ort hier, wo trainiert wird. Es ist eine harsche Trainingsumgebung.
william buhlman
Klar, zu allen Zeiten wird es auch menschen gegeben haben, welche einen etwas höheren Grad von Bewusstheit hatten, und den menschen entgegen hielten: "Leute, was macht ihr, seid ihr alle verrückt ?", doch eben auch wenn es deren ein paar mehr gab, vielleicht gar eine "Bewegung", aufhalten konnten sie nicht, was geschehen musste, sollte ...
Das ist also das "Kreuz" mit den "Truthern", als auch mit den "Spirituellen", dass sie ausblenden, wie wirklichkeit die letzten paar tausend Jahre gelaufen ist. Oder meinetwegen blenden sie es nicht aus, sagen aber, dass jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen ist, wo dieses alte Paradigma von Krise, Chaos und Krieg final durchbrochen wird. Allerdings sollten sie dann auch schlüssige, vulgo empirische Gründe für ihre Haltung angeben können. Jedoch sind mir keine bekannt. Selbst was ein tom campbell anführt, auch ein eckhart tolle, und wer da noch an Größen in diesen Genre aufzufinden ist, sie alle liefern nichts, was als ein gutes Argument oder Begründung angesehen werden kann, und die Empirie, die Fakten vom Boden sprechen einfach eine andere Sprache - da sieht es so aus, als würde alles nur in diesem typischen Modus so weiter gehen, weit über die Lebenszeit einer Spielfigur hinaus - egal ! wie "alt" diese gerade ist.
Nur, ist der typische Modus denn wirklich etwas "Schlechtes" für die Teilnehmer hier ?
"Das Angenehme kultiviert nicht"
... fährt keine Punke ein
immanuel kant
Das sollte man sich mal fragen. Es bleibt allerdings ein valider Punkt, was ich gestern erwähnte - nämlich, wenn einer ausreichenden Anzahl der Teilnehmer hier alles egal zu werden beginnt, dann ist präzise die Zeit gekommen, an welcher wieder für Effizienz im Prozess der Informationsgewinnung gesorgt werden wird, Wiewohl mit größter Wahrscheinlichkeit nicht auf die Art, wie die Meisten es sich wünschen würden. Und eben auch keiner weiß, wann "ausreichend" ausreichend ist, keiner hat eine Ahnung, wo der "Schwellenwert" nun liegt. Kommt also "die Lösung" des Problemes, dass die Teilnehmer in ausreichendem Ausmaße in Agonie versinken, wird sie so aussehen, dass Teilnahmslosigkeit schlichtweg keine Option mehr darstellt.

Was wir festhalten können, was klar ablesbar ist (die Fakten vom Boden), die Lustlosigkeit, also sich in "das Spiel" noch großartig einzubringen, nimmt zu. Sprich die Anzahl der Teilnehmer, welche an diesen (vorläufigen) "Endpunkt" geraten. Jedenfalls schonmal "im Westen". Was das mit sich bringt (aus spielearchitektonischer Perspektive), darüber habe ich gestern geschrieben, Doch inwieweit in absehbarer Zeit die Teilnehmer an den Spieltisch gleichsam wieder genötigt werden, ist meiner Einschätzung nach nicht wirklich vorhersehbar. Von daher man gut beraten ist, dem doch recht langweiligen Theater (dem "Äußeren") eher wenig Aufmerksamkeit zu widmen, und sich mehr dem Inneren zu zuzuwenden.
"Es ist niemals zu spät, sich um seine seele zu kümmern"
sokrates im "Phaidon"


25.03.2026 n. Chr. 06.10 Uhr
Ein wenig aus dem Bett gefallen. Was passiert, wenn ein paar Spieler an ein für sie neues Spiel sich heransetzen, und nach einer Weile feststellen, dass das irgendwie öde und langweilig ist ? Was sie dann verlieren, ist natürlich die Lust, die Motivation, weiter zu spielen. Sie packen's wieder ein, und es kommt in die unterste Schublade. Nun nehmen wir aber mal an, dass sie innerhalb einer Studie dieses Spiel spielen sollen, und man ihnen eine gewisse Summe geboten hat, dass sie es "durchziehen", wochen- oder gar jahrelang. Je nach Charakter des Spielers ist dem einen die dafür gebotene Summe äußerst verlockend, dem anderen aber gerade so an der Grenze, dass er an der Grenze ist, das Ganze hinzuschmeißen, und nicht mehr an der Studie teilzunehmen. An dieser Schwelle wird jetzt ein Schuh draus, nämlich Letzterer keinen wirklichen Ernst mehr in seine Entscheidungen besitzt, auch was ihm widerfährt. Ein Spiel läuft ja seiner Natur nach nicht durchgängig gut - doch die Rückschläge, das Stocken, nicht Vorankommen wird ihm egal, er ist nicht einmal mehr mit halbem Herzen dabei. Denn zunehmend wird ihm alles egal, den Kopf hängend lassen auf die Faust gestützt sitzt er am Tisch, und das ganze Geschehen geht mehr oder minder an ihm vorbei, die Züge sind überhaupt nicht mehr von irgendwelcher Planung begleitet, entsprechend wird sich auch um nichts mehr einen "Kopp" gemacht, man schleppt sich lustlos durch, und hat auch schon die Hoffnung verloren, dass es irgendwann mal irgendwie spannend wird, weil man es von Anfang an nur als mehr oder minder öde empfunden hat.
Betrifft das gar viele der am Spiel beteiligten, sinkt die Quote der Effizienz der Studie im Normalfall dramatisch. Wenn ... nicht genau das das Ziel war, herauszufinden, wo die Grenze für die Teilnehmer ist, ab welcher sie eben sagen: "scheiß auf das Geld, das ist es nicht wert". Aber davon gehen wir erst einmal nicht aus, sondern davon, dass die Tiefe der Entscheidung, mögliche Strategie etc. der Teilnehmer herausgefunden werden soll. Dann ganz klar die Studie um so weniger Ergebnisse liefert, je weniger sich die Teilnehmer überhaupt "einen Kopf" machen, je weniger sie überhaupt ihre jeweiligen Züge überlegen, und ihnen damit natürlich auch egal wird, ob sie in's "Hintertreffen" geraten, oder nicht. Die Effizienz der Studie dann also dramatisch sinkt, wenn die einzelnen Züge mehr oder minder nur aus Lust, Laune und Zufall sich generieren. Es entsteht kein Bild, nurmehr weißes Rauschen auf der Mattscheibe.

Der Auftraggeber der Studie kann damit nicht zufrieden sein, er
investiert Geld, und ja auch Zeit, die Teilnehmer hängen nur lustlos ab, das
Spiel entwickelt sich irrational und einen erkennbaren Faden, weil die
Spieler gar keine Strategie mehr verfolgen, indem das Ganze ihnen ja egal
geworden ist. Es ergibt sich kein Bild. Was hat dann ab da der Auftraggeber noch für Möglichkeiten, dass
für ihn bei dieser Studie überhaupt noch verwertbare Informationen sich ergeben
?
Mehr Geld den Teilnehmern zu bieten, bringt nur kurzfristig etwas, das hat man
schon in früheren Studien herausgefunden, ein langweiliges Spiel bleibt einfach
ein langweiliges Spiel. Soll die Investition sich lohnen, für alle - denn auch
die Spieler verschwenden ja nur sinnlos Zeit - muß "Pepp" in's Spiel, so dass
die Player aus ihrem "Tran" und ihrer Lustlosigkeit herauskommen, "aufwachen"
sozusagen, und es wieder richtig zur Sache geht.
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Vor geraumer Zeit hatte ich das schonmal geschrieben, dass -
wenn ein Spiel an eine solche Schwelle gerät, wo der Aufwand der Renderung des
Spieles, also die Investition, in ein (zu) krasses Missverhältnis zum Gewinn von
Information gerät, dann präzise die Zeit gekommen ist, wo das ganze Spiel
auf eine Art umgestaltet wird, dass die Teilnehmer wieder Lust an der dem Ganzen
entwickeln. Denn wo die Lust ist, ist die Tiefe der Entscheidung, ist die
Erhöhung des "Outputs" von Information. Die Studie beginnt wieder,
sich zu
rechnen.
Allerdings - wir kennen diese Schwelle nicht, ab welchem Punkt
nun genau des Betreibers "Amortisationsgrenze" ist, insofern es äußerst
schwierig ist, abzusehen, wann mal wieder frischer Wind in die ganze Sache
kommt.
So hat sich die Selbstmordrate der Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren in den USA seit ~ 2020 verdreifacht, und auch in anderen, jüngeren Altersgruppen sieht es in den USA nicht viel besser aus, es generell "im Westen" mit der Zunahme der Selbstmorde nicht viel besser aussieht. Man muß es sich einmal überlegen, was das für eine Ansage an den Betreiber ist, von immerhin einigen der Player:
"das Spiel ist einfach nur sterbenslangweilig"
Wobei aber doch auch die Frage gestellt werden darf, ob eben nicht gerade ein Transformationsprozess des Spieles selber es mit sich bringen kann, dass es für eine Weile einfach nur fürchterlich ätzend und stinklangweilig für die Teilnehmer sich ausnimmt. Wie ein schweres Rad, welches sich in der Drehrichtung umkehren soll, auch erst einmal zum Stillstand gebracht werden muß, bevor es dann in die andere Richtung wieder Fahrt aufnehmen kann. Wo es dann also dazu gehört, und man es in Kauf nehmen muß, dass halt vermehr Player völlig "hinschmeißen". Bis eben dieser Trend dadurch gestoppt wird, dass ... "oh, jetzt wird es aber wieder spannend", und die Tiefe der Entscheidung wieder einkehrt - jetzt einfach erstmal davon ausgegangen, dass es Anteile von freiem Willem hier gibt.
So denke ich, dass man davon ausgehen kann, dass diese
wirklichkeit wirklich faktisch genau so aufgebaut ist. Es wird sich drastisch
ändern, sobald eine Schwelle überschritten ist, ab welcher der Aufwand in Bezug
auf den Informationsgewinn, also für alle, Betreiber und Player, einfach zu groß
wird, es sich nicht mehr "lohnt", wenn man so will. Alle beginnen, die Lust am
Ganzen zu verlieren, der Betreiber, die Player ...
Was wir nicht wissen, ist
wann die Schwelle erreicht ist
wie lange der Transformationsprozess (hin wieder zu einem Spiel, an welchem man Lust hat, teilzunehmen) dauern wird
wie er der Prozess selber aussieht
wie das "Neue", das wieder Interessante wohl gestaltet sein wird
Was man nur sagen kann, ist, dass es einen Punkt geben muß, ab welchem eine Umgestaltung einsetzt. Eben hin wieder zu etwas, was die Teilnehmer in den "Bann" ziehen wird. Wie immer das dann auch aussehen mag.
So schreibe ich ja schon seit langem von dieser bleiern zäh sich dahin ziehenden, und dazu noch sehr ! prädizierbaren wirklichkeit in Richtung 1984 (Orwell), dass es eben einfach nur stinkelangweilig ist.
Prädizierbarkeit
(auch Vorhersagbarkeit oder Prognostizierbarkeit) bezeichnet
das Ausmaß,
in dem ein zukünftiges Ereignis, Verhalten oder Ergebnis auf der Grundlage
von vorhandenen Daten, Modellen oder Informationen vorhergesagt werden kann
Jetzt überlegt mal, wie es erst denen geht, welcher sich im Grunde gerade erst an den Tisch, und erst so langsam vertraut gemacht haben mit dem (gegenwärtigen) Spiel, und schon in den jungen Jahren relativ leicht prädizieren können, wie es weiter gehen wird (nämlich ätzend und dazu noch gut vorhersehbar öde) und somit das Ganze - man ist noch nicht einmal richtig von der Startposition losgekommen - schon seinen "Kick" verliert ?
Warum sich unsere Generation um nichts mehr schert (alles egal ist)
Was man - so glaube ich - immerhin sagen kann, ein Umgestaltungsprozess ist im Gange. Was ich mir nicht zumute, einschätzen zu können, ist, ob das Rad jetzt erst gerade in den Prozess eingetreten ist, wo es so langsam abgebremst wird, ob wir schon dort sind, wo es für eine Weile nahe am Stillstand ist, oder eben dort, wo es in die andere, wieder interessante Richtung Fahrt aufnimmt. Und wie oben geschrieben, auch nicht, wie lange es dauert, wirklichkeit aussehen wird, wenn es in (wieder) eine interessante, den Aufwand lohnende Richtung geht, etc. ...


20.03.2026 n. Chr. 07.04 Uhr
Nach wie vor träume ich immer noch, dass ich zur Schule gehe,
oder zur Schule muß, oder doch müsste. Heute wieder solch einen Traum gehabt.
Nie hatte ich kapiert, warum dieses Thema mich einfach nicht in Ruhe lässt, bis
eben. Da habe ich wohl den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen, denn diese
ganze wirklichkeit ist ja letztlich nicht mehr, als das - eine Schule. Heute
bleibt es hier mehr nördlich wohl bedeckt, doch das passt ganz gut, denn ich muß
ja das Motorrad von "meinem" Zahnarzt für die Rennstrecke zurecht machen, und da
ist noch so einiges zu tun.
Nochmal zurück zu Gestrigem, ich denke es lässt sich gut nachvollziehen, dass
sowohl
A: eine wirklichkeit, welche sich recht offen als virtuell zu erkennen gibt, wie
eben auch
B: eine wirklichkeit, welche ihre virtuelle natur überhaupt in keiner
Weise offenbart und damit zu
1. Atheismus
2. Materialismus
3. Nihilismus führt,
eine geringe Effizienz in der Schaffung von (neuer) Information aufweisen. Ein jeder kann sich das selber ausmalen. Im ersteren Falle nimmt man alles zu leicht, im letzteren zu schwer und verfällt in alle möglichen, das leben und die Entscheidung, also "das Spiel" in seiner Ausrichtung auf Informationsgewinn hemmenden Zustände. Genau das sehen wir überall auf der "Welt", kehrt der besinnungslose Materialismus umfänglich ein, beginnt dann irgendwann alles still zu stehen, und zu faulen, wie ein Gewässer, welches nicht mehr fließen kann. Das ist jedenfalls schonmal der Zustand "des Westens", interessanterweise. Und wir sehen auch, es wird daran "gearbeitet", diesen Zustand wieder aufzubrechen, durch Corona, Krisen, Kosten, Krankheit, und vielleicht auch noch Krieg und andere Katastrophen. Um eben wieder aus A1, A2 und A3 heraus zu kommen.
Im Schützengraben gibt es niemanden, welcher nicht an gott glaubt.
Man kann sagen, in Hinsicht auf Informationsgewinn (einer Lern- und Entwicklungsumgebung) ist
nahezu jeder Zustand, welcher anders ist, als der gegenwärtige (des Westens) - ein besserer Zustand.
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"Achtung, die einer vor dem andern verdient, streiten; das ästhetische Urtheil entscheidet für den letztern. Selbst der Krieg, wenn er mit Ordnung und Heiligachtung der bürgerlichen Rechte geführt wird, hat etwas Erhabenes an sich und macht zugleich die Denkungsart des Volks, welches ihn auf diese Art führt, nur um desto erhabener, je mehreren Gefahren es ausgesetzt war und sich muthig darunter hat behaupten können: da hingegen ein langer Frieden den bloßen Handelsgeist, mit ihm aber den niedrigen Eigennutz, Feigheit und Weichlichkeit herrschend zu machen und die Denkungsart des Volks zu erniedrigen pflegt.
AA V, Kritik der Urtheilskraft ... , Seite 263 (LINK)
immanuel kant
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So gehe ich davon aus, dass große Krisen, Kriege, Katastrophen und andere ausgedehnte Kalamitäten zu nicht mehr da sind, als Erstarrtes wieder aufzubrechen, und Dinge wieder in den Fluss zu bringen. Ein jeder !! kann es sich selber gut ausmalen, was eigentlich noch dabei herum kommt, wenn eine "Gesellschaft", hier jedenfalls schonmal der gesamte Westen, in Materialismus (und damit Atheismus und damit Nihilismus) versunken ist.
Es kommt schlichtweg "nix mehr bei rum"
Und diesen Zustand - wie schon geschrieben - in seiner Erstarrtheit aufzubrechen, ist halt mit Samthandschuhen nicht mehr möglich. Was wir erleben, mit 9/11, Corona, Teuerung, immer bekloppter werdender "Gesetzgebung", Digitalisierung, Migration, Orwell-Allüren, Kriegsgefahr, Teuerung und so weiter, sind meiner Wahrnehmung nach alles Bestrebungen, das diese Erstarrtheit von innen heraus aufzubrechen, oder aufzulösen, indem wirklich jegliche andere Verfassung gesellschaftlicher wirklichkeit besser ist, als die über Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte gewachsene.
Gerade gestern wieder anfangen, zu lesen (war hell und warm draußen), die göttliche wirklichkeit
"Die Menschen werden gegenüber rechtschaffenen Gedanken und
Taten immer gleichgültiger.
Die schlimmste Zeit liegt noch vor uns, und nur diese Tempel werden uns an Gott
erinnern."
neem karoli baba

19.03.2026 n. Chr. 06.58 Uhr
"In der Nähe unseres Ferienhauses in Tisvilde wohnt ein Mann, der hat über der Eingangstür seines Hauses ein Hufeisen angebracht, das nach einem alten Volksglauben Glück bringen soll. Als ein Bekannter ihn [niels bohr] fragte: «Aber bist du denn so abergläubisch? Glaubst du wirklich, daß das Hufeisen dir Glück bringt?», antwortete er: «Natürlich nicht; aber man sagt doch, daß es auch dann hilft, wenn man nicht daran glaubt.»
werner heisenberg, "Der Teil und das Ganze"
Um jetzt das Wort "perfekt" zu vermeiden - für jeden Teilnehmer hier läuft letztlich im leben alles richtig. Zwar es sich für kaum einen so anfühlt, was aber einfach daran liegt, dass wir den größeren Rahmen, warum uns geschieht, was uns geschieht, von dieser wirklichkeit aus nicht zu überblicken in der Lage sind. Unsere Definition, dass etwas für uns "richtig" läuft, ist ja auch eine andere, und nutzen auch zumeist andere Begriffe, zuvörderst natürlich das Wörtchen "gut", worunter ganz schnell auch das Angenehme subsumiert, d.h. verstanden wird. Dann schleichen sich auch noch weitere, vermeintliche Prädikate unter "gut" ein, nämlich glücklich, zufrieden, gesund, frei von Angst, Schmerzen uns so weiter, jeder kennt diesen Katalog von Prädikaten, welche wir einem "guten" leben zurechnen, nur zu "gut". Bohrt man noch tiefer, stellt sich dann heraus, dass "gut" bedeutet: unserem Willen entsprechend, so, wie wir es gerne hätten. Wenn es so geschieht, ist es gut. Tatsächlich machen die menschen schon einen Unterschied zwischen "richtig" und "gut". Manchmal, wenn sie über später über ein Ereignis reflektieren, was ihnen oder anderen widerfahren ist, was sie derzeit als nicht "gut" empfanden, gelangen sie doch ab und an in der Ruhe der Reflektion oder auch auf intuitivem Wege zu dem Ergebnis, dass es (irgendwie) schon ganz richtig war, wie es derzeit geschehen ist. Wohl ein jeder kennt das aus seinem leben, dass ihm irgendetwas widerfahren ist, was er als nicht gut empfand, doch rückblickend war dieses Ereignis wie eine Initialzündung zu einer Weiterentwicklung, welchen Weg er ansonsten nicht (mal so eben) beschritten hätte.
Also: in manchen Fällen können wir doch recht deutlich erkennen, wie das scheinbar "nicht Gute" oder "nicht Angenehme" uns zu etwas "höherem" geführt hat, was wir ohne dieses Ereignis nicht erreicht hätten.
"Wenn das nicht geschehen wäre, dann würde ich heute noch immer ..."
"Wer weiß, wozu es gut ist"
Es ist demnach nicht immer so, dass jegliches "Schlechte" für uns auch auf immer "das Schlechte" bleibt, sondern rückblickend es sich manchmal wandelt, und man dann etwa sagt "das war schon ganz gut so", manchmal vielleicht auch, "das war schon richtig so". Da die Begriffe "gut" und "angenehm" (und so weiter) ja letztlich auf dem Wollen, dem Wollen abstellen, dieser aber für die Allermeisten mit dem "Ego" direkt verbunden ist, sehen wir das Angenehme unter der Perspektive des Avatars und nur dieser einen Lebensspanne dieses jeweiligen Charakters. Und genau hier ist der Punkt, wo sich die Dinge scheiden. Was dem Individuum in diesem Durchgang hier hals "nicht gut" präsentiert, und auch so empfunden wird, in einer größeren Perspektive, über eben mehrere Durchgänge ("leben") verteilt, Sinn zu machen beginnt. Klar, wer so richtig fest daran glaubt, was so allgemein im Westen propagiert wird ("Schule", "Wissenschaft", "Medien", "Experten", "Studien"), der muß natürlich auch daran glauben, und empfindet es wohl auch so, dass das Unangenehme, das nicht-Gute auch das "nicht Gute" ist und bleibt. Nimmt man nun neem karoli baba,
"alles ist perfekt"
, bekommt diese Aussage natürlich nur unter der Voraussetzung und Sichtweise einen (guten) Sinn, wenn man sich betrachtet als eine Entität, ein wesen, welches hier gerade zu gewissen Lern- und Entwicklungszwecken ein online-Game spielt, zu welchem die "negativen" Mome3nte oder auch Phasen im Spiel essentiell sind, um halt zu lernen, was zu lernen beabsichtigt war. Dass es faktisch wenigstens ungefähr so ist, oder funktioniert, davon geben abertausende von NDE's Zeugnis. Und Unterstützung zudem es auch noch gibt von Seiten der wahren Wissenschaft (nicht dem Surrogat, welches der Sozialismus lehrt), welche, vornehmlich über das DSE und DQCEE uns lehrt, dass diese wirklichkeit ein "Subset" ist (tom campbell), was bedeutet, dass diese wirklichkeit sich nicht selbst generiert, noch sich generieren kann. Wie eben eine Videogame sich nicht selbst "hostet", sondern eben einen Server braucht, in welchem das primäre, eigentliche, faktische Geschehen stattfindet. Die sich bewegenden Pixel schaffen natürlich die Illusion, dass sich das Spiel auf dem Monitor abspielt.

Wie schon geschrieben, es ist ja auch nur im vornehmlich christlich-jüdischem "Glaubensgebiet", also "im Westen" so, dass dem Avatar ab Geburt beständig eingetrichtert wird, er sei jetzt diese Spielfigur, alles ist materiell und auch "echt", die Sinne, die Sinnlichkeit vermittelt oder erfasst, was ist, und das ist der einzig wahre Jakob. So fasse ich das unter "Sozialismus" zusammen, es ist halt eine recht einfache und im Grunde auch gut durchschaubare Strategie, dieser Lern- und Entwicklungsumgebung ordentlich Ernsthaftigkeit zu verleihen, Denn dadurch ergibt sich ja die Angst um das leben, und demnach der gesamte Rattenschwanz, welcher sich dann daran anschließt. Nur wird das zu weit getrieben, endet das im Nihilismus und Materialismus, und senkt die Effizienz dieser virtuellen Einrichtung, demnach es auch nicht übertrieben werden sollte mit der Indoktrination. Allerdings wir auch schon die überbordenden Tendenzen jetzt ein wenig "gestutzt" sehen, durch tausende NDEs, auch Erscheinungen wie neem karoli baba, tom campbell, DSE und DQCEE (usw), welche allesamt dem Nihilismus und Materialismus eine Absage erteilen, und somit die Lern- und Entwicklungswilligkeit, wie Zuversicht wieder steigern.
"Mir wurde auch erklärt, warum Vertrauen zu entwickeln so
enorm wichtig ist,
doch ich habe es nicht verstanden"
Man kann festhalten, überbordender Materialismus führt zu Nihilismus, und das verringert einfach die Effizienz der ganzen Geschichte hier, daher eben von Seiten des "spielebetreibers" es durchaus schon sinnvoll ist, wenn man das Ganze wieder (möglichst unvermerkt) in gesunde Bahnen lenkt. Auf der einen Seite soll diese virtuelle wirklichkeit natürlich nicht als solche wahrgenommen werden (das steigert die Ernsthaftigkeit der Entscheidung, führt zu mehr Information), auf der anderen Seite, übertreibt man das Ganze, bleibt nur Nihilismus, und das Lernen und sich entwickeln kommt ebenfalls in's Stocken. Es ist also zuzusehen, dass irgendwie ein effizienter Mittelweg gefunden wird ...


18.01.2026 n. Chr. 08.08 Uhr
Rechtzeitig hoch zum Sonnenaufgang.
Es soll nun auch erst einmal sonnig bleiben von morgens bis abends, für knapp eine Woche, das heitert natürlich das Gemüth auf. Dafür dann aber auch die Temperaturen nachts und später auch am Tage teilweise deutlich unter 0°C liegen,
Gestern dann die Drehbank angeworfen, und für die Thermostate der Heizungen einen kleinen "Überschuh" aus Aluminium gedreht, also den "Pin" der Thermostate verlängert, nun gehen die nicht mehr bei bereits 5-7°C auf, dafür muß ich natürlich aber die Temperaturen in der Bude sorgsam beobachten, dass mir die Leitungen nicht einfrieren. Halt ein Praxistest unter ganz realen Bedingungen. Auch die Heizungen im Keller haben einen "Überschuh" für den Thermostat bekommen, doch da ist es ja auch zu dieser Jahreszeit im Grunde immer frostfrei, da 2 Meter tief im Erdreich.
Eine kurze Anmerkung zu dem jeweiligen leben, welches ein jeder so gerade hat - es verdichtet sich immer mehr, das leben eines jeden läuft immer perfekt, egal, wie es läuft. Will man allerdings eine Wertung unbedingt einbringen wollen, ließe sich noch am Ehesten festhalten:
wenn es scheiße läuft, läuft es gut
wenn es gut läuft, läuft es scheiße
Es ist nunmal eine eigenartige Dichotomie mit dem leben, und eckhart tolle
bringt dann desöfteren den Spruch:
wir sind nicht hier, um glücklich zu sein, sondern bewusster zu werden
Und jeder kennt es aus dem eigenen leben, es waren stets die Herausforderungen, die Zeiten in denen es nicht so gut, oder gar scheiße lief, welche einen im Nachhinein gestärkt und (geistig) weiter gebracht haben.
Das war mir eine Lehre
Im günstigen Falle ergibt sich dann so nach und nach dasjenige, was man Altersweisheit nennt, die seele, wenn man das so nennen möchte, ist über dasjenige, was sie durchgemacht hat, ein wenig gereift. Und das war's dann auch schon, um mehr ging es die gesamte Zeit nicht. "wir sind hier, um (geistig) zu wachsen", (we're here to grow) so tom es oft mit wenigen Worten beschreibt. Doch dummerweise lernen die menschen am ehesten und effizientesten dazu, wenn sie mit Problemen (nicht Wollen) konfrontiert sind. Wobei sich "materiellen Probleme" am Ende auch nur im Geiste niederschlagen, also in diesem Sinne auch "nur" wieder geistig sind. Herausforderungen gehören nicht in den Katalog von Problemen, sondern stellen eine andere Gruppe dar, und vielleicht ließe sich ja lakonisch formulieren, dass - wenn man Herausforderungen (hier herrscht noch etwas Freiwilligkeit) nicht annimmt - dann die Probleme auf einen zu rollen.

Während Herausforderungen noch im "widerwillig Wollen" zu verorten sind, und mit Überwindung der Bequemlichkeit und Sucht nach dem Angenehmen angegangen werden können, sind Probleme etwas anderer Natur, wie juvenal schon sagt. So krishna das im Hotel nur die ganze Zeit maharaj ji anblickte, welcher sich mal so hinlegte, dann wieder so, zwischendurch schlief, doch mit einem Male kam er hoch, setzte sich an die Bettkante, beugte sich zu krishna das, und sagte:
Courage
Courage ist wichtig
Dann legte er sich wieder hin. Und ich habe hier schon weit mehr, als einmal geschrieben, dass derjenige, welcher doch ein recht "angenehmes" leben hat, gut beraten ist, sich Herausforderungen zu suchen. Denn wirklichkeit lässt niemanden auf der faulen Haut liegen, niemanden.

Das passt alles sehr gut zu den Charakteristika eines Videogames, in welchem es ja auch um zu sammelnde Punkte geht. Nicht vergessen also:
Das Angenehme kultiviert nicht.
immanuel kant


14.01.2026 n. Chr. 07.56 Uhr
Es hat auch seine Vorteile, wenn man in Familie, Kind, Kegel, der Erwerbsarbeit und dann noch diversen anderen Ablenkungen steckt - man bekommt ansonsten nicht viel mit, noch bleibt überhaupt Zeit, sich mal tiefersinnige Gedanken zu machen. Das erinnert mich ein wenig an Dark City, den Film, wie viele von den derart eingespannten menschen dürften nicht einmal bewusst mitbekommen, wenn 3 Monate am Stück die Sonne sich nicht zeigt, respektive gezeigt hat ? So fällt es in Dark City (ein Film) nur einem auf, dass niemals die Sonne sich zeigt, und er fragt einen Bekannten, wann er das letzte Mal die Sonne gesehen hat. Dieser dann auch spontan antwortet, oder antworten will, und dann in's Grübeln verfällt, weil er sich dann doch nicht so recht erinnern kann.
Vor etwa 6 Jahren hatte ich ein Gespräch mit einer russischstämmigen Zahnärztin aus Berlin, und wir hatten eine kleine Unterhaltung über die Geschichte mit dem LKW "auf" dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin. Sie hatte dann ihre mehr oder minder auf sehr wackeligen Füßen stehlende Meinung, letztlich bestehend aus den Schlagzeilen der Gazetten, Fernsehens oder Radio, halt voll durchprogrammiert. Da war ich aber schon an einem Punkt angelangt, wo ich nicht mehr diskutierte, sondern ihr nur ihre Lebenssituation erklärte, dass sie nämlich in dieser Art und Weise, wie sie ihr leben lebt, Arbeit, Haushalt, Einkaufen, Freizeitaktivität und sonstige Unterhaltung letztlich zu Nichts kommt, d.h. gar keine Zeit da ist, irgendwelchen Dingen auch nur ein wenig tiefer auf den Grund zu gehen.
Lange Rede kurzer Sinn, es kann auch gut sein, wenn man dauernd irgendwie eingespannt ist, man bekommt einfach nicht mit, dass es im Grunde dauernd dunkel ist.

Klar, das ist nur das Oberflächlichste, ganz zu Schweigen von der Erkenntnis größerer Zusammenhänge und überhaupt philosophischen Gedankengängen.
Ein weiterer Vorteil, wenn man irgendwie dauernd eingespannt ist - die Wahrscheinlichkeiten sind geringer, dass einem "die Decke auf den Kopf fällt", oder man sich halt "langweilt", wiewohl:
wer sich nicht langweilt, ist auf dem falschen Weg
ram dass
Übersetzt mit Deepl, was google auf die Schnelle ausspuckt zu "ram dass und boredom (Langeweile)":
ram Dass sah Langeweile als einen entscheidenden spirituellen Wegweiser, der darauf hinweist, dass man „auf dem falschen Weg“ ist, wenn man sie ständig vermeidet, denn sie signalisiert eine Sehnsucht nach tieferer innerer Wahrheit, Präsenz und „Einheit“ jenseits bloßer Erfahrungen. Wahres spirituelles Wachstum bedeutet, in dieser stillen Leere zu ruhen, in dieser Stille „Zuhause“ zu finden, anstatt verzweifelt nach Ablenkung oder äußeren Lösungen zu suchen, was eine tief sitzende Sehnsucht nach dem wahren Selbst offenbart.
ram dass' Sichtweise auf Langeweile:
Ein Aufruf, tiefer zu gehen: Langeweile ist nichts, vor dem man fliehen sollte;
sie ist ein Signal dafür, dass Ihre üblichen Aktivitäten und Ablenkungen nicht
erfüllend sind, und weist auf ein tieferes Bedürfnis nach spiritueller Substanz
hin.
Der „falsche Weg”: Du bist auf dem „falschen Weg”, wenn du jeden Moment
ausfüllst, um diese innere Stille zu vermeiden, und dich in einem Kreislauf von
„immer mehr” verfängst, anstatt innere Klarheit zu entdecken.
Sehnsucht nach „Einheit”: Seine Unruhe rührte von einem unbewussten Bewusstsein
her, weit von „Zuhause” entfernt zu sein – diesem tieferen, vereinten Selbst
(Einheit/Soheit) – und Langeweile ist das Gefühl, das entsteht, wenn wir von
unserer wahren Natur getrennt sind.
In der Leere ruhen: Das Ziel ist es, Frieden mit der Langeweile zu schließen,
mit dem „Nichts passiert“ zu sitzen und Freude am bloßen Sein zu finden, indem
man diesen ruhigen Raum zwischen den Gedanken entdeckt.
Die Erwerbsarbeit dennoch, dazu mit Kind Kegel, "Freizeitaktivitäten" und Unterhaltung kann angesehen werden als ein unbewusstes Yoga mit etwas Abwechslung. Denn ohne Zweifel sind Beständigkeit, Ausdauer (Hartnäckigkeit), das stete Überdenken der eigenen Position, das Aus- und Unterhandeln im Kreise der Familie, Umgehen mit zahlreichen Widrigkeiten innerhalb der Familie, der Arbeit nichts Geringes - gerade wenn man bedenkt, dass es (das Yoga) beginnt, wenn man die Augen aufmacht, und erst endet, wenn man nach einem mehr oder minder hartem Tag wieder einschläft. So wird zwar "Arbeit" und "Familie" auch innerhalb dieser Simulation hier benötigt, um Plausibilität für die Fortexistenz des Spieles zu liefern, doch nach meinem Dafürhalten ist der "Yoga-Anteil" von Arbeit und Familie der Wesentliche. Jahrzehnte der Hartnäckigkeit und Disziplin, auch nicht wirklich etwas anderes, jedenfalls im Äußerlichen, als es harte spirituelle Schulen in Tempeln etwa mit sich bringen (im Äußerlichen. Ob du nun täglich Trommeln drehst, und auch sonst einen strukturierten Tag hast, oder eben Arbeit und Familie, das bleibt sich dann fast gleich. Tempelleben soft sozusagen. Und ganz unvermerkt.
Wenn also die "menschheit" spirituell wachsen sollte, müsste das einher gehen mit einer geringeren durchschnittliches Ausfüllung des klassischen (und vielleicht überbordenden) Schemas von eben Erwerbsarbeit und Familie, respektive der Möglichkeit von Ablenkung und Zerstreuung. Wobei sich hier aber dann die Frage nach der Henne und dem Ei stellt. Ein Ideal, wenn nicht DAS Ideal einer vollkommenen Lebensführung überhaupt (in dieser ! wirklichkeit) stellt ja lahiri mahasaya dar. Als er mit babaji gehen wollte, meinte dieser nur: "nein, du musst hier bleiben, als lebendiges Beispiel, dass man zur vollkommenen Realisation kommen kann, auch mit Kind Kegel, Familie und einer stinklangweiligen Arbeit" (etwas paraphrasiert).
Salopp gesagt, lahiri hatte mit seiner frau die kinder in die Welt gesetzt, diese Aufgabe war erfüllt, und er seiner frau dann verstehen ließ, dass es ab jetzt (logischerweise) mit "Sex" vorbei ist. Doch er, wie es sich für "Familie" gehört, für alle sorgte, als Angestellter bei der indisch-englischen Bahn. Sieht man das Ganze unter der Videogame-Perspektive, gibt es eine (Mindest-) Punktzahl, ab welcher das Aufgabengebiet "Familie" zureichend erfüllt ist, und lahiri hat nicht einen Punkt mehr erarbeitet, als eben nötig war. Weil die gewonnene Zeit (indem er nichts Überflüssiges tat) ließ sich natürlich woanders viel besser nutzen. Hier scheint auch ganz klar das Effizienzprinzip dieser wirklichkeit durch.


02.01.2026 n. Chr. 07.51 Uhr
Holla, der letzte Traum hatte mich ordentlich am Wickel, einmal alles, also so die verschieden(st)en Aspekte des lebens, und alle ein wenig "mitnehmend", d.h. gespickt mit Gefühlen. So fand ich mich wieder, einen Fahrradladen übernommen zu haben, und einer der ersten Kunden brachte sein Fahrrad, und frug mich, ob ich denn morgen gegen 17 Uhr da sei. Da wurde mir klar, dass mit solch einem Laden ja auch eine "Anwesenheitspflicht" daher geht, und ich begann mich da bereits zu fragen, was ich da gerade mache, und ob ich verrückt geworden bin mir sowas aufzuhalsen. Dann waren im Traum noch Beziehungsgeschichten mit eingeflochten, und noch weit mehr. Als ich dann endlich wach war, blieb eine Stimmung zurück, welche irgendwie zwischen wehmüthig und erleichtert hin und her pendelte.
Draußen fetzt der Wind ordentlich, wie schon gestern, doch mit Glück sehe ich gleich noch ein wenig Sonne, dahinten, wo sie sich zeigen müsste, ist noch ein unbewölktes Fleckchen zu sehen
Für die Verhältnisse draußen noch relativ entspannte 7,7°C in der Bude. Doch bei den Aussichten für das Wetter werde ich mich demnächst buchstäblich "warm anziehen" müssen, denn voraussichtlich bleibt es des Nachts tief in den Minusgraden, und kommt für eine Weile auch am Tage nicht über die 0°C Schwelle hinweg. Mit "Glück" sehe ich dann hier oben die 5°C vor dem Komma. Aber ich denke dann desöfteren auch an die Eskimos, die kommen mit noch ganz anderen Bedingungen klar, also nicht jammern.
Achso, vergessen
ein gesundes neues Jahr wünsche ich allen, und dass ein jeder in diesem Jahr
gott noch ein Stückchen näher kommt,
als er oder sie - technisch gesehen - ohnehin schon mit jeder
Sekunde heran rückt.
Das notorische Jahr 2025 ist vorbei gegangen, ohne dass sich die Deagel-Vorausschau erfüllt hat, doch vielleicht haben wir ja Glück, und erleben dieses Jahr nicht die Leier des ewig desselben wie bereits die letzen 40 oder 50 Jahre ? Klar, viele wünschen sich, dass es so weiter geht, wie bisher, zwar noch wieder ein wenig stressiger, einengender, beklemmender, und jeder kalkuliert halt, dass er das letzte Schwein ist, was zur Schlachtbank geführt wird. "Hauptsache ich (und meine Familie) kommen noch durch", so der Tenor.

Und da nehme ich gerne Anleihen bei der Theorie von tom (campbell), dass wirklichkeit immer so eingerichtet ist, wie die kollektive Qualität der Bewusstheit der Teilnehmer hier im online Game. Doch die kollektive Qualität lässt arg zu wünschen übrig, an vorderster Stelle steht nämlich die Sucht nach Bequemlichkeit, dicht gefolgt vom Eigennutz, dem niedrigen Handelsgeist (kant), der Weichlichkeit, Weinerlichkeit und nicht zuletzt dem Materialismus. Also summa summarum, äußerst unkontemplativ. Doch das ist - kollektiv gesehen - was die menschen wollen, leben, erleben wollen. Und da ghott einen guten Sinn für Humor hat, welcher von hier gesehen uns manchmal "schräg" vorkommt, lässt er es einfachj laufen, damit wir leben und erleben dürfen, worin solch eine Geisteshaltung mündet. Nennt man:
Lektion
Sollte ich bei den menschen kollektiv den gegenteiligen Trend feststellten, also hin zur Selbst-Konfrontation, Resolutheit, Preisgabe des Bequemen für Ideale, welche nicht in der Materie verankert sind (und so weiter), dann würde ich tom beipflichten, dass wir in eine kontemplativere Zukunft uns hinein bewegen, egal, wie lange sich das nun auch hinziehen mag. Doch das sehe ich eben nicht, und so sich gott wohl sagt: "lass' sie doch machen, sie werden schon sehen, wo das mündet".
Alles ist perfekt
10.02.2026 n. Chr. 08.23 Uhr
Satte 7,7°C in der Bude, endlich
mal wieder an einem stück
durchgepennt, und heute soll
sich sogar die Sonne zeigen !
Nach welch langer Zeit, ich habe
schon beinahe vergessen, wann
ich das letzte Mal die Sonne
gesehen habe.
Einer mag sein leben zubringen
von der Welt übersehen, arm,
unattraktiv, von Schmerzen
gepeinigt krank und unglücklich,
ein anderer reich, attraktiv,
geliebt, berühmt, glücklich,
zufrieden und gesund, doch für
beide läuft das leben
gleichermaßen perfekt ab.
Zugegeben, das sind so die
(überwiegend materialistischen)
Extreme, doch nach doch recht
langer und hoffentlich
gründlicher Durchleuchtung der
ganzen Geschichte hier komme ich
erstmal zu diesem Ergebnis (dass
beide leben gleichermaßen
perfekt laufen). Dahinter, also
hinter diesem (vorläufigen ?)
Ergebnis steckt natürlich ein
ganzer Rattenschwanz von
Schlussfolgerungen, empirischen
Beobachtungen, respektive
Erkenntnissen, nebst deren
Implikationen.

Der eigentliche, finale "Startschuss" der Herleitung zu diesem Ergebnis findet sich in etwa ab 2017 auf dieser Webseite, letztendlich beginnend mit dem Doppelspaltexperiment (DSE), welches bei jedem selbst zu denken fähigen Kopf zu einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der natur von wirklichkeit führen muß.

Natürlich, wenn ich mich Nachts vor Zahnschmerzen wach liegend im Bett drehe und wende, bin ich genau so am Pöbeln und "Fluchen" wie die Meisten auch, "was soll das ?", "was soll das denn jetzt für einen Sinn haben ?" , doch irgendwann sind dann auch die Schmerzen wieder weg, oder man hat sich mit ihnen arrangiert, und jetzt kommt's:
niemand wird für ewig in einem auch nur irgendwie geartetem Zustand verharren müssen
Das ist die gute Botschaft für
uns alle. Für alle gilt, eines
(schönen) Tages ist die
Geschichte hier für jeden auch
wieder vorbei. Kein Schmerzen,
kein Trauerzustand, keine Angst
oder Depression wird ewig
währen. Für niemanden. Das ist
die gute Botschaft.
"Heute werde ich aus dem Zentralgefängnis entlassen."
maharaj ji freudig in die Hände klatschend vor seinem mahasamadhi
Eben diese
(vorläufige ?) Erkenntnis ist
vielleicht auch mit ein Grund,
warum ich hier weniger schreibe
in letzter Zeit. Klar, das
Trübtassenwetter ist das eine,
warum überhaupt früh aufstehen,
doch das andere ist eben auch,
ist noch viel zu sagen ?
Meiner Einschätzung nach wird es
sich im leben (des Einzelnen)
nicht wirklich erschließen,
warum es hier auf der Bühne es
für sie oder ihn gerade so oder
so lief, er diese oder jener zu
sein hatte, also dieser
spezifische Charakter
(Individuum). Da hatte ich aber
unter "wirklichkeit als
Arbeitsplatz" und
"Individualität als
Arbeitsplatz" schon viel darüber
spekuliert, vor geraumer Zeit,
VR: eine
Zusammenfassung
wirklichkeit und Individualität als Arbeitsplatz
doch letztendlich kommt die Rechnung erst zum Schluss. So weiß ich jetzt nicht, ob es bruce greyson war, welcher meinte, dass unser gesamtes leben aus 2 Teilen besteht. Der erste Teil ist das, was wir halt als ganz normales leben bis zum "Tod" auffassen, doch dann beginnt eben Teil 2, nachdem Teil 1 abgeschlossen ist, und nun schaut man sich an, oder erlebt man dieses leben (Teil1) aus der Perspektive des jeweilig anderen (mit welchem man in Teil1 zu tun hatte). Also erlebt es als Ehefrau, Ehemann, Kind, Tochter, Sohn, Onkel, Freund, Feind, Partner, Haustier ... was weiß ich. Man erlebt "sich" aus der Perspektive des jeweilig "Anderen".
Das ist dann: Teil 2
Das ist dann natürlich "brutal", was dort in Teil 2 dann an Einsichten zusammen kommt. Und erst mit Abschluß von diesem Teil ist dann die ganze Geschichte erst vorbei (mit diesem Avatar/Spielfigur).
Ah, ja, ich sehe, hieran ... daran ist noch ordentlich zu arbeiten.
Als ich vor einem Bild von maharaj ji sitzend mich "beschwerte", dass mein leben so eine Art "wobbeln" (im Videogame) gerade ist, oder sich anfühlt, also wenn die Spielfigur einfach nichts zu machen scheint, da kam dann als "Antwort" oder halt erster Gedanke zurück, "das wirst du schon sehen, wozu das gut war". "Ja gut", dachte ich mir, "dann wobbel ich einfach weiter". Das Ganze, um nur vielleicht auszudrücken, dass es wohl müßig ist, darüber sich den virtuellen Kopf zu zerbrechen, warum leben grad oder überhaupt so ist, wie es ist. Im Großen wie im Kleinen. Das wird man dann schon sehen, spätestens in Teil 2.

