Der Wasserwandel - das Aktuellste
Gedanken und dies und das...
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„Es ist wichtig, einzusehen, daß wir in der heutigen Physik
nicht wissen, was Energie ist.“
richard
feynman - Physiker und Nobelpreisträger
"Wer von der Quantenmechanik nicht zutiefst geschockt ist, der hat sie nicht verstanden"
niels bohr - Physiker und Nobelpreisträger |
"Der Intellekt, der Geist, ist wie ein Fallschirm -
er kann erst dann funktionieren, wenn er völlig offen ist"
jordan maxwell
Matrixwissen smarticular Tom Campbell dieter hassler (Reinkarnation) Frequenzen zur Heilung tom campbell Deutsch (+hier) ram dass (neem karoli baba) neem karoli baba auf Deutsch krishna das bruno gröning - Filme jetzt kostenlos
Die göttliche wirklichkeit, divine reality, Buch über neem karoli baba (Download)
10.05.2026 n. Chr. 07.34 Uhr
noch ein blitzeblauer Himmel, aber es soll ab dem Mittag mit etwas Wolken zu rechnen sein. Doch ein vergleichsweise guter Tag soll es werden, gerade, wenn sich anschaut, was sich da von Südwesten nähert, so soll es dann morgen gegen Mittag aussehen, bei um die 7-13!C, das fühlt sich dann schon richtig wie Herbst wieder an. Doch kann man jetzt diesen Kälteeinbruch unter den "Eisheiligen" verbuchen.
Gestern keine Lust gehabt, den Rumpf vom Flieger zu bauen, heute
werde ich nur das Wetter noch genießen, und morgen (siehe oben) ist recht
zuverlässig ein Tag, welchem man ohnehin "drinne" verbringt, da werde ich
dann mit der Rumpfform in Klausur gehen.
Noch immer abstinent von den "News" aus dem weltweiten Theater, sei es aus dem
Mainstream, oder der "Truther"szene, was natürlich ein wenig mehr Zeit über den
Tag verschafft, welche man anders und mehr oder minder sinnvoll nutzen kann.
Obwohl wohl beinahe jede andere Tätigkeit - und jegliche Form von Kontemplation
sowieso - besser ist, als sich den Quatsch der "Information" aus dem Theater
"Welt" reinzuziehen. Nur zur Erinnerung, iranisches Parlament, eine Pyramide mit
33 rautenförmigen Fenstern, noch Fragen, Jackson ? Also ich bin raus,
prinzipiell war ich ja schon ab Ende Mai 2013 mit dem Quatsch da draußen
"durch", doch eben die speziellen Umstände ab 2015 brachten mich dann doch
wieder dazu, dem Bühnengeschehen "Welt" etwas Aufmerksamkeit zu schenken, doch
durch dadurch hat sich nur noch weiter in mir vertieft: es ist alles Quatsch und
Theater, auch wenn scheinbar in echt auf der Bühne gestorben wird.
Wo ich schon dabei bin, der Blattkaktus "explodiert" dieses Jahr, dass muß der Zitruspflanzen-Dünger sein, der dafür verantwortlich zeichnet, denn den habe ich das erste Mal beim Kaktus jetzt angewendet ...
Wie man auf dem oberen Bild in der unteren rechten Ecke sehen kann, auch die Tomaten sind schon groß und können draußen in die Erde, da passt es dann ganz gut, dass die Eisheiligen vor der Tür stehen, denn danach können sie in die Kübel, respektive Erde. Gestern kam dann gegen 17 Uhr noch die Sonne durch, die Zeit wurde dann am Teich genutzt, von 18-19.40 Uhr saß ich einfach nur da, und hab' das Gefühl genossen, den Anblick, die Wärme ...
Ja, der Herbst steht vor der Tür, und man ist gut beraten, die Zeit draußen zu verbringen, solange es so einladend ist.
Unsere Umgebung ist genau
zweigeteilt.
Geteilt in das, was von Menschenhand, und das, was nicht von ihr ist.
eckhart tolle
Noch nicht einmal 6 Wochen, dann werden die Tage wieder kürzer. Schönen Sonntag wünsche ich noch mit ein wenig divine reality auf Deutsch :-)
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BABAS GÖTTLICHE NATUR Babas Vergebungsbereitschaft war
beispiellos. Er sah nicht auf jemanden herab wegen dessen böser Taten
oder wegen menschlicher Schwächen wie Begierde, Zorn, Stolz,
Unwissenheit oder Geiz. Im Ramayana heißt es: „Würde Gott alle Taten des
Menschen berücksichtigen, wäre dessen Erlösung undenkbar.“ Obwohl Baba
alles wusste, nahm er jeden an. Tatsächlich wurde er unglücklich, wenn
jemand eine Person misshandelte, die ein Vergehen begangen hatte. Einmal
missachtete Baba die Verkehrsregeln an einer Kreuzung und wurde von dem
diensthabenden Polizeibeamten beschimpft und grob behandelt. Baba nahm
es nicht übel, aber jemand anderes meldete den Vorfall einer höheren
Instanz. Als der Polizeibeamte zur Rechenschaft gezogen wurde, ging Baba
selbst hin, um für den Mann zu plädieren, und bewahrte ihn vor einer
Strafe. Es gab Zeiten, in denen Baba seinen Zorn zur Schau stellte – schimpfte und schrie. Sein Shiva ähnlicher Zorn war nicht leicht zu ertragen. Er zögerte nicht, eine Flut von derben Schimpfwörtern zu verwenden, und manchmal schlug er sogar mit der Hand oder dem Fuß zu. Die Person, die das Ziel seines Zorns war, sowie diejenigen, die dies miterlebten, waren in diesen Momenten erschüttert. Seltsamerweise wirkte Baba unmittelbar nach solchen Vorfällen sehr ruhig und gütig, als wäre nichts geschehen. Schließlich zeigte sich, dass sein Zorn das Unglück der Menschen abwendete und als verkleideter Segen wirkte. Auch wenn man wusste, dass sein Zorn niemals echt war, wagte es niemand, ihn auf die leichte Schulter zu nehmen.
Er führte oft Beispiele an, wie ein Mann seine Mutter auf den Schultern trug, um sie im Ganges zu baden, oder von einem anderen, der erst aß, nachdem er seinen Eltern Essen dargebracht hatte. Diejenigen, die solche Hingabe gegenüber ihren Eltern zeigten, lagen Maharaj am Herzen. In einem Zusammenhang sagte er: „Es ist nicht notwendig, Gott zu suchen, solange die Eltern leben. Die Verehrung lebender Eltern ist schwierig, aber sie ist die beste Sadhana (spirituelle Praxis).“
Er sagte: „Alle Religionen sind im
Grunde genommen gleich und sie führen alle zu Gott. Alle Menschen sind
gleich. Das Blut, das im Körper durch das Herz zirkuliert, ist bei allen
dasselbe.“ Auf Bitten des indischen
Botschafters Shri Kidwai reiste er nach Mekka, auf Bitten der
amerikanischen Anhänger in die Kirche und begleitete Sikhs und andere zu
Tempeln. Baba, der als Vaishnav initiiert worden war, schätzte jeden,
der seiner Religion gewissenhaft folgte, und respektierte alle
Religionen gleichermaßen, doch er selbst ließ sich von keiner
einschränken. Um die Rituale weniger umständlich zu gestalten,
missachtete er die Vorschriften der Schriften, wenn es angebracht war.
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09.05.2026 n. Chr. 07.28 Uhr
Hier wird gerade das letzte Formteil schnellgehärtet, gestern dann noch die Form soweit fertig gemacht und Matten aus Glasfaser zugeschnitten, so dass ich heute den Rumpf bauen kann.
Damit geht es dann gleich los, insofern das immer noch trübe Wetter hier nicht allzu tragisch ist. Wenn man die guten Tage auch draußen genutzt hat, so gut es eben möglich war, kann man sich sowieso nichts vorwerfen. Sobald Gelegenheit war, hat man diese ergriffen.
Den halben Tag gestern noch mit jonathan ashford verbracht, doch bei seiner Webseite, dem interessanterweise sehr typischem Stil solcher Webseiten, sinkt dann meine Begeisterung etwas, es wirkt mir zu glatt.
https://www.jonathanashford.com/
Klar, warum sollte man etwas geringer ansehen, nur weil es
"professionell" aussieht. Irgendwie muß eine Webseite halt aussehen, und ein
jeder bemüht sich natürlich, sie so ansprechend wie möglich zu gestalten. Doch
wenn ich solch einen glatten Auftritt sehe, sträubt sich immer etwas in mir,
weil es nicht gewachsen und organisch aussieht, Und auch wenn er jetzt zur
Starschnuppe der NDE-Szene avanciert, letztlich die Worte und Inhalte, welche er
"von der anderen Seite" darbringt, stets zu nehmen sind als das, was sie sind,
nämlich (mögliche) subjektive Erfahrungen. Etwas anderes sind die Voraussagen
("Hellsichtigkeit"), da ist natürlich schon eine Überprüfbarkeit gegeben (siehe
Irlmaier), doch dort habe ich noch kein Beispiel gefunden welches ich überprüfen
konnte.
Was den nicht überprüfbaren Anteil der Schilderungen und Einsichten "von der
anderen Seite" angeht, da klopfe ich die Äußerungen nur darauf ab, ob sie im
Widerspruch zu einer auf information basierenden wirklichkeit stehen, und wie
plausibel der Inhalt ist (unter einer Voraussetzung von Effizienz). Mehr - so
glaube ich, kann man objektiv nicht machen. Dass es sich schön anhört, man
"fühlt" dass es irgendwie richtig ist, oder "so" ist, kann natürlich auch
angehen, und passiert (laut Kommentaren) auch, nur hilft das natürlich wenig in
einem objektiven Sinne.
Was einmal wirklich war ist immer möglich
friedrich wilhelm nietzsche
Doch es gibt anscheinend vage (?) Voraussagen von jonathan, welche sich auf die nächsten 18 Monate beziehen, allerdings sind die meines Erachtens auch nicht allzu schwierig zu treffen. Lassen wir uns überraschen. Im virtuellen Hinterkopf habe ich auch noch immer eine Möglichkeit, was hier auch gespielt werden könnte, doch die Zeit wird es zeigen. Auch wenn die Inhalte sehr konsistent sind und passen zu einer auf information fußenden wirklichkeit, so regt sich hier und da halt doch nochmal Skepsis. Doch die Zeit wird es zeigen.
Die Zeit und ich, wir nehmen es mit Zweien auf
juvenal ?
Dass wir in Zeiten stecken, die vollkommen Plemplem sind, und dass es nicht noch Jahrhunderte so weiter gehen kann, dazu braucht es keinen Besuch im Diesseits (das Jenseits ist ja hier). Doch tatsächlich jede Stimme zu begrüßen ist, welche den menschen sagt, dass letztlich alles, was hier geschieht, egal wie wild es ist oder wird, letztlich dann soooo todernst nun doch nicht zu nehmen ist. Und da ist jonathan ganz gut und vorn "mit dabei", wie man so sagt. Das gefällt mir gut, auch wenn es mir noch besser gefallen, wenn er das Ganze mehr unterfüttern würde.

Doch was soll's, wenn seine Aussagen den menschen - oder ein paar mehr als ohne ihn - ein wenig mehr versöhnt mit diesem durchaus nervigem Zeitalter, dann ist es letztlich auch egal, ob die Aussagen nun "anbindbar" (plato) waren, oder nicht.
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BABA’S GÖTTLICHE NATUR
Babas unscheinbares Äußeres führte
dazu, dass sowohl einfache Leute als auch Sadhaks von hohem Rang ihn für
einen wohlhabenden indischen Haushalter hielten. Er gab nicht vor, ein
Heiliger zu sein, um sich Respekt zu verschaffen. Er trug weder ein
Stirnmal noch eine Gebetskette um den Hals, noch trug er die
safranfarbene Kleidung eines Sadhus. Stattdessen trug er einen weißen
Dhoti und eine Decke. Baba erweckte oft einen irreführenden Eindruck von sich selbst und verwirrte die Menschen, um ihre Aufmerksamkeit abzulenken. Viele sagen, er habe zu diesem Zweck menschliche Schwächen zur Schau gestellt. Baba schrieb anderen Menschen seine eigenen außergewöhnlichen Taten zu, und wenn einer seiner Anhänger versuchte, in der Öffentlichkeit hoch von ihm zu sprechen oder nach weiteren Details über ihn zu suchen, erlaubte er ihnen nicht, lange in seiner Gesellschaft zu bleiben. Baba verachtete die unterwürfigen Gesten, mit denen man ihm Ehrerbietung erweisen wollte, obwohl er manchmal rituelle Verehrung (Puja) akzeptierte, wenn sie mit wahrer Liebe und Einfachheit dargebracht wurde.
Darshan: sich in der Gegenwart einer Gottheit, eines Heiligen, einer Murti oder eines erleuchteten Wesens zu befinden; der Begriff wird speziell für das Betrachten hochverehrter Personen oder Bilder verwendet, mit der Absicht, ihre Gnade und ihren Segen zu empfangen ("Anm. d. Red.")
Äußerlich war er jedoch weiterhin
mit Reden beschäftigt oder in Gedanken versunken. Die Meinungen anderer,
ob positiv oder negativ, hatten keinen Einfluss auf Baba. Er handelte
ohne zu zögern entgegen den Erwartungen und manchmal sogar auf eine
Weise, die in den Augen der Welt demütigend erschien. Seine Gründe waren
im Allgemeinen unverständlich, doch übte er eine so große
Anziehungskraft auf die Menschen aus, dass er stets das Objekt ihrer
Verehrung und Zuneigung blieb.
Gelegentlich vergass er zu essen
oder zu baden. Seine Begleiter erinnerten Baba daran, und dann
verrichtete er die täglichen Verrichtungen. Manchmal lächelte Baba über
Witze, und die Menschen um ihn herum lachten. Im nächsten Augenblick
änderte er die Stimmung, und die Menschen begannen zu weinen. Manchmal
berührten ein paar Zeilen aus dem Ramayana, eine Erinnerung an Christus
oder sogar ein gewöhnliches Gespräch sein Herz, und seine eigenen Tränen
flossen reichlich. Sogar sein Bild schien Tränen zu vergießen, wenn
jemand davor weinte.
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08.05.2026 n. Chr. 07.46 Uhr
Wecker noch immer ausgeschaltet, laut Vorschau war es ziemlich sicher, das keine Sonne und angenehme Temperaturen zu erwarten sind. Zwei Tage Dauerregen waren es jetzt, aber eher Landregen, das meint, dass es immer so leicht vor sich hinregnet, was jedes Landwirtes Herz erfreut. Gut für die natur war der Regen auf jeden Fall. Gestern bei dem Regen ging es dann weiter mit dem Formenbau für den Rumpf, mann, zieht sich diese ganze Arbeit. So langsam bin ich an dem Punkt, wo ich mich belohnen, und mir solch einen "WM-Flieger" einfach neu kaufen möchte. Nur - ein neuer Flieger hat noch immer das gleiche Problem, die Rumpfnase ist zu kurz für leichte Motoren. In etwa sind sie gebaut für 360 Gramm Motoren, damit es mit dem Schwerpunkt passt, doch ich will ja eine 157 Gramm Motor verwenden, da kann ich den Akku soweit vorne platzieren, wie es nur geht - ich komme um Längen mit dem Schwerpunkt nicht hin. Also auch bei einem neuen Flieger müsste ich den Rumpf verlängern (mit Formenbau, etc.) , und diese Arbeit mache ich ja gerade ...
Gestern dann noch weiter um jonathan ashford "gekümmert", er hat ja bis heute erst 10 Interviews a ~ 70 Minuten, also noch sehr überschaubar alles. Ein "buddha at the Gaspump" Interview mit jonathan steht für den 16ten Mai an. Hier jetzt ein Interview, in welchem er weniger die Story, als mehr die Essenz des Ganzen in den Vordergrund rückt, ziemlich intensiv.
"Das ist herzzerreißend schön ❤ Es klingt ganz nach Jesus. Was mich besonders anspricht und meiner eigenen Einstellung entspricht, ist, dass wir gar nicht wissen müssen, was in der Welt vor sich geht. Wir sollen unser eigenes Leben leben und unsere Gemeinschaften lieben, unsere Nächsten lieben. Wir sollen liebevolle Wesen sein und uns keine Sorgen um das Weltgeschehen machen. Das Ganze ist wie ein warmes Nest, geborgen und sicher, ganz gleich, wie die Umstände auch sein mögen."
Hervorhebung von mir
Ob die Kommentare nun nur überschwänglich erscheinen, oder gar sind, mag ich nicht beurteilen, doch jedenfalls ist jonathan relativ nah dran an den logischen Implikationen einer auf Information basierenden wirklichkeit, wie eben den empirischen Fakten der Möglichkeit von "Dingen", von einem bruno gröning bis neem karoli baba. Und was da noch alles so an Ausnahmeerscheinungen davor, dazwischen, danach war oder gar aktuell ist.
Was mir gut gefällt, ist der praktische, pragmatische Ansatz. So wir hier aller Wahrscheinlichkeit nicht hinein gekommen sind, um uns um die "große weite Welt" zu kümmern, sondern zu wirken im direkten Umfeld, von der Familie angefangen, zu Verwandten, Bekannten, Nachbarn und so weiter, dort also unser Yoga zu finden ist. Es herrschen schon Widersprüche in den Aussagen, welche er trifft, doch viele davon entstehen nur daraus, dass er nicht kennzeichnet (oder kennzeichnen kann), auf was für einer Ebene diese oder jene Aussage jetzt basiert. Das ist halt der Nachteil, wenn man Erkenntnis nicht "von der Pike" auf sich erarbeitet, sondern halt "eingetrichtert" bekommen hat. Seine Aussagen sind so an sich wertlos, allerdings wissen wir durch das Doppelspaltexperiment und andere Experimente aus der Quantenmechanik, dass diese wirklichkeit letztlich virtuell, eine Art Film oder Traum ist, daher wir seine Aussagen in einem ganz anderen Licht sehen können.
Wie oben in den Kommentaren geschrieben, macht jonathan anscheinend Ernst mit seinen Worten, alle 2 Wochen "Zoom-Calls". Das wäre vielleicht etwas für armin, die mal aufzuzeichnen :-)
So, und jetzt geht es weiter mit den einfachen Fakten vom Boden !
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EINLEITUNG
Baba sagte: Am 11. September 1973 verließ
Maharaj-ji seinen physischen Körper.(7) 7 Dieses Lila wird
ausführlich in Teil III beschrieben: Mahasamadhi und danach
Er war so umgänglich, dass jeder der Anhänger das Gefühl hatte, Baba habe eine besondere Zuneigung zu ihm, und glaubte, er gehöre ganz ihm allein. Selbst einfache Worte, die er sprach, brachten immer Gutes, so wie Samen, wie auch immer sie gesät werden, immer aufrecht keimen. Er war wie ein Kalparatu (ein himmlischer Wunschbaum), der die wohltuenden Wünsche der Menschen erfüllte. Baba sprach oft Fremde mit Namen an und befreite sie von ihrem Leiden, indem er ihnen passende Ratschläge gab. Er heilte die Krankheiten der Menschen, ohne dass diese davon wussten. Er linderte Leiden – seien sie körperlicher, geistiger oder weltlicher Natur – mit einem bloßen Blick oder einer Berührung. Manche nennen Baba den größten Asketen, manche den höchsten Heiligen. Ein Anhänger sagte, Baba erscheine entsprechend den eigenen Gedanken oder als Spiegelbild der eigenen Gefühle – oft als ein geliebtes Familienmitglied oder als verehrter Lehrer. Baba erschien einem Menschen in der Gestalt von Sri Ram, einem anderen in der Gestalt der Göttin Durga. Viele glaubten, er sei eine Inkarnation des allmächtigen Hanuman. Swami Karpatri Maharaj sagte: „Im
Kaliyuga sind viele gelehrte Heilige in die Welt gekommen, aber keiner
ist so erleuchtet wie Baba Neeb Karori.“ Baba selbst sagte: „Wenn die
Menschen die Wahrheit über mich erfahren würden, würden sie mir sogar
die Haare vom Körper zupfen, um Talismane daraus zu machen.“
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07.05.2026 n. Chr. 08.19 Uhr
Den Wecker ausgeschaltet, da es draußen eher bescheiden werden würde. Fast schon stürmisch und ordentlich Regen, und das geht noch wenigstens den halben Tag so, nee, wie es aussieht sogar den ganzen Tag so weiter, was soll man da früh hoch.
wir leben das leben nicht in Echtzeit.
wir nehmen Teil an einem Film, welcher bereits gedreht wurde.
jonathan ashford
Das ist natürlich interessant, was jonathan dort von sich gibt, man kann sich das anhören, doch kann man beipflichten, wenn keine Begründung angeboten wird ? Wer hier länger dabei ist, wird sich vielleicht erinnern, dass rein aus "technisch-formalen" Gründen tatsächlich viel dafür spricht, dass es so ist, wie jonathan salopp (oben) formuliert. "Hier" können wir keinen freien Willen vermuten, weil "hier" ja in einem faktischen Sinne; nichts geschieht. Alles Geschehen ist zu verorten "in other", was man eben an den Quantenexperimenten entnehmen kann. Diese wirklichkeit basiert im Fundament nicht auf dieser wirklichkeit, sondern eben auf einer, welche "hier" nicht aufzufinden ist. Wie ein Game sich nicht selber hostet.

Das wiederum führt zu weiteren Implikationen oder auch starken Indizien zu Vermutungen, dass nämlich es sich hier um einen Film handelt, welchen man selber (und hier lag der freie Wille) sich zusammengestellt, also abgedreht hat. Nach Fertigstellung geht es dann an's "Eingemachte", man erlebt den Film als "live", aus der Innenperspektive des Hauptdarstellers.
Zu dieser starken Vermutung passen auch die empirischen Fakten. Etwa, die zuverlässige Vorausschau teilweise über Jahrzehnte, wie bei neem karoli baba, aber auch anderen. Das wir hier keine "Glitches", also Fehler wahrnehmen, ebenso. Auch viele NDEler (aaron green, christian sundberg, oder hier auf Deutsch, eine Rückführung, eine ehemalige TV-Moderatorin) sprechen "aus Erfahrung", dass es sich so verhält.
Und Möglichkeiten, respektive die Freigabe, den abgedrehten Film dann noch "on the fly", also einfach während er abgespult wird, zu ändern, haben wohl nur wenige. Nach neem karoli baba kann das nur gott, so jedenfalls äußert er sich bezüglich dieses Zeitalters.
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EINLEITUNG Im Jahr 1935 kam ein reicher Mann
nach Neeb Karori und bot Baba in Anwesenheit von Goverdhan und einigen
anderen Brahmanen (Angehörigen der Priesterkaste) einen Silberteller
voller Goldmünzen an. Baba nahm das Geschenk nicht an. Seine Ablehnung
verärgerte die Brahmanen, denn sie hatten gehofft, Baba würde ihnen das
Geld geben (5).
6 Darshan: in der
Gegenwart eines Heiligen, Gottes, einer Murti (geweihte Statue) oder
eines Es lässt sich nicht mit Sicherheit
sagen, wohin er ging und was er während dieser Zeit tat. Es gab jedoch
eine stetig wachsende Verehrung für ihn unter den Menschen in den
Städten Bareilly, Haldwani, Almora, Nainital, Kanpur, Lucknow, Vrindavan
und, Allahabad in Uttar Pradesh (U.P.) sowie in Delhi, Shimla und sogar
Madras (Chennai), einer weit entfernten Stadt im Süden.
In den Häusern, die Baba besuchte, herrschte eine unbeschreibliche Glückseligkeit. Es bedurfte keiner Anstrengung, um herauszufinden, wo er sich gerade in der Stadt aufhielt, denn seine Anwesenheit war an der Freude und Festlichkeit zu spüren, die diesen Ort erfüllten. Er übernachtete gelegentlich in den Häusern seiner Anhänger, verbrachte jedoch einen Großteil seiner Zeit auf dem abgelegenen Manora-Hügel, etwa zwei, Kilometer außerhalb der Stadt. Manchmal verbrachte er die Nächte auf den Straßenrandbefestigungen, und Anhänger, die an häuslichen Komfort gewöhnt waren, blieben die ganze Nacht bei ihm wach, Nacht für Nacht, und gingen dennoch tagsüber ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Anstatt sich erschöpft zu fühlen, verspürten sie einen neuen Energieschub.
Aufgrund der sozialen
Einschränkungen, denen Frauen in Indien ausgesetzt waren, stellte Baba
ihnen in den Ashrams besondere Einrichtungen zur Verfügung. Folglich
verehrten die weiblichen Anhängerinnen Baba je nach ihren Gefühlen als
ihren Guru, Vater, Bruder oder Sohn. Sie nahmen an allen Aktivitäten der
Ashrams teil und trugenwesentlich zu dem Geist des Dienens bei, den
Maharaj-ji förderte.
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So, heute geht es weiter mit der "Zwischenform", die Nase vorn ist dran, hier die Vorbereitung einer Trennkante. Wie gesagt, aufgrund von Tonnen von gemachten Fehlern und ein paar Mal geänderter Zielsetzung verkompliziert sich alles, ist Flickwerk, zieht sich in die Länge. Aber was soll's, man hat eine meditative, kontemplative Beschäftigung :-)

06.05.2026 n. Chr. 07.41 Uhr
Es wird zwar gesagt, dass es vielleicht ein Dutzend
menschen gibt,
welche die Relativitätstheorie verstehen, doch das halte ich für maßlos
übertrieben.
Was ich jedoch mit Sicherheit sagen kann, die Quantenmechanik versteht keiner.
richard feyman
Da war er sich allerdings zu sicher.
Hier gab es das dringend benötigte Nass über Nacht, noch immer nieselt es leicht vor sich hin.
Ein gemütlicher "drinne-Tag" wird es wohl heute. Beim Formenbau
des Rumpfes vom Flieger hab ich einen Fehler nach dem Anderen begangen,
methodisch aber auch handwerklich, und der Formenbau zieht und zieht sich. Aber
ich hab maharaj ji ja auch gebeten, mir was zu tun zu geben. Hab ich jetzt auch,
nur nicht sonderlich effizient. Aber egal, das letzte Mal, dass ich selber
Formen gebaut habe, ist wohl 20 Jahre her, da muß man erstmal wieder hinein
kommen. Man kann das an der Form gut sehen, die ist im Augenblick noch 4-teilig,
jedes teil einen Tag nach dem anderen, und Teilstück 4 ist das handwerklich
beste. Noch fehlen 2 Teile, das erste davon wird dann gleich angegangen.
Zum Theaterstück da draußen kann ich weiterhin nichts sagen - da mich nichts
mehr an "Information" über den gegenwärtigen oder auch nur scheinbaren Stand auf
der Bühne erreicht. Es fällt schon leichter, den Quatsch nicht mehr an sich
herankommen zu lassen, erfordert aber eine gewisse Aufmerksamkeit, dass man
nicht aus Gewohnheit über diese oder jene Schlagzeile dann doch stolpert.
Gestern habe ich dann den ganzen Tag mit jonathan ashford weiter gemacht (mehr
oder minder nebenbei)
... wobei mir ein paar Aspekte nicht so ganz gefallen wollten, insgesamt er doch aber sehr schlüssig ist.
"Wenn du mal die Erfahrung machen willst, dass dir etwas
geklaut wird,
muß einer die Rolle des Diebes übernehmen. Willst du mal erleben,
wie es ist, ermordet zu werden, muß sich einer bereit erklären, den Mörder zu
spielen"
Also er ist für mich schon einer der stimmigsten, "holistischsten" NDEler. Doch wie gesagt, ohne einen vollzogenen Paradigmenwechsel auf Basis des DSE, DQCEE und anderer echt wissenschaftigen Experimente, bleiben es phantastisch anmutende Äußerungen.

Die Newtonsche, "physische" Perspektive erklärt nicht die
Tonnen von Anomalien.
Nicht einmal das Doppelspaltexperiment selbst, ganz zu schweigen dem
DQCEE.
Hingegen die "Videogame-Perspektive", also dass wirklichkeit sich nicht
hier generiert,
nicht hier urständet, alles in einem Abwasch erklärt.
Der Wonnemonat Mai scheint seinem Namen dieses Jahr alle Ehre zu machen. Das Buch von ram das über neem karoli baba, also miracle of love ist eingetroffen, und ich hoffe, dass ich es dieses Jahr noch durchlesen kann. Wie ich schon schrub, diese Bücher sind eigentlich Sachbücher über die Möglichkeiten und Zielsetzungen (Erziehungsauftrag ...) des god-modes im Videogame, mithin auch technischer Natur, allerdings die Meisten die Begebenheiten nicht unter dieser Perspektive betrachten dürften. Das ist sozusagen die Meta-Ebene, die in all den Erzählungen, zumeist aus erster Hand, zusätzlich zu den offensichtlichen Lehren, noch mit "drin steckt".
Hier kommt jetzt gleich "DAS" Event, welches letztlich zu seinem Namen führte.
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EINLEITUNG
Während dieser Zeit wurde ein
armer Vogelfänger namens Gopal zu Babas glühendem Anhänger und kam jeden
Tag, um sich um ihn zu kümmern. Eines Tages vergaß Gopal Babas
Anweisung, seine Höhle nicht zu betreten, und beging den Fehler, mit
einem Krug Milch, den er für ihn mitgebracht hatte, hineinzugehen. Er
fand Baba in tiefer Meditation vor, mit Schlangen, die sich um seinen
Körper gewickelt hatten. Er war so entsetzt, Baba in seiner
Shiva-ähnlichen Gestalt zu sehen, dass ihm die Knie nachgaben und der
Krug Milch ihm aus den Händen glitt. Er rannte nach draußen und fiel in
Ohnmacht. Baba kam heraus und hob ihn auf und sagte: „Du hättest die
Höhle nicht ohne Erlaubnis betreten dürfen.“ Allein durch Babas
Berührung kam Gopal wieder zu Bewusstsein.
Bei einer anderen Gelegenheit fuhr
Baba von Neeb Karori nach Farrukhabad im Erste-Klasse-Abteil eines
Zuges. Als ein anglo-indischer Schaffner sein sadhu-ähnliches Aussehen
sah, forderte er ihn auf, am nächsten Bahnhof aus dem Zug auszusteigen.
Baba stieg aus und nahm auf dem Bahnsteig Platz. Der Schaffner konnte das Problem
nicht erklären, da kein mechanischer Defekt festgestellt wurde.
Tatsächlich lief der Motor, aber die Räder drehten sich nicht. Alle
Abteile des Zuges wurden gründlich überprüft, und nirgendwo wurde ein
Fehler gefunden. Während die Behörden über das Problem berieten, baten
einige Bahnangestellte Baba scherzhaft, den Zug in Bewegung zu setzen.
Baba sagte: „Ich wurde aus dem Zug geworfen, und ihr bittet mich, ihn
fahren zu lassen ?“ Ein Angestellter antwortete: „Vielleicht hatten Sie
keine Fahrkarte.“ Daraufhin zeigte Baba ihnen mehrere echte Fahrkarten
der ersten Klasse. Erstaunt baten sie ihn, wieder in den Zug
einzusteigen und ihn fahren zu lassen. Baba wollte es so, und der Zug
setzte sich augenblicklich in Bewegung. Von da an wurde Baba Lakshman Das als Baba Neeb Karori berühmt, der Baba aus dem Dorf Neeb Karori.
Hanuman ist eine
Inkarnation von Lord Shiva und ein geliebter Anhänger von Lord Ram. In
Affenform fand er Sri Sita und ermöglichte ihre Rettung und Rückkehr zu
Lord Ram im heiligen Epos Ramayana. Er ist der Linderer des Leidens, die
Verkörperung des Segens und eine Brücke zwischen den Menschen und Gott. lila: Wirken der Heiligen und Götter; göttliches Spiel
.............................. "Anm. d. Red:" - "Lila": im Westen wird Lila mit "Wunder" übersetzt, was es aber nicht wirklich trifft. Denn das Lila hat auch einen "Erziehungsauftrag", es ist nicht grundlos. - hier krishna das vor dem Stationsschild:
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Ja, so ist das Alles.


05.05.2026 n. Chr. 08.38 Uhr
Als der Wecker ging, hörte ich nur den Regen auf das Fenster prasseln, also einfach liegen geblieben. Obwohl, viel regen war es nicht, es fehlt noch einiges an Feuchtigkeit, aber das sollte über die Nacht kommen.
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Im Jahr 1971 gelang es Babas
amerikanischem Anhänger Ram Dass (Dr. Richard Alpert), einem ehemaligen
Professor für Psychologie an der Harvard University, in seinem Buch „Be
Here Now“ die tiefgreifende Wirkung von Babas Einfluss auf ihn zu
schildern. 1979, sechs Jahre nachdem Baba Auch andere haben auf Englisch
über Baba geschrieben, doch es mangelt an Literatur über ihn in Hindi.
Prabhu Dayal Sharma verfasste zwei wunderschöne Gedichte in Hindi, „Vinaya
Chalisa“ und „Pushpanjali“, und nach 1973 begann der Vrindavan Ashram
mit der Herausgabe von „Smriti Sudha“, einer jährlichen Zeitschrift, in
der Anhänger über ihre Erfahrungen mit Baba schreiben. (1) Zur Vorbereitung auf das Verfassen
dieses Buches wurden persönliche Interviews mit Menschen aus vielen
Nationen geführt und die gesamte verfügbare Literatur über Baba
recherchiert. Es wurde alles unternommen, um Informationen über die
Personen zu liefern, die mit den geschilderten Ereignissen in Verbindung
stehen, außer in Fällen, in denen Einzelpersonen anonym bleiben wollten.
Es wurden Nachforschungen angestellt, um die Echtheit der Berichte zu
überprüfen, und es wurde darauf geachtet, Neben Ereignissen, die vor 1973
stattfanden, werden auch die Erfahrungen der Menschen mit So ist es durch gründliches
Nachdenken und Reflektieren über seinen Charakter und sein göttliches
Lila nur natürlich, dass sich die Gedanken und Neigungen der Suchenden
verändern. Diese Transformation zu erleichtern, ist der Zweck dieses
Buches.
Einleitung
Sri Neeb Karori Maharaj wurde in eine wohlhabende Brahmanenfamilie im Dorf Akbarpur im Distrikt Agra geboren und war unter dem Namen Laxmi Narain bekannt. Er zeigte von Geburt an spirituelle Kräfte, und obwohl er als Kind keine Neigung zum Lernen zeigte, schien er alles zu wissen. Eines Nachts erzählte er seiner Familie, dass Einbrecher ins Haus kommen würden. Da man dies für die Fantasie eines Kindes hielt, schenkte niemand seiner Warnung Beachtung, doch seine Worte erwiesen sich als wahr. In derselben Nacht brachen Einbrecher in das Haus ein. Im zarten Alter von elf Jahren verließ Baba sein Zuhause und ging nach Gujarat, wo er sieben Jahre lang lebte. Er hielt sich im Ashram eines Vaishnav-Heiligen auf, der ihm den Namen Lakshman Das gab und ihn dazu brachte, die Kleidung eines Asketen zu tragen. Sein Haar wuchs lang und verfilzte, und er trug einen Lendenschurz, der mit einem Seil aus Schilf um seine Taille gebunden war. Sein einziger Besitz war ein Kamandal (ein Gefäß aus einem Kürbis). Er hielt sich auch einige Zeit in
einem Ashram in Babania, einem Dorf außerhalb der Stadt Morvi. Dort übte
er spirituelle Entbehrungen, zu denen auch gehörte, sich für lange Zeit
in einen See zu tauchen. Auf seiner Reise kam er in das
Dorf Neeb Karori im Distrikt Farrukhabad und hielt an, um sich etwas
auszuruhen. Babas Rede war göttlich, und obwohl er kaum Kontakt zu den
Dorfbewohnern hatte, wurde alles, was er ihnen sagte, wahr. Sie
schlossen ihn ins Herz und flehten ihn an, zu bleiben.
Baba ließ auf dem Dach dieser
Höhle einen Hanuman-Tempel errichten, und am Tag der Weihe rasierte er
sich sein langes, verfilztes Haar ab und begann, einen langen
Baumwoll-Dhoti anstelle des Lendenschurzes zu tragen
rajida, göttliche wirklichkeit, Einleitung
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04.05.2026 n. Chr. 07.27 Uhr
Ein wenig, oder gar ein wenig mehr Regen ist angesagt ab morgen, die Natur kann diesen brauchen, die bereits gemähten Rasenflächen beginnen schon einen leichten Gelbstich zu bekommen, es wird also Zeit für etwas Oberflächenwasser. Temperaturen fallen unter 10°C, da wird dann wieder "drinne" irgendwas gewerkelt.
Bedeckter Himmel, meinungslos, wollte erst garnicht hoch. Doch ist's draußen nicht so super-einladend, wirkt es in der Bude gleich gemütlicher. Tag 14 vielleicht meiner versuchten Abstinenz von den "Informationen" über das Theater da draußen, und es gelingt noch immer ganz gut. Auch gewöhnt man sich daran, dass nicht immer irgendein Blabla im Hintergrund läuft, sondern einfach still ist. Man hört die Vögel zwitschern, und oben im Ashram auch die Frösche quaken, und ansonsten halt - Stille. Welche so schlecht für den geist , das Gemüth nicht sein kann. So ist eckhart tolle ja ein großer Freund von Stille (Stillness). Doch nach wie vor ist der Drang noch immer zu spüren, zu schauen "was denn da draußen los ist", doch ich glaube, dass man erst nach längerer Zeit, vielleicht sogar Jahren von Entzug erst realisiert: es ist letztlich immer das Gleiche, nur anders lackiert. Das fiel mir nach ~15 Jahren "kein Radio" mal auf, da machte ich im Auto das Radio mal ganz kurz an, und mußte feststellen, "es ist ja immer noch das Gleiche". Sogar heute noch wird dieselbe Musik gespielt (der Rest ist sowieso austauschbar), wie in den 80/90ern. So hat matt (QOC) das mal "stalled Century" genannt, also "das festgefahrene Jahrhundert" (ab 2000).
"Ladies and Gentlemen, after looking of all the Data of 20 Years, it is now
official.
We are in a stalled Century"
matt
Doch wenn man die Dinge noch tiefer sacken lässt, wird man feststellen, dass letztlich nie irgendwas anders war. Auch tausende Jahre zurück, wie es igor schafarewitsch in seinem Werk (der Sozialismus ...) aufgezeigt hat. So schafarewitsch über 6500 von "immer dem Gleichen" nachweisen konnte - wirklich getan hat sich hier im Game also nicht wirklich etwas, außer vielleicht die technische Lackierung des Ganzen. Daher hatte ich auch schon desöfteren formuliert, dass das (Sozialismus) im Grunde Arbeitstitel dieser wirklichkeit ist.

Nur, das gilt um so mehr, je mehr man sich halt im "Weltlichen" im Arbiträren, im Künstlichen (zi) engagiert, aufhält, mit diesem abgibt.
"Wenn man mal hinschaut, die Welt ist genau zweigeteilt.
In das vom menschen geschaffene [das Künstliche],
und das vom menschen nicht Geschaffene."
eckhart tolle
Wie man ein wenig aus dem Sozialismus heraus kommen kann, denn er hat sich ja auch schon früh im virtuellen Kopf festgesetzt, man nimmt ihn überall mit hin ...
Nicht grundlos die Cover von "1984" (george orwell aka eric
artur blair) und "schöne neue Welt" (aldous huxley) so aussehen.
Natur ?
Fehlanzeige
Der vereinheitliche "mensch". Sozialismus ist halt immer Kollektivismus. Daher auch das Konzept "Staat" immer ist: Sozialismus. Es gibt keinen nicht-sozialistischen Staat. Weil eben "Staat" immer bedeutet: Kollektivismus.

Doch gott sei Dank ist das hier halt am faktischen Ende doch nur ein Game, oder ein Lern- und Entwicklungsprogramm, und da gehört - anscheinend - der Irrwitz dazu, ist inhärenter Bestandteil, wenn nicht gar Arbeitstitel. Hier könnt ihr lesen, was odysseus sich nach sorgfältiger Suche für ein nächstes leben herausgepickt hat:
Dieses Schauspiel nämlich, sagte er, sei
sehenswert gewesen, wie jede Seele sich ihre Lebensweise
gewählt habe, denn der Anblick habe Mitleid, Lachen und Bewunderung erregt.
Meist hätten sie
nach der Gewohnheit ihres früheren Lebens ihre Wahl getroffen. So hätte man die
einst dem Orpheus
gewesene Seele das Leben eines Schwanes wählen sehen, indem sie aus Hass gegen
das weibliche Geschlecht
wegen des von ihm erlittenen Todes von keinem Weibe habe wollen geboren werden,
die des Thamyris hätte
man das einer Nachtigall wählen sehen. So habe man dagegen von einem Schwan
gesehen, dass er sich durch
die Wahl eines Menschenlebens umgestaltet habe, und noch andere sangreiche
Vögel, wie natürlich.
Die zwanzigste Seele habe sich das Leben eines Löwen gewählt und dies sei die
des Telamoniers Aias gewesen, welche sich durchaus gesträubt habe, wieder ein
Mensch zu werden, weil sie noch immer an das Waffengericht gedacht habe. Hierauf
sei die Seele Agamemnons herangekommen, auch diese habe aus Hass gegen das
Menschengeschlecht wegen der von ihm erfahrenen Leiden das Leben eines Adlers
eingetauscht.
In der Mitte der Losenden sei Atalante gewesen, und da sie große Ehren eines
kampfverständigen Mannes gesehen habe, habe sie nicht dabei vorübergehen können,
sondern habe dieses Los genommen. Nach dieser habe man die Seele des Epeios von
Panope in die Gestalt einer ränkevollen Frau übergehen sehen. Weit unter den
letzten hätte man den Possenreißer Thersites erblickt, während er die Natur
eines Affen annahm.
Aus Zufall sei die Seele des Odysseus die letzte bei der Losung gewesen und wäre
nun auch herangetreten, um zu wählen, im Andenken an die früheren Mühen und
Gefahren sei sie von allem Ehrgeiz ledig gewesen, sei lange herumgegangen und
habe nach dem Leben eines von Staatsgeschäften entfernten Mannes gesucht, mit
Mühe habe sie es endlich gefunden, wo es von allen übrigen verachtet gelegen
habe, und sie habe bei dessen Anblick gesagt, dass sie ebenso bei ihrer Wahl
verfahren wäre, wenn sie auch als erste zu losen gehabt hätte, und habe es
darauf mit großer Freude zu sich genommen.
plato, der Staat, Kapitel 10, Link
So eckhart tolle oben im Video ein wenig referiert, wie man ein wenig von dem Irrwitz "da draußen" Abstand gewinnen kann, und vielleicht gar innerlich etwas mehr Ruhe einkehrt. Überhaupt es nicht schaden kann, es hier nicht ganz so bluternst zu nehmen. Natürlich gibt es hier für jeden eine kleinere oder größere Portion Leid, Not, Schmerz, Mangel, Krankheit, Angst und schließlich für jeden "Tod". Doch am Ende war das halt alles Teil eines Stückes, Teil der Rolle, welche man inne hatte. Nicht mehr. Aber auch: nicht weniger.
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Sri Baba Neeb Karori Maharaj
schien ein gewöhnlicher Mensch zu sein, doch in Wirklichkeit war er die
inkarnierte Göttlichkeit. Er inspirierte die Menschen auf unsichtbare,
nicht greifbare Weise. Niemand konnte sein Verhalten vorhersagen. Seine
Handlungen offenbarten ein allwissendes, allgegenwärtiges Die Berichte über Babas Lila, die
im Hauptteil dieses Buches beschrieben werden, sind persönliche
Erfahrungen von Anhängern mit Baba. Da er öffentlicher Anerkennung
abgeneigt war, blieben diese Berichte zu Lebzeiten Babas und noch einige
Zeit nach seinem Ableben mündlich überliefert. Der verstorbene Raja Bhadri,
ehemaliger Vizegouverneur von Himachal Pradesh, unternahm große
Anstrengungen, um viele von Babas Lila zu sammeln, doch als er Baba um
Erlaubnis bat, diese zu veröffentlichen, lehnte Baba dies nicht nur ab,
sondern ließ die gesamte Sammlung in seiner Gegenwart vernichten rajida, göttliche wirklichkeit, Vorwort |
So ist es


03.05.2026 n. Chr. 06.55 Uhr
"The atoms
did not travel from A to B.
It was only when they were
measured at the end of the
journey
that their wave-like or
particle-like behavior was
brought into existence," he said.
Prof. tuscott, Australian National
University, 27 Mai 2015
"Experiment confirms quantum
theory weirdness" (link)
Bin ja im "zweiten Durchgang" von divine reality von rajida, also diesem Buch

Im April 2020 habe ich es angefangen, zu lesen, demnach 1 Jahr gebraucht. Für mich geht es immer nur mit Sonne und draußen, ich lese nicht "drinnen" und mit Kunstlicht, das ist mir zu anstrengend. Da muss also das Wetter passen, inklusive der Temperatur und dann noch die Stimmung. Gestern - ich bin jetzt bei Schilderung 32 von 365, doch mir fiel auf, dass ich eigentlich jede Seite einen Schnappschuss hätte machen, und hier hinein stellen können. Oder 2 bis 3 "Schappschüsse", da ja im Querformat die Camera nur ca. 1/3 der Seite aufnimmt. Soll heißen, im Schnitt 1-2 Mal pro Seite passen die Schilderungen, das direkt von den menschen Erlebte halt nicht zu einer physischen wirklichkeit. Gestern saß ich dann dort wieder am Teich, diesmal im Schatten einer Trauerweide ...
und dachte mir, also beim Lesen der ganzen Begebenheiten: "das geht alles nur in einem Videogame". Wenn sich jemand stört an diesem Ausdruck, dieser Metapher, dann bin ich offen für jeden Vorschlag, welcher es besser trifft, oder umreißt, womit wir es hier zu tu haben. Klar, "divine reality" (göttliche wirklichkeit) beschreibt es in einem gewissen Sinne noch besser, enthält allerdings nicht den technisch-formalen Aspekt, also wie das Ganze sich hier letztlich generiert, wie man sich wirklichkeit im "technischen Ablauf vorzustellen hat. Da trifft es die Metapher vom Videogame noch am Besten. Bislang jedenfalls ist mir noch keine passendere Metapher untergekommen. Denn was maharaj ji immer und immer wieder mit seinem "lila" (göttliches Spiel) demonstriert, ist: wirklichkeit kann nicht hier Statt finden. Denn fände wirklichkeit hier Statt, es wäre nicht möglich, was nicht nur hunderte, sondern tausende Male hier und jetzt und live gezeigt hat. Ergo muß sich wirklichkeit "woanders" generieren, edward fredkin, das Ausnahmetalent und Begründer der digitalen Physik, hat auf diese Frage, also wo denn nun wirklichkeit Statt findet, nur eine Antwort gegeben "in other". Also: nicht hier.
Allerdings, divine reality zu lesen, ohne das Doppelspaltexperiment, das delayed Quantum Choice Eraser Experiment wirklich verinnerlicht zu haben, was meint - mit allen Implikationen ! - ist auch etwas witzlos. Denn nur diese (und abgewandelte, wie andere Experimente aus der Informations"physik") zeigen auch ganz empirisch auf, dass wir es hier mit einer Illusion zu tun haben. Zwar einer profunden, doch nichtsdestotrotz: einer Illusion.
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Bei einer anderen Gelegenheit ging
Sah mit unzähligen Fragen zur Spiritualität zu Baba. Er begrüßte Baba,
der in seinem Kuti (Zimmer) lag, wusste aber nicht, welche Frage er
zuerst stellen sollte. Baba wählte eine wichtige Frage aus den
unausgesprochenen aus und beantwortete sie, ohne gefragt worden zu sein.
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Hat man den "Paradigmenwechsel" (tom campbell) weg von einer "physischen", und hin hin zu einer auf information basierenden wirklichkeit innerlich nicht vollzogen, sind die Schilderungen aus divine reality bestenfalls amüsante Phantastereien. Ist man aber erstmal einmal "rum", enthalten diese Schilderungen unglaublich viel "Futter", oder Informationen, wie man sich den "technischen Aufbau" von wirklichkeit ungefähr vorstellen kann, und wie sie sich, so ungefähr jedenfalls, generiert. So neem karoli baba ja auch auf (zig-) Jahre hinaus präzise und immer !richtig die Zukunft (des Einzelnen) vorhersagen konnte, was klar tom campbells Wahrscheinlichkeitsmodell widerspricht. Und bei tom ist es bloß ein Modell, maharaj ji hat hier und auf dem Boden der empirischen Fakten gezeigt, dass dieses Modell nicht stimmen kann. Das war schon eine gaaanz große Frage ~ 1920, einstein wollte sich nicht damit anfreunden, die beobachtete Wahrscheinlichkeitsverteilungsfunktion aus den Quantenexperimenten auch in's Makroskopische, also in's große Ganze zu exportieren, was dann in diesem berühmten Zitat mündete
In dieser Hinsicht gibt neem karoli baba dann einstein Recht, und das Wahrscheinlichkeitsverteilungsmodell von tom campbell ist bestenfalls eine bedingte Erklärung der natur von wirklichkeit, jedoch keine absolute. Sie mag also hier oder da gelten, doch nicht generell, wie er diese fasst oder glaubhaft machen will.

Doch, nochmal zurück, als erst aus vollzogenem Paradigmenwechsel heraus kann man aus der "divine reality" wirklich "Information ziehen". Es wird beinahe zum Sachbuch. Zum Sachbuch von Videogame-Optionen im "God-Mode", wenn man so will. Die gewöhnlichen Player, wie wir, müssen uns halt abeseln innerhalb des gewöhnlichen Regelwerkes (als eine Möglichkeit, die Dinge hier zu sehen), während es anscheinend auch noch andere gibt, welche die Freigaben habe, hier zu tun und zu lassen, was sie wollen, und das Unmögliche zu vollziehen an der Tagesordnung ist, das "Wunder" das kleinste Problem ...
"Die Lilas fielen täglich von ihm herab, wie Blätter von
einem Baum"
krishna das
Wie gesagt, aus dem Doppelspaltexperiment, wie dem delayed Quantum Choice Eraser Experiment (nebst noch anderen) geht implizit hervor, dass diese wirklichkeit eine "emergente Erscheinung" (so formuliert von Chat GPT), folglich eine Art Bildschirm, Leinwand ist, auf welcher sich etwas abzuspielen scheint, während es faktisch jedoch "dorthin" projiziert ist. "Dort", wo oder was immer das auch ist, wo sich diese wirklichkeit also generiert, muß ja dann diese projizierte "wirklichkeit" in all ihren Facetten ""bekannt" sein, wie ein offenes Buch. Es gibt "dort" nichts, was nicht gewusst ist, wie eben bei einem Videogame sich die Pixel nicht zufällig anordnen, oder auch nur in gewissen Bereichen des Bildschirmes sich zufällig anordnen.
Es gibt nicht einmal ein Wedeln eines Blattes im Winde, um welches gott nicht wüsste.
ramana maharshi

02.05.2026 n. Chr. 07.40 Uhr
"Im "Home" steckt "om" drinne, das hat schon miteinander zu
tun"
eckhart tolle
Etwas meinungslos, der Anblick der explodierenden natur ist aber nach so langer Zeit auch wieder ein wenig überwältigend. Die Zwischenform des Fliegers hat Halbzeit, heute ist der Tag, an welchem die Trennkanten herunter können. Die Heckflosse wurde gestern laminiert, ist aber auf dem Bild nicht zu sehen. Wie gesagt, eine Zwischenform, die dient nur dazu, erst überhaupt einmal ein Positiv eines Rumpfes zu bauen, an welchem man arbeiten kann, um eben davon dann die endgültige Form "zu ziehen". Doch gleich wird also das Ganze vom Holzkorsett befreit, ich bin mal gespannt, wie das klappt, denn ein Formenbau auf diese Art mache ich jetzt das erste Mal.
Tag 10 ? vielleicht der nahezu absoluten Abstinent von "Information" bezüglich auf das Theater da draußen. Das "Durchhalten" fällt zunehmend leichter, man denkt in freier Zeit, oder bei so genannter "Langeweile" immer weniger daran, mal irgendwelche Schlagzeilen oder Videos aus dem Truther- oder Mainstreamsegment anzuschauen. Es ist schon recht vergleichbar damit, sich das Rauchen abzugewöhnen. So, jetzt geht es asn die Form, solch ein schöner Tag will draußen verbracht werden.
01.05.2026 n. Chr. 07.32 Uhr
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"Bei einer Messe in Stuttgart kam ich mit einem bekannten Chemiker ins Gespräch. Ich versuchte ihm zu erklären, daß wir mit dem ausgestellten System Schwermetalle bis zu einem nicht mehr meßbaren Grade reduzieren können. Es handelt sich hierbei nicht um ein Filtersystem, sondern um einen durch Informationsübertragung hervorgerufenen Effekt, der die Selbstheilungskräfte des Wassers aktiviert. Wir haben derartige informationstechnische Trinkwasserreinigungssysteme in einem durch eine Ölraffinerie verpesteten Gebiet in Ecuador installiert. Die Schwermetallbelastung des Regen- und Grundwassers durch Blei und Quecksilber war derart hoch, daß die Menschen in den umliegenden Dörfern reihenweise erkrankten. Die Wirkung des von uns installierten Systems wurde damals durch wissenschaftliche Meßreihen begleitet und bestätigt, das Resultat läßt sich aber auch in wenige Worte packen: klares Trinkwasser mit signifikanter Reduktion von Schwermetallen! Ich erinnere mich noch genau daran, wie ihn diese Erklärung zur Weißglut brachte. Was ich da sage, so der Sachverständige, könne es alles nicht geben! Ich bot ihm kurzerhand an, daß er das System mit meinen Produkten gerne bei sich im Labor testen könne. Gleichzeitig fragte ich ihn aber auch, was er denn machen würde, wenn er am Ende tatsächlich auf dasselbe Ergebnis käme; er würde es, so sagte er, dennoch nicht glauben, denn was ich von mir geben würde, könne einfach nicht sein, da sonst die ganzen wissenschaftlichen Denkmodelle falsch wären ! Bei ihm stapelten sich die Bücher, und viele nahm er zur Hand, um mir meinen Irrtum deutlich zu machen. „Roland“, sagte er, „hier steht überall, daß das nicht sein kann, was du da machst !“
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Gestern saß ich dann da, und irgendwie schob sich in den virtuellen Schädel, dass ich nun nach einer recht langen Suche gott gefunden habe.
Das hört sich platt an, doch gegen die Gedanken, welche in einem auftauchen, kann man je schlecht was machen. Niemand weiß, was er im nächsten Augenblick denkt. sogar bruno gröning hat sich dahin gehend eindeutig geäußert
wir denken nicht
wir werden gedacht
Gestartet bin ich im ~ achten Lebensjahre aber nicht gleich mit solch einer großen Frage, sondern eher technisch-formal, nämlich, "wie funktioniert das Ganze hier ?" Weil die übliche Erklärung, man sieht, hört irgendwas, was dann im "Gehirn" verarbeitet wird, und das macht dann in einem eine 2te "Welt" (die im Kopf), war für mich nicht stimmig, gar absurd. Da es dann 2 Welten geben muss, einmal "draußen" und einmal "im Kopf" und beide sind absolut identisch und synchron.
"Daß die objektive Welt dawäre, auch wenn gar
kein erkennendes Wesen existirte, scheint freilich auf den ersten Anlauf gewiß;
weil es sich in abstracto denken läßt, ohne daß der Widerspruch zu Tage käme,
den es im Innern trägt.
Allein wenn man diesen abstrakten Gedanken realisieren, d.h. ihn auf
anschauliche Vorstellungen, von welchen allein er doch (wie alles Abstrakte)
Gehalt und Wahrheit haben kann, zurückführen will und demnach versucht, eine
objektive Welt ohne erkennendes Subjekt zu imaginieren; so wird man inne, daß
Das, was man da imaginiert, in Wahrheit das Gegentheil von Dem ist, was man
beabsichtigte, nämlich nichts Anderes, als eben nur der Vorgang im Intellekt
eines Erkennenden, der eine objektive Welt anschaut, also gerade Das, was man
ausschließen gewollt hatte.
Denn diese anschauliche und reale Welt ist offenbar ein Gehirnphänomen: daher
liegt ein Widerspruch in der Annahme, daß sie auch unabhängig von allen
Gehirnen, als eine solche, daseyn sollte."
schopenhauer, Welt als Wille und Vorstellung, Band II, zur idealistischen Grundansicht
Das ist im Grunde auch nicht mehr, als einfache, angewandte Logik. Und entlang gehangelt an der Mainstream-Wissenschaft, ergibt sich letztlich eine Dichotomie, oder Widersprüchlichkeit, die schon denkenden Köpfen seit Jahrtausenden aufgefallen ist, und einer der ersten "berühmten" Köpfe, welcher diese logisch-empirisch angegangen ist, war plato, und später wurde diese Denkrichtung oder Strömung "Idealismus" genannt. Es lässt sich nämlich logisch nicht beweisen, dass nur weil wir irgendwas wahrnehmen, dieses außerhalb der Wahrnehmung auch (nochmal !) "ist", "existiert". Was wir faktisch und echt und real haben, ist unsere Wahrnehmung (Bewusstheit). Alles andere ist (äußerst) zweifelhaft. Nennt sich Idealismus.
| "ich glaube, ein wichtiger Punkt, warum in Deutschland unsere Bücher so populär sind, liegt darin, dass sich unsere Diskussionen dem Idealismus nähern, beziehungsweise, dass wir uns analytisch, metaphysisch, objektiv und ontologisch mit einigen der reichsten Traditionen des deutschen Idealismus treffen, mit schopenhauer und anderen brillanten Denkern, die an dieser wahrheit dran waren. Ein Großteil ihrer Arbeit tritt mit dieser wissenschaftlichen Revolution in ein neues Licht ..."
eben alexander
|
gottfried wilhelm leibnitz war da so in der Mitte schwebend, genialer Kopf der er war, ist ihm auch aufgefallen, dass an der "Standard-Vorstellung", wie die wirklichkeit eingerichtet ist, etwas nicht stimmen kann.
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) gilt als
letztes großes Universalgenie, der als Philosoph, Mathematiker, Physiker und
Jurist entscheidende Grundlagen für die moderne Welt schuf. Er entwickelte die
Infinitesimalrechnung, das binäre Zahlensystem und eine mechanische
Rechenmaschine. Leibniz prägte das Denken der Aufklärung und strebte danach, die
Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
Hier sind die Kernaspekte seines Genies:
-Mathematik: Erfinder der Differential- und Integralrechnung (unabhängig von
Newton).
- Informatik-Grundlagen: Leibniz entwickelte das Dualsystem (0 und 1), das
moderne Computer ermöglicht.
- Universalgelehrter: Er war tätig in Philosophie, Theologie, Geschichte,
Technik (Entwürfe für Windmühlen, U-Boote) und Jura.
- Philosophie: Schöpfer der Monadenlehre und der Theodizee, bekannt für den Satz
vom zureichenden Grund.
- Vernetzter Geist: Mit über 1300 Korrespondenzpartnern weltweit gilt er als
früher Vordenker der globalen Kommunikation
Das führte dann zu DEM zentralen Entwurf seiner Philosophie, nämlich der Monadologie, welche ich auch damals in 3 verschiedenen Übersetzungen gelesen, studiert hatte. Französisch war damals die Hofsprache, also hat er, obwohl muttersprachlich Deutscher, viele seiner Schriften auf französisch verfasst. Naja, einfach formuliert, hat er sich auch mit genau diesem Problem herumgeplagt. Nämlich - Genie und Logiker, welcher war -kam er auch nicht herum, dass es gemäß der einfachen Empirie, oder Wissenschaft 2 Welten gibt (geben müsse), nämlich einmal die im Kopf (das ist alles, was wir jemals an "daten" haben, Bewusstheit), und dann nochmal eine, genau die Gleiche, nur eben nicht abhängig von unserer Bewusstheit. Nur irgendwer, irgendwie mußte es eingerichtet sein, dass beide absolut synchron laufen, und eben die Skizzierung, wie das angehen kann, es "eingerichtet" ist, ist die Schrift: Monadologie. Auch ein fraktaler Grundgedanke ist darin enthalten.
Erst immanuel kant räumte dann kategorisch auf, und mit "beinharter" Logik wies er nach, dass wir nur ein datum haben, und das ist unsere Bewusstheit. Weiter kommen wir nicht. Was "das Ganze" außerhalb unsere Bewusstheit noch sein mag, erklärte er zum "Ding an sich", also dasjenige, was es außerhalb von Bewusstheit sein mag, was immer es auch ist. Nur dahin gelangen können wir nicht, weil wir ja nur in Bewusstheit "agieren" können oder "funktionieren".
Gegenüber kant dann schopenhauer die ganze Grundproblematik einiges verständlicher noch formulierte.
"Die erste Klasse der möglichen Gegenstände unsers Vorstellungsvermögens ist die der anschaulichen, vollständigen, empirischen Vorstellungen. Sie sind anschauliche, im Gegensatz der bloß gedachten, also der abstrakten Begriffe; vollständige, sofern sie, nach Kants Unterscheidung, nicht bloß das Formale, sondern auch das Materiale der Erscheinungen enthalten; empirische, theils sofern sie nicht aus bloßer Gedankenverknüpfung hervorgehn, sondern in einer Anregung der Empfindung unsers sensitiven Leibes ihren Ursprung haben, auf welchen sie, zur Beglaubigung ihrer Realität, stets zurückweisen; theils weil sie, gemäß den Gesetzen des Raumes, der Zeit und der Kausalität im Verein, zu demjenigen end- und anfangslosen Komplex verknüpft sind, der unsere empirische Realität ausmacht. Da jedoch diese nach dem Ergebniß der Kantischen Belehrung, die transscendentale Idealität derselben nicht aufhebt; so kommen sie hier, wo es sich um die formellen Elemente der Erkenntniß handelt, bloß als Vorstellung in Betracht."
schopenhauer, vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde §17
Über Logik und Empirie gelangte man in der Philosophie bis zu einem gewissen Zeitpunkt nur zu dem Schluss, dass hier alles in gewissem Sinne Traum oder Illusion sein muß.

Es fehlte noch ein klitzekleiner Baustein, damit das (idealistische) Gebäude wirklich "dicht", wasserdicht war. Wo man dann klar war, "sie (wirklichkeit) ist Illusion", und eben nicht, "sie muß Illusion sein". Und dieser Baustein wurde ~ 1920 dann geliefert ...

