Das Doppelspaltexperiment

und

Der Quantenradierer

oder

 

Warum die "Welt" und wir etwas ganz anderes sein müssen !, als wir gemeinhin glauben.

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22.05.2019 n. Chr. 


Dolly und die Zahnspange, oder Mirin Dajo und warum es keine 5000 verschiedene, gestochen scharfe Aufnahmen von 9/11 gibt ...

 

Wir nähern uns der Lösung ...

 

 

 

 

Hier habe ich jetzt durch den Vortrag noch eine Facette des Doppelspaltexperimentes (DSE) erfahren, welches dem ohnehin schon eigenartigem Grundphänomen die Krone aufsetzt und dabei dem Faß den Boden ausschlägt ...

Denkt euch den Detektor wie ein Film, wie es íhn früher gab, der dann später erst im Labor entwickelt werden muß, um das Ergebnis sichtbar zu machen.

 

 

 

 

 

 

Wir wissen, die Informationserhebung (Messung, Erkenntnis) durch den Photonendetector schafft erst die illusionäre, dingliche,  "materielle" Welt, indem sich die Photonen tatsächlich wie Teilchen verhalten.
Aber wodurch genau passiert es, dass sich dasjenige, was sich vorher nur als Welle ausgebreitet hat, sich entschließt, wie ein Teilchen zu verhalten ?
Früher noch hat man sich, ohne, dass das etwas erklären würde, einfach darauf verständigt, dass der Meßvorgang (Informationserhebung) halt irgendwie den Wellencharakter zusammenbrechen läßt, und dadzrch sich irgendwie ein "Teilchen" ergibt. Wie Tom Campbell schon meinte, man war in der Physik einfach froh, wenn man die Ergebnisse vom DSE einfach weit weg in irgendeine Ecke schieben konnte, weil man ahnte, dass die Implikationen des DSE vollkommen zersetzend auf die traditionelle newtonsche Physik wirkten.

 

 

 

Lange Zeit ging man also davon aus, dass es beim Meßvorgang also irgendeine Interaktion gab, welche die Welle dann zum Teilchen umformte.

Also:
es wird gemessen, durch welchen Schlitz das "Teilchen" hindurchgeht, und eben dadurch, dass man mißt, zeigten sichimmer nur die 2 Striche, also Teilchen- und nich Wellenverhalten. Das war immer so. Es wurde gemessen, und das Teilchenmuster zeigte sich (2 Striche, obiges Muster).

 

 

 

 

 

 

Doch passt auf, jetzt wird's irre

 

 

 

 

Denkt euch den Detektor so, wie es heute gemacht wird, nämlich die Daten des Meßvorganges (also durch welchen jeweiligen Schlitz die Teilchen gegangen sind) werden auf einem Computer gespeichert. Und so haben wir folgende Situation, nach Abschluß des Expermintes, in welchem gemessen wurde, nämlich_

- die Daten von den Detektoren sind im Computer
- die Daten von der "Leinwand" sind auf dem Film
 

 

Da die Entwicklung des Filmes etwas länger braucht, schaut man sich dann die Daten von den Detektoren zuerst an, und später kommt dann der entwickelte Film wieder zurück, und man sieht, was ja auch klar (?) ist, das Teilchenmuster.

 

 

 

Lange Zeit war man fest überzeugt, dass es der Meßvorgang, der Detektor ist, der das Teilchenverhalten (Welt, Materie, Maya) hervorruft. Was ja schon "spooky" genug ist. Doch jetzt passt auf, wir haben.

- die Daten von den Detektoren im Computer, die sich aber noch niemand angeschaut hat.
- die Daten von der "Leinwand" auf dem Film, der noch nicht entwickelt ist.

Und nun passiert folgendes:
der Film, also die "Leinwand" wir zur Entwicklung geschickt, und in der Postfiliale abgegeben.
Doch während der Film zur Post gebracht wird, fackelt das ganze Labor ab, und der Computer, auf dem die Daten vom Detektor waren, ist vollkommen zerstört, und die Informationen unrettbar verloren.
Doch immerhin gibt es ja den Film noch, und der kommt nach ein paar Tagen von der Entwicklung zurück. Ihr werdet sagen: "ja und, was hat das eine mit dem anderen zu tun ?".
Nun, der Film kommt zurück.
Und zeigt was ?

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

Also jetzt auf Deutsch:
Es wurde gemessen. Und laut der "Übereinkunft" zeigt sich dadurch ein Teilchenmuster, egal, ob man nun die Daten nun verfügbar sind, oder nicht. Doch so ist es eben nicht mehr ...
Es ist anscheinend nicht der Meßvorgang, sondern es ist

 

 

 

ob man es wissen kann
 

 

 

was bei der Entwicklung des Filmes entscheidet, welches der beiden Muster sich zeigt.

 

 

 

Wie ? Was ?

 

 

 

"Das würde ja bedeuten, dass auf dem Film, der sich im Postweg zur Entwicklung befindet, sich das Wellenmuster und das Teilchenmuster der Möglichkeit nach befinden müssen, es bei der Entwicklung selbst es dabei ankommt (?), ob die Daten aus dem Detektor vorhanden sind (der Möglichkeit nach), oder nicht.

 

 

 

 

Wie ? Was ?

 

 

Ja, exakt so ist es. Zeit scheint überhaupt keine Rolle zu spielen. Es gibt kein vor oder nach. Auf dem noch nicht entwickeltem Film sind beide Möglichkeiten drauf, und es kommt darauf an, ob das Labor mit den Daten abbrennt, also die Daten (ohne dass sie jemand je geöffnet hätte) gelöscht werden vor der Entwicklung, oder nicht.

 

 

 

 

Wie ? Was ?

 

 

 

Ja genau, es geht im Grunde rückwärts, deswegen heißt es auch "delayed Quantum Choice eraser", oder "Quantenradierer. Und dabei ist es egal, ob die Daten erstmal jahrelang unangeschaut im Computer lagern, und auch der Film jahrelang da unbelichtet herumliegt. Sind die Informationen unangeschaut verloren gegangen vor der Entwicklung des Filmes, zeigt sich das wieder das Wellenmuster

 

Doch es kommt noch dicker.
Der film wird in die Post gebracht ("DSE-Test-2056/Z2") und entwickelt, kommt zurück, und wird erstmal in die Schublade gesteckt, keiner schaut sich die Bilder an, keiner rollt die Casette auf, und schaut sich die Bilder an.

 

 

 

 

Und die Daten vom Detektor von dem Test, "DSE-Test-2056/Z2", hat sich auch noch keiner angeguckt.

So, nachdem dem Ganzen die Krone aufgesetzt wurde, was dem Faß dann noch den Boden ausgeschlagen hat, rollen sich jetzt die Fußnägel hoch, nämlich.

Der Film ist "fertig" entwickelt in der Schublade, die Daten noch auf dem Computer.
 

Man rollt den Film aus, sieht sich die Bilder an, man hat die Möglichkeit auf die Daten des Computers zu schauen, weil sie nicht gelöscht wurden, und was zeigt der Film ?
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klar, wird man sagen, er ist ja auch fertig entwickelt, wie soll es denn anders sein.
Aber als ob nicht alles schon irre genug ist, passiert jetzt folgendes:
Alles liegt seit Jahren ungeöffnet und unangeschaut im Computer und der entwickelte Film noch in der Dose, keiner hat sich die Bilder angeschaut.
Doch dann passiert folgendes, der Computer mit den Daten dieses Tests "DSE-Test-2056/Z2" raucht ab, und die Informationen gehen verloren, sind gelöscht.

Denkt dran, es geht darum:

 

 

ob man es wissen kann

 

 

Man kann es nicht mehr wissen, die Daten sind weg, und niemand hat sie je angeschaut.
Doch es gibt ja noch dern Film, der seit Ewigkeiten ungeöffnet in der Schublade liegt. Und jetzt holt man ihn aus der Scublade, öffnet die Dose, und zieht den Film heraus.
Denkt dran, man kann nicht wissen, da die Informationen weg sind.

Was für ein Muster zeigt sich auf dem Film ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Genau. Wie, was, wie - der Film war doch bei der Belichtung ? Es müßte doch somit etwas klar definiertes sich auf cdem Film befinden, und nicht nur eine bloße Möglichkeit ?
Ja, das ist es eben - bevor noch keine Informationen erhoben wurden (auslesen, anschauen) bleibt alles nur Möglichkeit.



 

 

Ja wie, was, was ist denn bei der Entwicklung des Filmes nun geschehen ? Es muß doch das eine oder das andere Muster definitiv und unverrückbar sich auf dem Film befinden ?


Ja, so denken wir, so wurden wir trainiert, zu denken, aber so ist es anscheinend nicht. Es befinden sich auf dem

 

"entwickeltem"

Film solange beide Möglichkeiten, bis er aus der Dose herausgezogen wird, und in diesem Moment hängt es davon ab

 

 

ob man es wissen kann

 

ob es ein Teilchen- oder Wellenmuster ist.
Ist die Information noch im Computer, und man kann an die Daten ran, zeigt sich das Teilchenmußter auf dem Film, wenn man es ausrollt. Raucht der Computer auich nur eine Sekunde vorher ab, und

 

 

man kann es nicht mehr wissen

 

wird sich ein Wellenmuster auf dem Film zeigen, wenn man ihn aufrollt.

 

 

 

Alles klar ?

 

 

 

 

Versteht ihr jetzt, warum Einstein es so sagte.

 

 

 

Die einzige Konsequenz, die man daraus nur ziehen kann, ist, dass - auf irgendeine Art - diese "Realität" virtueller Natur ist, in einer Art, wie ein Computerspiel funktioniert.
Das sind die Implikationen, welche aus dem DSE notwendigerweise herausfließen, und läßt Phänomene wie Dolly und die Zahnspange, Jesus, Bruno Grönining, Therese Neumann, Mirin Dajo, die Fähigkeiten der Jogis, Out-of Body-Erfahrungen, Nahtoderfahrungen, "Gestorbene, welche nicht gehen wollen" (Sam Hess), und all die anderen Merkwürdigkeiten, vollkommen und leicht erklärbar werden.

Denn da die "Realität" virtuell zu sein scheint, ist prinzipiell einfach alles möglich.


Denkt dran, man holt den "entwickelten" Film aus der Schublade, aber was man zu sehen bekommen wird, ist nicht fix, steht nicht fest, denn es hängt davon ab, ob die Informationen vom Detector jemals angeschaut wurden, oder auch, einfach nur

 

anzuschauen möglich sind.

Hat die Daten niemals einer angeschaut, und sind diese vor öffnen des Filmes gelöscht worden, zeigt sich - je nachdem - ein anders Muster. Das geht nur, wenn die "Welt" und auch wir selbst, etwas ganz ganz anderes sind, als wir denken.

 

 

Vorhang auf

 

 

Tom Campbell: The Key to Understanding Our Reality

 

 

 

 

 

Ich glaub jetzt kann ich 'ne große Pause machen.
Denn bis man das verdaut hat, dürften bei nahezu jedem, Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vergehen :-)

 


 

23.05.2019 n. Chr. 

Es war wirklich gut, dass ich mich vorgestern einfach nochmal diesem Thema gewidmet hatte, von welchem ich glaubte, dass Wesentlichste zu kennen.

Aber Tom Campbells Nebensatz: "es funktioniert immer noch genau so, auch wenn der Film entwickelt ist, und ungeöffnet in der Schublade liegt", hat mir aber dann endgültig die Fußnägel umgekrempelt.

 

 

 

 

 

Im "delayed Quantum choice eraser-Expreriment ist ja dieses "Datenbank-Verhaltenh grundsätzlich aufgedeckt worden, dass also "Realität" erst erzeugt wird, wenn es notwendig wird, aufgrund eben von erhobener Information, oder potentiell verfügbarer Information, hier könnt ihr euch auf Deutsch etwas informieren.

 

 

 

 

Und weiter gehts.
 

Also.
Ihr spielt ein Computerspiel. Das Spiel nennt sich meinetwegen "crafted Reality". Da geht es so zu wie hier, und ihr könnt dort auch Lotto spielen. Und ihr gewinnt sogar 5 Richtige, und bekommt 12000 Realos, mit denen ihr eine Reise für die Familie nach New York finanziert. Aus nostalgischen Gründen spielt "craftet Reality" in den 1980er Jahren, die Autos sind wieder die Alten, alles ist etwas eleganter, normaler, ruhiger. Eure Kamera und ausreichend Filme habt ihr dabei, und sogar die Twin Tower stehen noch.

Und ihr seid dann in New York angekommen, und das erste was ihr nach der Ankunft macht, ist natürlich, sich die Twin Tower anzuschauen, alles mal "live" zu "erleben", und ihr macht jede Menge Bilder. Doch auch der längste Kurzurlaub geht mal zu Ende, und ihr seit bald wieder "daheim", packt eure Koffer wieder aus, und die ganzen Filmrollen schickt ihr zur Entwicklung, denn auch "crafted Reality" beinhaltet zahlreiche Firmen, die - mit unterschiedlichen Bildoptionen und Preisen - euch die Filme entwickeln.

Ihr habt euch für ein Entwicklungslabor entschieden, was garnicht soweit weg ist von "daheim", und als ihr schließlich den Anruf bekommt, dass die Bilder fertig sind, und es 112 Realos kostet, setzt ihr euch kurzerhand in's Auto, und fahrt dort hin.

 

So.

Jetzt halten wir mal das Spiel hier an.
Man kann natürlich zu dem Labor fahren, es wird eine Eingangstüre geben, jemand wird euch begrüßen, und euch die Tasche mit den entwickelten Bildern überreichen. Doch geschieht dort etwas, gibt es ein Labor ?
Ihr wollt es nun wissen, wie weit es der Programmierer getrieben hat, und ob er tatsächlich auch ein Labor mit eingebaut hat in "crafted Reality" ? Wenn der Programmierer es in diese Tiefe programmiert hat, könnt ihr vielleicht auf freundliches Dringen euch sogar das Labor anschauen. Die freundliche Dame nutzt die Gegensprechanlage, es öffnet eine Seitentüre, und der Laborleiter kommt euch entgegen, freudig der Abwechslung, und auch mal jemand Interessiertem sein Metier zu zeigen.

Jetzt sind wir schon wieder ins Spiel abgeglitten. Halten wir's also wieder an.
So.
Ich meine, es kann noch so detailliert werden, bis hin zur Dunkelkammer, den Entwicklungs-Bädern oder bereits automatisierten Verfahren eines größeren Betriebes, es wird natürlich kein Film entwickelt. Ihr habt die Dosen weggeschickt, ihr habt sie abgeholt. Und wenn ihr die Dias in "crafted Reality" euch anschaut, also die Dose nehmt, und den Film ausrollt.

 

 

 

 

 

In dem Augenblick, in welchem ihr die Dose ausrollt, generieren sich die Bilder. Natürlich erst in dem Moment. Grundsätzlich existiert ja weder eine Dose, noch ein Film. Doch auf welcher Basis generieren sich die Bilder ? Nun, ihr "wart" in New York, und habt mit dem Finger auf den Auslöser eurer Kamera gedrückt, und eben in diesem Moment wurde eine Datenbank angelegt.
Und auf diese Datenbank wird nun zurückgegriffen, wenn ihr in "crafted Reality" die Filmrolle in die Hand nehmt, und den Film herauszieht.

 

Und jetzt haben wir exakt den Schnittpunkt.
Erinnert euch, wir gehen jetzt in diese "Realität". Das Doppelspaltexperiment mit Messung (Datenbank ! "im" Computer) wurde durchgeführt, der Film wird zur Entwicklung weggeschickt, doch leider raucht der Computer ab, die Daten sind weg (Datenbank leer, keine Information einer Messung), doch ein paar Tage später kommt ja der Film von der Entwicklung zurück, und eigentlich (wenn hier alles "echt" wäre) muß der Film ja das Teilchenmuster zeigen. Tut er aber nicht, denn die Datenbank war zur Zeit der Entwicklung bereits zerstört, in der Datenbank lag keine Messung vor - ergo zeigt sich das allbekannte Wellenmuster.

Aber, wer jetzt gestern mitgelesen hat, der weiß, dass es noch verrückter wird. Ihr schickt den Film zur Entwicklung. Der Computer mit den Daten des Meßvorganges freut sich bester Gesundheit, alle Daten sind potentiell verfügbar, auch wenn sie noch keiner angeschaut hat (kein fester Datenbankeintrag, nur ein potentieller), der Film kommt zurück, verschwindet aber unangesehen (wieder kein (fester) Datenbankeintrag !!!) in der Schublade.
Da also zur Zeit der Filmentwicklung potentiell die Daten zur Verfügung standen, muß eigentlich auf dem Film das 2-teilige Teilchenmuster sich befinden. Doch - noch niemand hat den Film angeschaut, niemand die Daten aus dem Computer ausgelesen (fester Datenbankeintrag). Und nun, ein paar Monate später zieht man den Film aus der Dose, und sieht, da die Daten noch potentiell auf dem Computer sind, man also

es wissen kann,

das Teilchenmuster.

Nun, jetzt ist aber der Computer abgeraucht, und dabei ist die Datenbank zerstört worden, also die Meßeinträge nicht mehr da, man ist also in der Situation, dass man

es nicht wissen kann

 

Und ihr zieht den eigentlich bereits schon monatelang fertig entwickelten Film jetzt aus der Dose, was zeigt sich ?
Ein Wellenmuster.

 

 

 "Es funktioniert immer noch genau so, auch wenn der Film entwickelt ist, und ungeöffnet in der Schublade liegt"

 

 

 

 

 

Eine Frage, die sich dann jetzt stellt, ist folgende, nämlich:

 


Wie "real" ist dann das Entwicklungslabor ?

 

 

 

Bor, Heysenberg, Schrödinger, Heim, Einstein, Planck, Dürr, sie alle wußten, was diese Ergebnisse tatsächlich für unsere "welt", unser "dasein" bedeuten, und dass das hier somit kein Spruch, sondern die de fakto "Realität" ist:

 

 

 

Doch mit einem Schlage beginnt man Phänomene wie Bruno Gröning, Therese Neumann, Mirin Dajo, die Fähigkeiten der Chi-Gong Meister und selbst auch Jesus, und vor allem, was er von dieser "Welt" hier sagte, aber nicht nur er, sondern auch so viele Jogis oder Schamanen schon immer gesagt haben, in einem ganz anderen Licht zu sehen.
 

Hans Peter Dürr, Leiter des Max-Planck-Institutes hat es in jüngsten Zeiten ohne wenn und aber wiederholt ausgesprochen: "es gibt keine Materie", ihr könnt ja selbst mal googeln. Wie real ist also das Labor, wenn es keine Rolle spielt, ob der Film bereits "entwickelt" wurde, bei potentiell bestehendem Datenbankeintrag ?
Und auf Deutsch heißt das:
Ihr habt die Filmdose in der Hand, mit Daumen und Zeigefinger zieht ihr den Film aus der Dose. Und in diesem Augenblick wird auf die Datenbank zurückgegriffen, denn es muss ja irgendwas auf dem Film zu sehen sein. Ist kein Eintrag (auch kein potentieller, also Computer abgeraucht), seht ihr das Wellenmuster, ist ein Eintrag vorhanden, seht ihr das Teilchenmuster. "Wirklichkeit" generiert sich also just in dem Augenblick, in welchem ihr euch befindet, aufgrund von potentiellen Daten, welche "umgemünzt" werden in "feste" Datenbankeinträge.

Allzu real kann unser "reales" Labor dann aber nicht sein.
Es scheint sich eher zu Verhalten wie in der Simulation, welche wir gleich am Anfang gedanklich durchgespielt hatten. Und wenn jetzt etwa Jesus, oder auch die ganzen Jogis sagen: "macht euch um das hier keinen großen Kopf, es ist eh' nicht das Echte, ihr braucht euch hier keine materiellen Schätze anhäufen, diese haben keine Bedeutung, es geht um etwas anderes" - dann bekommen solche Aussagen im Lichte des "delayed-Quantum-Choice-Eraser"- Experimentes eine völlig neue Bedeutung.

 

 

 

Wie es aussieht, sind wir - de fakto - im Traum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wie real ist dann der Film selbst ?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


24.05.2019 n. Chr. 

Nur kurz, weil das Ganze doch ziemlich herausfordernd ist.

Wenn Materialität, Dinglichkeit sich erst dann ergibt, wenn die Möglichkeit besteht, wissen zu können, und wenn es auch nur einstmals erhobene, noch nicht ausgelesene oder angeschaute, aber dennoch bestehende Daten im Computer sind, dann bleibt kaum eine andere Möglichkeit über, als mindestens erstmal in einer Art Analogie diese "Welt" als eine virtuelle Realität anzusehen, deren Manifestation in anderen "Ebenen" geschieht, als hier.
Denn diese "Datenbank", auf die zugegriffen wird im Moment der Schaffung des jeweiligen Momentes, Vorganges, kann nicht selbst in dieser "Realität" sein, sondern muß sich eben außerhalb befinden. Wie eben im Computerspiel sich ja nicht der Computer befindet, welcher das alles rechnet und möglich macht.
Das würde eben auch bedeuten, dass das hier, was wir hier erleben, eine bloß "geborgte Realität" besitzt, und keinesfalls absolut und unabhängig ist. Das Echte (lu), oder jedenfalls weitaus echtere kann dann nicht in dieser gerechneten Realität (zi ?) liegen, sondern eben dahinter, respektive in "Ebenen", die uns mit diesen Kategorien "Raum" und "Zeit", nicht erschließen, ja auch nur schwerlich denken lassen.

Dann wäre, so gesehen, Dollys Zahnspange ein Datenbankeintrag, der - obwohl Millionen diesen Datenbankeintrag mitgeschrieben und immer wieder erneuert haben - dennoch einfach von "jemandem" gelöscht und "gesperrt" wurde. Das Phänomen, dass jemand nichts essen oder trinken muß, erklärt sich dann leichtlich, was die Chi-Master können, erklärt sich dann leichtlich, dass sich riesige "schwere", "solide" Betonelemente bei 9/11 einfach im freien Fall auflösen, erklärt sich - da braucht man keine Julie Woods mit DEW, directed Enery Weapons ...

Das sind wirklich die Implikationen des Doppelspaltexperimentes, respektive des "Quantenradierers", die sich garnicht wegdiskutieren lassen. Und eben, als es noch Große gab, wie Planck, Heim, Bor, Schrödinger, Einstein bis hin in die jüngste Zeit, Hans Peter Dürr, die es auch einfach und gerade heraus so gesagt haben: auch, respektive selbst wissenschaftlich gesehen, leben wir in einer Illusion.

Il   ohne
lu   echt, wirklich
zi   Täuschung, künstlich
on  ist, herrscht

fer  bringe, trage, überbringe, übertrage (Ferry, Fähre, lat. imperativ von ferre)
lu zi

 

 

Ja also ich muß das auch etrstmal alles sacken lassen, weil ich ja jetzt iese Geschichte mit all den anderen unter einen Hut in wieder

 

eine einzige zusammenhängende


Geschichte bringen will, unter einen Hut, wie man so schön sagt.
Wie Gerlich berichtete, floss das Blut, welche bei Therese Neumann aus den Füßen kam, nach oben, also entgegen der Schwerkraft, wie auch der Pater berichtete, welcher ja jahrelang um Therese herum war.
Sowas stellt natürlich in einer "geborgten" Realität, sprich "Simulation" überhaupt kein Problem mehr dar, wie eigentlich überhaupt nichts mehr unerklärlich wird. Tom Campbell hat Recht, dass diese Thoerie nach wie vor die Beste ist, die wir haben, weil sie eben auch Phänomene erklären kann, welche das seit 1920 spätestens nicht mehr gültige, newtonsche Weltbild überhaupt nicht erklären kann.

Ich habe dazu noch viel zu sagen- vor allem, was für Agenden laufen, und wie sie gestrickt sind, um von dieser Wahrheit abzulenken, weil es anscheinend okkultes Wissen ist, welches keinem größeren Publikum gewärtig werden soll. Wir sind dann natürlich auch sofort wieder bei unseren Druiden, der Schlange, der Erkenntnis, dem Apfel und "the whole 9 yard", also wieder bei Allem :-)

Aber, nur kurz, wie es aussieht, "spielt" "man" "sich" (ich muß jetzt alles in Anführungszeichen setzen, weil alles eine völlig neue Wortbedeutung hat) nicht "von hier", sondern von "woanders". "Man" "ist" anscheinend auch "woanders". Und jetzt lasse ich die Anführungszeichen einfach mal weg: man ist, so wie die Daten es hergeben, auch etwas anderes, als man denkt.

 

Hier ist eine Art Traum (simulierte "Realität")
Inception hatte ich ja schon desöfteren angemerkt

 

 

Jetzt muß ich das Ganze noch unter einen Hut mit der "normalen", hier abgehende Agenda bringen, und wie das jetzt alles wieder zusammenhängt.
Mal schauen, was da raus kommt ...

 

 

 

 

Es gibt übrigens von den 3 Büchern Tom Campbells schon eines auf Deutsch

 

Ein Kommentar bei Amazon:

"Mir hat dieses Buch, zusammen mit seinen zahlreichen Youtube-Videos, die man praktisch als Ergänzung und Vertiefung der My Big TOE-Trilogie bezeichnen kann, enorm viel gegeben. Es hat meine Sicht der Dinge und meine Wahrnehmung von mir selbst stark verändert und mich zum Positiven beeinflusst und dazu angespornt, an mir selbst zu arbeiten. Dieses Buch zielt nicht auf eine bestimmte Zielgruppe ab, sondern es kann für jeden Menschen von Nutzen sein, der offen genug dafür ist, von eingefahrenen Paradigmen abzulassen und sich etwas größerem zu öffnen. Schön, dass dieses Werk jetzt auch wieder in deutscher Sprache erhältlich ist. Für mich zumindest ist es eine absolute Bereicherung, die ich jedem anderen auch wünsche und die mich tatsächlich dazu bringt, auch mal eine detaillierte Bewertung abzugeben, denn dieses Buch hat es wirklich verdient. In diesem Sinne ..."

Isses so ...

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

06.06.2019 n. Chr.  

 

"Wen die Quantenmechanik nicht zutiefst geschockt hat, der hat sie nicht verstanden"
Tom Campbell zitiert einen bekannten Physiker, hab mir jetzt nur nicht gemerkt, welcher ...
Jetzt hab ich's gefunden: Niels Bohr

"Die Physik macht ihre Fortschritte von Begräbnis zu Begräbnis"
Max Plank

"Realität ist eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige"
Albert Einstein

"So, und jetzt wißt ihr bereits mehr, als die meisten Physiker"
Tom Campbell zu den Kursteilnehmern in Marseille

"Ich verstehe die Quantenmechanik nicht"
Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman

Hier ist ein schöner Vortrag von Tom Campbell, der "in Kürze" das Wesentlichste rund um das Doppelspaltexperiment (DSE) zusammenfasst - wirklich gut. Dieser Freitag in Marseille hat insgesamt 5 Teile, und wer dazu noch der Einleitung vom Donnerstag lauschen möchte, der kann das hier. Tonnen von Zitaten großer Physiker, ausgiebige Graphiken und Erklärungen (auch zum Beispiel "Schrödingers Katze") und warum nach wie vor, also 100 Jahre später die Schulphysik noch immer nichts wissen will von den Implikationen des DSE, und auch des DSE selbst.

Doch ich denke, auch wenn Tom es nicht erwähnt, ich glaube, er weiß es, ähnlich wie wir es wohl ahnen, warum die Physik keine Kenntnis davon nimmt, nämlich, weil sie es nicht soll, nicht darf.
Nach außen hin werden Rituale als kindisch dargestellt, über die Medien - doch die Kabale, welche für den Inhalt der Medien, wenigstens der Mainstream-Medien verantwortlich ist, steckt voller Rituale, eines der bekanntesten ist "Bohemian Grove", an welchem auch Helmut Schmidt zweimal teilgenommen hat. Wer war nochmal Helmut Schmidt bester Kumpel ? Richtig, Massenmörder Kissinger. Also das DSE führt zu Konsequenzen, welche alles bisherige, die ganze "geleerte" Sicht der Dinge, der "Welt" total umkrempelt, und es beinahe in "greif"-, und beweisbare Nähe bringt, dass es "Wesenheiten" oder "etwas" geben muß, was weitaus realer als dasjenige ist, worin wir uns befinden, oder was wir gerade darstellen, aber dieses "etwas" durchaus uns "wahrnimmt", ähnlich wie wir, vor dem Bildschirm sitzend, die Charactere in einem Videospiel wahrnehmen, doch sie uns nicht.

 

mo = die Handlung, das Auskeimen, Entfalten
ra = Auge
el = Gott

mo ra el
Moral

 

Manchmal rutscht es bei mir in etwas fasslichere Nähe, was das hier alles ist, und wie es funktionieren könnte, die Wahrscheinlichkeitsfunktionen, also dasjenige, was man gemeinhin "Leben" nennt, zu beeinflussen. Doch dann ist man wieder abgelenkt, und es rückt wieder in weite Ferne. Mich deucht zwar ein wenig, dass ein kleiner aber entscheidender Teil bei Tom, der einen dann letztlich doch "knapp daneben" landen läßt, und ihr kennt das - knapp daneben ist auch vorbei.
Aber ich nehme das Grobe an, und wo Unwillen auftaucht (Intuition), da packe ich diese Anteile beiseite, oder lasse sie einfach nicht so wirken. Denn ich glaube, dass das Spiel wirklich so aufgebaut ist, auch Matt (QOC) es so fasst: "was wir eigentlich überall sehen, dass ist eines, nämlich Ablenkung. Doch wenn uns das klar geworden ist, müssen wir uns auch fragen, wovon sie uns denn ablenken. Sie investieren enorme Mengen an Zeit und betreiben unglaublichen Aufwand, um uns abgelenkt zu halten, doch eben das wirft die Frage auf: wovon ?"

 

"Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden."

 

Das heißt, man kann eben auch nur kurz vor der richtigen Erkenntnis, welche nur eine, sprich schmal ist, nur ein paar Centimeter, nur ein paar Millimeter abgelenkt werden, und man landet dann doch daneben, daher "prüft aber alles und das Gute behaltet". Daher - das DSE, und was da dranhängt,  und was Tom Campbell ausgearbeitet hat, stellt einen absolut wichtigen Schritt in der wesentlichen Richtung dar. Wenn vielleicht auch ein halbes Grad schief, aber das kann man ja später immer noch korrigieren, denn es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Denn es ist wirklich so, und ein jeder von euch, der hier schön länger an Grübeln ist, was das Ganze denn hier nun soll, wird feststellen, dass es schon ein schmaler Weg ist, und nur allzuleicht man sich ablenken WEG-lenken läßt.
Tom Camnbell nennt diesen schmalen Weg: Entropie verringern. Beständig, ohne Unterlass, in jedwedem Aspekt. Klingt sehr physisch, doch er benutzt auch durchaus fasslichere Begriffe, auf welche ich jetzt hier nicht näher eingehe. Ich muß sagen, dass ich ihn, nachdem ich gelernt hatte, die Computersprache von "Datenbank", "große Bewißtseins-Einheit" oder "-System" auszublenden, und stattdessen Platzhalter, also einfach x, y oder z setze, welche man später ja immer noch mit eigenem Inhalt füllen kann, wirklich gerne mir anhöre. Nach einer Weile, wenn man Tom so zuhört, sprich, einfach realisiert, was die Implikationen des DSE sind, fühlt man sich einfach nicht mehr eingebunden in dieses Getriebe "Welt".
"Welt" besteht ja aus Materie. "Materie" entsteht durch "Wissen" (wollen). Und Materie ist Illusion. Und der Herr der Materie, der Herr der Illusion, der Herr der "Welt" ist ?
Richtig, und jetzt hat man auch einen starken Hinweis, warum die permanente Ablenkung.
Ich meine, es wird sich reichlich Mühe gegeben, uns abgelenkt zu halten.
Das sollte einem zu denken geben ...

 

 

 

"Es war noch früh, und ich war etwas gedankenverloren, als ich mich inmitten einer Allee von haushohen und rechtwinklig geschnittenen Hecken wieder fand. Ich hatte glatt vergessen, was ich wollte, und befand mich in etwas, was sich beinahe wie ein Irrgarten anfühlte, und blickte umher. Doch brauchte ich zur Orientierung nicht lange, denn in der einen Richtung war deutlich der Ausgang zu sehen, ein helles Licht schien dort, jetzt dämmerte es mir wieder "stimmt, da wollteste du hin".
So trödelte ich halt, Zeit war genug, eine halbe Ewigkeit hatte ich ja Zeit bis dahin.

So früh war ja auch noch keiner auf den Beinen, und so schlenderte ich halt - meinen Gedanken nachhängend - dahin. Doch nicht lange dieser Zustand währte, da es mich von der Seite anfuhr: "hey junger Mann". Ich erschrak ein wenig, wußte ich doch nicht, wo jetzt jemand herkommen sollte, so früh, und blickte nach links, woher der Ruf zu kommen schien, doch dort war nur die Hecke. "Hier, hier" tönte es nochmals, und ich blickte mich noch weiter um, blickte wieder zurück, da sah ich es. Mitten eingelassen in die riesigen Hecken war ein kleiner Stand für Süßigkeiten, und zwei Schwingtüren nebenan. Ich war etwas verdattert, war mir der Stand doch noch nie aufgefallen ?
Oder hatte ich nur den falschen Weg eingeschlagen ?

Naja, viel Zeit für langes Nachdenken war nicht, denn der Mann hinter dem Tresen lachte und sprach:"Menschenskind, jetzt wärst Du beinahe an meinem Stand vorbeigelaufen - sowas habe ich wirklich selten erlebt". Ich war noch immer nicht ganz klar, blickte aber den Stand an, bunt und reichlich geschmückt, mit Zuckerwatte, Liebesäpfeln, Kekse und Gebäck und gemütlich beleuchtet, da fuhr der Mann fort: "ja lange lange bin ich schon hier, und auch für dich mögen diese Türen offen sein". Während er das sprach, rührte er geschwind mit dem Stock in der Zuckerwatten-Maschine, und sagte: "hier komm, nimm, ist von meinem Chef". Ich nahm die Zuckerwatte. "Ich muß nichts bezahlen dafür ?".
"Nein, ganz im Gegenteil, mein Chef bezahlt mich für jede Zuckerwatte, die ich ausgebe, probier nur" - und grinste ganz freundlich. Und so fing ich an, die Zuckerwatte zu kosten, bunt war sie ja, aber auch sehr lecker dazu. "Und, wie ist sie ?" sprach er.
"Lecker, wirklich lecker" meinte ich, wodurch sein Grinsen dann noch breiter wurde ... "ja, mein Chef hat es wirklich drauf mit den Rezepturen, dass muß man ihm lassen, und das ist nur das allerkleinste, was er beherrscht - was meinst Du, was du erstmal erblickst, wenn Du hinter diese Türen schaust".

Ich: "ja, was ist denn hinter diesen Türen ?"

"Ach, es ist eigentlich nicht mehr meine Aufgabe, darüber zu reden oder zu berichten, denn Du kannst es ja selbst sehen - ich bin nur hier, um die Menschen einmal zum Stehen zu bringen, die Zuckerwatte oder andere Süßigkeiten zu überreichen, und sie hinzuweisen auf diese Schwingtüren, für mehr bin ich nicht da, und glaube mir, bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen, nämlich die, die hier eigentlich nicht rein dürfen, haben sie noch alle diese Pforten freudig durchschritten, sobald sie auch nur durch einen Spalt sehen konnten, denn was mein Chef dort erschaffen hat, ist wirklich ein Kunstwerk !", und streckte mit stolzer Brust beide Arme mit gespreizten Fingern auf den Tresen.

Ich war noch immer am überlegen, als er rasch nachsetzte: "sieh, Du hast doch noch eine halbe Ewigkeit Zeit, deinen Weg fortzusetzen, ich weiß ja, dass Du schnurstracks zum Ausgang trödeln wolltest, das wollen sie ja alle, aber es ist ja keine Not, willst Du dich nichtmal umschauen ? Guck doch mal, bis auf ganz wenige - und einige von denen haben hier sogar Hausverbot - waren sie noch alle absolut begeistert von dem, was sie drinnen erleben konnten, und Du hast doch Zeit genug, oder nicht ?" Viel einzuwenden hatte ich natürlich nicht, Zeit war ja genug da, nur eines erweckte meine Neugierde, und ich frug: "aber wer hat denn hier Hausverbot ?"

Ui... das war wohl die falsche Frage. Denn als er diese Frage hörte, senkte er seinen Blick zum Tresen, seufzste tief, erhob langsam den Kopf, schaute mich an, und sagte: "na gut, es scheint ja noch Zeit zu sei", und blickte kurz in die Richtung, aus welcher ich gekommen war, "es scheint ja noch Zeit zu sein, bis neue Kundschaft kommt, also will ich Dir mal von diesen komischen Vögeln erzählen, denn letztlich sind es diese, auf welche ich mein Augenmerk zu richten habe".
"Wie´?", meinte ich, "eben hast Du doch noch gesagt, es geht darum, dass Du die Menschen zum Stehen bringst, und ihnen etwas Süßigkeiten überreichst, um sie auf diese Türen hinzuweisen ?" Ich hatte jetzt das Gefühl, ihn in einen unauflösbaren Widerspruch verwickelt zu haben, doch war ich wohl nicht der erste, der eben genau diese Frage gestellt hatte, denn er schien nicht einmal großartig nachdenken zu müssen, sondern erwiderte gleich: "Ja und Nein, im Grunde hast Du schon Recht, meine Aufgabe ist im Grunde mehr die Bewachung des Einganges, aber wenn ich davon jedem lang und breit erzähle, dann läuft mir zuviel Volk vorbei und würden zum Ausgang trödeln, ohner hier überhaupt mal reingeschaut zu haben, worüber mein Chef äusserst verärgert wäre. Also hab ich die Instruktionen, alles möglichst kurz zu halten, damit ihm "keiner entgeht", wie er sich immer auszudrücken pflegt. Aber in der Tat, ich hatte ja schon unzählige Vorgänger, und wenn mein Chef in Laune ist, und etwas Zeit hat - was sehr selten der Fall ist - dann sitzt er hier kurz bei mir, und erzählt, was meine Vorgänger so alles an Fehlern gemacht haben". Dann begann er, davon zu erzählen, was nun sein Vorgänger falsch gemacht hatte, doch interessierte mich das jetzt nicht, und ich unterbrach ihn: "ja aber, du wolltest mir doch etwas sagen über die, wie du sie nennst "komischen Vögel", denen dein Chef anscheinend hier keinen Einlass gewähren möchte, oder ?"

Er guckte mich kurz etwas verdutzt an, und meinte: "ach ja, siehste, so kann es kommen, ich wiederhole hier eigentlich über all die Ewigkeiten stets den gleichen Spruch, so dass ich gleich immer gleich vom hundertstem zum tausendstem komme, wenn ich mal etwas mehr von meiner Aufgabe hier und von meinem Chef erzählen kann, also ja, es gibt da 4 Vögel, auf welche ich mein Auge und meine Aufmerksamkeit richten muß, manche sind harmloser, manche äusserst gefährlich, und über diese 4 hinaus - und da streite ich immer mit meinem Chef - denke ich, dass es noch einen fünften geben müßte. Aber mein Chef meint dann eben "den kann es nicht geben, weil diese Typen sind generell so drauf, dass sie immer gleich alles wollen, die geben sich mit einer Kleinigkeit nicht zufrieden, daher wird er Dir nie begegnen". Und mein Chef hat dann so ein Nachdruck im Gesicht, dass ich mir dann diesen Gedanken sofort aus dem Kopf schlage".

"Ja aber von den anderen vieren kannst Du mir doch erzählen ?", und diesmal blickte ich in die Richtung, aus welcher ich gekommen war, "denn es ist ja weit und breit noch keine neue Kundschaft zu sehen".

"Jaja, kein Problem, ich fange mal mit dem harmlosten von den vieren an.
Diese Typen erkenne ich schon von weitem, sie sind beinahe die mysteriösesten von allen, selbst mein Chef wird aus denen nicht richtig schlau. Ganz früher waren die so unscheinbar, dass selbst mein Chef die nicht einordnen konnte. Und er wollte wohl auch nicht richtig sich darum kümmern, da er weitaus beschäftigter damit war, für alle da drinnen die phantastische Welt aufzubauen, von welcher er fest überzeugt war, und - der Erfolg gibt ihm Recht - noch immer überzeugt ist. Na, jedenfalls, irgendwann wurden diese wirklich und eigentlich sehr anspruchslosen Vogel für ihn ein Problem, denn sie brachten nicht wenige dahin, den Attraktionen und Sensationen, welche mein Chef entwarf, nicht die Aufmerksamkeit zu schenken, von denen er annahm, dass es doch jeden in den Bann ziehen müsse. Und so ergab sich, dass mein Chef ihnen Hausverbot erteilte. Doch heute, wo der Laden so gut läuft, ist es ihm egal, das Hausverbot wurde aufgehoben, und, wie gesagt, sie sind auch leicht zu erkennen, denn sie sehen zwar wie Du wie ein kleines Kind aus, aber ihr Blick ist wie der eines schon sehr alten Mannes. Sie würdigen mich keines Blickes, ich scheine für diese Vögel nicht da zu sein.
Aber diese Typen scheiden sich auch nochmal in zwei, nämlich wenn ich sie von weitem sehe, und die Richtung ihres Ganges nachvollziehe, dann gibt es die, welche einfach schnurgerage zum Ausgang gehen. Ich mache mir dann ab und an einen Jux, will sie locken mit allem, was ich hier an Repertoire bieten kann, rufe diesen, rufe jenen Slogan, aber nicht für einen Wimpernschlag ändern sie irgendwas an ihrem Gang oder Gesichtsausdruck, ich scheine einfach nicht da zu sein. Nur bei einem der ersten, als ich es noch mit allem Nachdruck und dem größten Schalk im Nacken probiert, und gerufen habe "nehmt mich mit", natürlich, ohne es Ernst zu meinen, da schien mir, als hätte ich eine Regung gesehen, beim ersten, wie gesagt. Bei den folgenden konnte ich mit keinem Spruch mehr irgendwas erreichen"

"Ja, und der andere, was ist an dem anders ?" frug ich gespannt.

Er lächelte leicht, "ja mein Chef, wenn er sie zufällig sieht, sagt dann immer "ach, einer meine Freunde kehrt mal wieder ein". Er meint es natürlich nicht ernst, denn immerhin hatten sie eine ganze Weile lang Hausverbot, doch jetzt, wo der Laden so gut läuft, hat er "das Schicksal auf seiner Seite", wie er sich immer ausdrückt, denn wirklich gefährlich wie in früheren Zeiten, können sie ihm nicht werden. Er spottet dann immer: "lass sie rein, ich will ja kein Unmensch sein .." und grinst dann immer breit."

"Und woran sind die nun zu erkennen, wenn sie kommen ?"

"Ganz einfach. Sie sehen genauso aus, wie erstere, nur geht ihr Gang geradewegs auf diese Schwingtüren zu. Sie kommen so nah am Tresen vorbei, dass ich sie mit den Händen greifen könnte. Doch egal, wie nah sie mir kommen, wie nahe ich ihnen bin, was ich sage, brülle oder für Faxen mache, da sind sie wie ihre Geistesbrüder - ich scheine nicht da zu sein. Üblicherweise gehen sie nicht lange hinein. Ich habe sie meistens noch frisch in Erinnerung, da verlassen sie den Laden wieder, manchmal mit noch ein paar anderen. Sie schweigen, kein Wort fällt, nur mein Chef meint, ich solle ihm berichten, wenn es zu viele werden, die diese Typen begleiten. Chef hat sich nie ausgelassen, was für ihn nun "viel" bedeutet. Ich sprinte dann kurz bei ihm vorbei, gebe ihm die Zahlen, und bisher sagte er immer nur "ach, alles gut", und bastelte dann weiter an seinem neuesten Machwerk".

Er versank etwas in Gedanken, und schien wohl an die Szenerie im Inneren zu denken, und er fügte nur an: "ja, mein Chef ist wirklich unglaublich. Seine Fähigkeiten scheinen grenzenlos zu sein. Jedesmal, wenn ich sein letztes Machwerk voller Ungläubigkeit betrachte, denke ich, dass es nun nicht mehr weiter gehen kann, doch immer wieder kann er noch etwas dazu setzen, es ist unglaublich, und gerade, wenn man bedenkt, dass er es seit Äonen macht, und früher seine Arbeit weitaus anspruchsloser war, als sie heute ist. Je mehr Zeit vergeht, desto anspruchsvoller scheint sie zu werden, doch habe ich meinen Chef noch nie murren hören ob dieses Umstandes. Nie hat er jemals ein Wort darüber verloren, dass ihm alles über den Kopf wachsen könne"."

 

 

 

So, und jetzt zu Tom Campbell.

 

 

Tom Campbell: Marseille Workshop Friday

 

 

 

 

 

 

 

So isses, Folks.
Na, jedenfalls sieht es mehr und mehr danach aus, dass es so iss.