Die Sprache und Aufbau von: wirklichkeit
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Wenn "Kausalität" als Sprache dieser wirklichkeit ausscheidet.
Ein Versuch der Näherung
| "Wir können die Gegenwart in allen Bestimmungsstücken prinzipiell nicht kennen lernen. Deshalb ist alles Wahrnehmen eine Auswahl aus einer Fülle von Möglichkeiten und eine Beschränkung des zukünftig Möglichen. Da nun der statistische Charakter der Quantentheorie so eng an die Ungenauigkeit aller Wahrnehmung geknüpft ist, könnte man zu der Vermutung verleitet werden, daß sich hinter der wahrgenommenen statistischen Welt noch eine „wirkliche“ Welt verberge, in der das Kausalgesetz gilt. Aber solche Spekulationen scheinen uns, das betonen wir ausdrücklich, unfruchtbar und sinnlos. Die Physik soll nur den Zusammenhang der Wahrnehmungen formal beschreiben. Vielmehr kann man den wahren Sachverhalt viel besser so charakterisieren: Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik . . . unterworfen sind, so wird durch die Quantenmechanik die Ungültigkeit des Kausalgesetzes definitiv festgestellt." werner heisenberg, W. Zit in Byrne 2012, S. 113.
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Der allerbeste Vortrag von tom, welchen ich kenne, hinsichtlich "einmal alles in eine Nussschale gepackt" - jetzt endlich auf Deutsch ! Bevor ihr also irgendwas zu lesen anfangt, hört diesen Vortrag zu aller Erst. Denn er erleichtert das Verständnis einer auf information beruhenden wirklichkeit enorm. Versprochen !
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05.01.2026 n. Chr. 08.24 Uhr
6,7°C in der Bude, aber das war ja abzusehen, nur jetzt schnell den
Brennnesseltee heiß bekommen, dann sieht es schon wieder ganz anders aus.
Vorgestern Nacht viel wach gelegen, und darüber nachgedacht, wie sich das
Lebensalter eines jeden ergibt, also wodurch es im Wesentlichen bestimmt ist.
Und ich kam wieder zu demselben Schluss, die jeweilige Lebensspanne muß damit
zusammenhängen, dass einigermaßen erfüllt ist, was du dir vorgenommen hast (als
iuoc/seele). Was das Ego, die oberflächliche Bewusstheit einem vorspinnt, "ich
will doch noch dies, ich will doch noch das, es darf noch nicht vorbei sein",
hat damit garnichts zu tun. Was die zu Grunde liegende Lehre, also was de facto
zu lernen galt in diesem Durchgang, bleibt wohl den Allermeisten verborgen.
Daher sie eben nicht mitbekommen, dass das, worum es dieses Mal ging, jetzt
erledigt ist, und sie noch 1000 Gründe finden, doch noch ein paar Monate, Jahre
oder gar Jahrzehnte dranhängen zu wollen, oder zu dürfen.
Das wiederum passt zu den Aussagen von denjenigen, welche sich
"vorgeburtlich" noch erinnern dürfen, wie sie ihr leben - wie auf dem Reißbrett
- sich zusammengestellt haben, aber auch zu demjenigen, was etwa ein bruno
gröning, ramana maharshi, maharaj ji und noch viele andere, echte "Größen" von
sich gegeben haben, dass einfach die Sekunde, in welcher du die Theaterbühne
wieder verlässt, schon bei der Geburt fest steht. Auch (Dr.)
rashid buttar meinte
mal, dass es zwar möglich sei, dass er jemanden von Krebs heile, doch dann wird
der Patient halt 3 Monate später vom Auto überfahren. Man kann nicht
ändern, was nicht zu ändern ist.
Und warum sollte man es ändern ? Nach
bettina suvi rode
hat jeder es sich als "Exit-Strategie" (ihre O-Worte) so zurecht gelegt, es muss
ja schließlich alles seine Plausibilität und Konsistent behalten, also - warum
sollte man es abändern ? Wir können davon ausgehen, dass wir in dem Zustand, in
welchem wir uns finden, wenn wir das leben durchplanen, um tausende Male (um
eine Zahl zu nennen) weiser und wissender als in diesem jetzigen Zustande sind.
Ein wenig veranlasst wurden die Gedanken darüber, warum das leben so lange ist, wie es ist (und eben nicht kürzer oder länger) auch durch die Erzählungen von krishna das, welche er öfter bringt, nämlich seine Begegnungen mit Yogis, welche 180 oder gar 240 Jahre alt sind, welches aber anscheinend mit einem Körper nicht möglich ist, deswegen der eine im zweiten, der andere bereits im dritten Körper sich befand. Da gibt es sogar ein Buch darüber, wie das geht, hat krishna das erwähnt.
Vielleicht findet es jemand als PDF ?
https://www.etsy.com/de/listing/1729177371/rare-first-edition-maharaj-a-biography
Gerade gefunden, zum Herunterladen -->
HIER
Auch als Nachdruck erhältlich -->
HIER
Und eben das gab mir zum Anlass, nochmals darüber nachzudenken, warum man eben so alt wird, wie man wird. Das ist eben alles kein Zufall, und wenn man dann 180 oder gar 280 Jahre alt wird, dann muss das damit zu tun haben, dass es schneller halt nicht zu lernen war, was es zu lernen galt. Nur muß es etwas wirklich super-subtiles sein, was es zu lernen gilt, wenn man so dermaßen alt wird, oder besser: werden muss.
Gerade gefunden, da gibt es auch etwas auf Deutsch !
Erhältlich noch in mehreren (online) Buchhandlungen
Auch hatte ich mir, als ich wach lag, über diese "Verjüngungskur" Gedanken gemacht (krishna das erzählt schon einiges darüber, "well, that's complicated"), doch mein Resümee war, dass es sich dabei - selbst für den Yogi !! - um eine Plausibilitätsgeschichte handeln muß. Also selbst für den Yogi muß es noch halbwegs "physisch" erscheinen, dass er dieses oder jenes erreicht. Das "Spiel" sozusagen macht auch dem Yogi noch etwas vor. So erreichst du nicht dieses oder jenes, weil du dich so oder so ernährst oder eine spezielle, komplexe, sehr schwierig einzuhaltende spirituelle Übung in der Lage bist, durchzuhalten. Niemand macht oder erreicht hier irgendwas. Niemand. Denn wirklichkeit geschieht faktisch "in other" (edward fredkin), nicht hier.
Es ist alles Gnade, aber wir sollten so tun, als sei es nicht so.
siddhi ma/maharaj ji


31.01.2026 n. Chr. 08.35 Uhr
6,8°C im Moment hier oben, es wird aber noch ein wenig sportlicher werden in den nächsten Tagen .
Da ist der heiße Brennnesseltee natürlich der beste Freund. Ansonsten grübele ich viel über den "technisch-formalen" Aufbau von wirklichkeit - nach wie vor. Wenn man es genau nimmt, verwandelt sich das "Materiale", also, was wir so "Welt" inklusive des "eigenen Körpers" nennen, und zwar verwandelt es sich auch in etwas bloß Formales, zerrinnt uns zwischen den Fingern. Was bleibt ? Ja genau, da bleibt dann erstmal scheinbar nichts mehr, nicht mal mehr das leere Holodeck, also muß man sich neu besinnen, und kommt dann eventuell darauf, dass es die Beziehung zwischen diesen flüchtigen Formen ist, welche das Eigentliche, Substantielle, "Materielle" ausmacht. Dort, wo sozusagen die "Bedeutung" entsteht. Wie du mit deinem Partner umgehst, deinem Nachbarn, ja selbst mit dir, hier geraten wir dann in's Substantielle, Bedeutsame. So glaube ich, dass auch hans peter dürr es ähnlich ausgedrückt hat.
Das Echte sind dann unsere Beziehungen, das "Wie" des Umgehens, welches das Bedeutsame aufspannt. Etwas uns gänzlich Unsichtbares, nicht Greifbares wäre dann das Eigentliche, "Materiale", während die uns so solide vorkommende, buntscheckige "Welt" sicht enttarnt als eine Illusion, allerdings eine notwendige Illusion, denn ohne diese das Bedeutsame sich nicht in dieser Art und wohl auch Effizienz, ergeben könnte. Fasst man wirklichkeit so auf, erklärt sich gleich enorm vieles, vor allem und zuerst, "warum überhaupt die ganze Veranstaltung hier". Es benötigt nämlich die Getrenntheit, um überhaupt in eine Beziehung zu irgendwas eintreten zu können. Und dann erst beginnt es, "wie gehe ich mit dem Anderen um", dem scheinbaren Nicht-Ich. Und an dieser Stelle vielleicht die Qualität der iuoc (tom), respektive der so genannten seele zum Vorschein kommt. Allerdings es aber auch sein kann, dass es "von innen" erlebt werden soll, wie sich eine seele von hoher bis eben hin von sehr niedriger Qualität sich "von innen" anfühlt. Diese beiden Konzepte stehen sich für mich (noch ?) unvereinbar gegenüber. Weil bei ersterem der freie Wille mehr hier, bei letzterem mehr "bevor hier" verortet ist.
Allerdings bin ich immerhin soweit gedrungen, dass unsere Einschätzungen, Bewertungen, Beurteilungen von allem Möglichen, also zu allem, was so geschieht im leben eines menschen, einen Freiheitsgrad haben müssen. Wenigstens potentiell (der Möglichkeit nach). Das finden wir nicht nur bei tom, sondern in vielen guten Lehrern und Lehrern wieder, entscheidend ist nicht, was ist, sondern, wie man damit umgeht, was ist. Wenn man auch hier vollkommen indoktriniert ist, ist man tatsächlich nicht einmal in der Lage, überhaupt irgendwie noch etwas "eigenes" zu empfinden, man gliche dann einem Roboter.
Hier könnte man dann auch das "alte seele-junge seele" Konzept mit einordnen, jedenfalls teilweise. Naturgemäß lässt man sich um so leichter indoktrinieren ("hier geht's lang", "hier gibt es nichts zu sehen"), je weniger man das ganze Spiel überhaupt kennt. Der naive Player ist also nicht dumm, er hat nur noch nicht so oft Teil genommen an diesem online Game. An anderen vielleicht viel mehr, nur dieses ist halt noch relativ neu für ihn, den Player. Die hier herrschende Indoktrination ist ja dergestalt, dass du nur dich als echt (und nicht einmal mehr Familie), und alle, alles andere als bloßes Phantom wahrnehmen sollst. Was hier also systemisch versucht wird, ist den Player in's "Ego" zu treiben, und genau an dieser Stelle offenbart sich dann, wer moralische Widerstandskraft hat, und in welchem Umfange. Hier sind wir dann wieder bei der "Gegenstromanlage", respektive der Materialprüfanstalt. Auch kollektiv.
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"Achtung, die einer vor dem andern verdient, streiten; das ästhetische Urtheil entscheidet für den letztern. Selbst der Krieg, wenn er mit Ordnung und Heiligachtung der bürgerlichen Rechte geführt wird, hat etwas Erhabenes an sich und macht zugleich die Denkungsart des Volks, welches ihn auf diese Art führt, nur um desto erhabener, je mehreren Gefahren es ausgesetzt war und sich muthig darunter hat behaupten können: da hingegen ein langer Frieden den bloßen Handelsgeist, mit ihm aber den niedrigen Eigennutz, Feigheit und Weichlichkeit herrschend zu machen und die Denkungsart des Volks zu erniedrigen pflegt.
AA V, Kritik der
Urtheilskraft ... , Seite 263 (LINK)
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Das macht auch Sinn, dass dem Player genau das Gegenteil weiß gemacht wird, von demjenigen, worum es dann am Ende wirklich geht, denn wie sonst ließe der moralische Kern, welcher größer oder kleiner sein, von höherer oder geringerer Qualität sein mag, ansonsten freilegen ? Wie sonst auch ließe er sich testen, prüfen und könnte schließlich reifen, wachsen ? Unsere Beziehung zu letztlich allem, dem Ganzen ...
10.02.2026 n. Chr. 08.23 Uhr

Satte 7,7°C in der Bude, endlich mal wieder an einem stück
durchgepennt, und heute soll sich sogar die Sonne zeigen ! Nach welch langer
Zeit, ich habe schon beinahe vergessen, wann ich das letzte Mal die Sonne
gesehen habe.
Einer mag sein leben zubringen von der Welt übersehen, arm, unattraktiv, von
Schmerzen gepeinigt krank, deprimiert und unglücklich, ein anderer reich,
attraktiv, geliebt, berühmt, glücklich, zufrieden und gesund, doch für beide
läuft das leben gleichermaßen perfekt ab. Zugegeben, das sind so die
(überwiegend materialistischen) Extreme, doch nach doch recht langer und
hoffentlich gründlicher Durchleuchtung der ganzen Geschichte hier komme ich
erstmal zu diesem Ergebnis (dass beide leben gleichermaßen perfekt laufen).
Dahinter, also hinter diesem (vorläufigen ?) Ergebnis steckt natürlich ein
ganzer Rattenschwanz von Schlussfolgerungen, empirischen Beobachtungen,
respektive Erkenntnissen, nebst deren Implikationen.

Der eigentliche, finale "Startschuss" der Herleitung zu diesem Ergebnis findet sich in etwa ab 2017 auf dieser Webseite, letztendlich beginnend mit dem Doppelspaltexperiment (DSE), welches bei jedem selbst zu denken fähigen Kopf zu einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der natur von wirklichkeit führen muß.

Natürlich, wenn ich mich Nachts vor Zahnschmerzen wach liegend im Bett drehe und wende, bin ich genau so am Pöbeln und "Fluchen" wie die Meisten auch, "was soll das ?", "was soll das denn jetzt für einen Sinn haben ?" , doch irgendwann sind dann auch die Schmerzen wieder weg, oder man hat sich mit ihnen arrangiert, und jetzt kommt's:
niemand wird für ewig in einem auch nur irgendwie geartetem Zustand verharren müssen.
Das ist die gute Botschaft für uns alle. Für alle gilt, eines (schönen) Tages
ist die Geschichte hier für jeden auch wieder vorbei. Kein Schmerzen, kein
Trauerzustand, keine Angst oder Depression wird ewig währen. Für niemanden. Das
ist die gute Botschaft.
"Heute werde ich aus dem Zentralgefängnis entlassen."
maharaj ji freudig in die Hände klatschend vor seinem mahasamadhi
Eben diese (vorläufige ?) Erkenntnis ist vielleicht auch mit ein
Grund, warum ich hier weniger schreibe in letzter Zeit. Klar, das
Trübtassenwetter ist das eine, warum überhaupt früh aufstehen, doch das andere
ist eben auch, ist noch viel zu sagen ?
Meiner Einschätzung nach wird es sich im leben (des Einzelnen) nicht wirklich
erschließen, warum es hier auf der Bühne es für sie oder ihn gerade so oder so
lief, er diese oder jener zu sein hatte, also dieser spezifische Charakter
(Individuum). Da hatte ich aber unter "wirklichkeit als Arbeitsplatz" und
"Individualität als Arbeitsplatz" schon viel darüber spekuliert, vor geraumer
Zeit,
VR: eine
Zusammenfassung
wirklichkeit und Individualität als Arbeitsplatz
doch letztendlich kommt die Rechnung erst zum Schluss. So weiß ich jetzt nicht, ob es bruce greyson war, welcher meinte, dass unser gesamtes leben aus 2 Teilen besteht. Der erste Teil ist das, was wir halt als ganz normales leben bis zum "Tod" auffassen, doch dann beginnt eben Teil 2, nachdem Teil 1 abgeschlossen ist, und nun schaut man sich an, oder erlebt man dieses leben (Teil1) aus der Perspektive des jeweilig anderen (mit welchem man in Teil1 zu tun hatte). Also erlebt es als Ehefrau, Ehemann, Kind, Tochter, Sohn, Onkel, Freund, Feind, Partner, Haustier ... was weiß ich. Man erlebt "sich" aus der Perspektive des jeweilig "Anderen".
Das ist dann: Teil 2
Das ist dann natürlich "brutal", was dort in Teil 2 dann an Einsichten zusammen kommt. Und erst mit Abschluß von diesem Teil ist dann die ganze Geschichte erst vorbei (mit diesem Avatar/Spielfigur).
Ah, ja, ich sehe, hieran ... daran ist noch ordentlich zu arbeiten.
Als ich vor einem Bild von maharaj ji sitzend mich "beschwerte", dass mein leben so eine Art "wobbeln" (im Videogame) gerade ist, oder sich anfühlt, also wenn die Spielfigur einfach nichts zu machen scheint, da kam dann als "Antwort" oder halt erster Gedanke zurück, "das wirst du schon sehen, wozu das gut war". "Ja gut", dachte ich mir, "dann wobbel ich einfach weiter". Das Ganze, um nur vielleicht auszudrücken, dass es wohl müßig ist, darüber sich den virtuellen Kopf zu zerbrechen, warum leben grad oder überhaupt so ist, wie es ist. Im Großen wie im Kleinen. Das wird man dann schon sehen, spätestens in Teil 2.


03.03.2026 n. Chr. 07.16 Uhr
Immerhin, halbwegs zeitig zum Gruß der Sonne hochgekommen.
Gestern schrub ich noch darüber, und dann war es auch wieder soweit. Was dazu
geführt hat, ist noch nicht klar. 2 Möglichkeiten
- technischer Defekt (z.B. ein Servo hat geklemmt, ein Servosignal war
unterbrochen)
- Strömungsabriss, zu langsam für die Flugphase. Und da zu nahe am Boden, konnte
die nötige Geschwindigkeit, dass also wieder Strömung anliegt, nicht erreicht
werden, und damit natürlich auch Höhen- und Querruder ohne jegliche Wirkung
blieben.
Die Fläche hat's erwischt, und den Rumpf hinten an 2 Stellen, sowie vorne beim Motor. Doch was soll's, es ist Sonne draußen, und warm, also gemütlich hingesetzt, und das Alles wieder in Ordnung gebracht. Das dauert zwar immer eine Weile, weil nach jedem kleinen Schritt der Harz wieder einen Tag zum Aushärten braucht, aber was soll's, Ausweichmöglichkeiten sind ja noch ein paar vorhanden. Was mir noch auffiel, ein bescheidener, respektive sparsamer Lebensstil bringt es auch mit sich, dass man sich bei solch kleineren Ungücken sagen kann: "gut, dann hole ich mir einfach einen neuen Flieger", doch mein Hang zur Reparatur, und selbst die "alten Dinge" am Leben zu halten, ist nach wie vor ungebrochen. Da ist auch eine enorme Herausforderung, neudeutsch "Challenge", dabei, weil ich selbst bei solch größeren Malaisen mit nicht mehr, als 15 Gramm Harz zur Reparatur für Alles ! auskommen will, und das geht nur, wenn man sich einen Kopf macht, und sich das Vorgehen und die einzelnen Schritte, inklusive der zu verwendenden Fasertypen, gut überlegt.
Jetzt ist da draußen "Iran, oder ?
Oder schon wieder nicht mehr ?
Jedenfalls kann diese Geschichte die einschlägigen finanziellen Kreise (bleiben
wir mal im online Game) nicht überrascht haben, denn die Edelmetallpreise haben
sich nicht wirklich gerührt. Hier der Chart von gestern.
Dass wir aber generell jetzt in gewissem Sinne auf Ausnahmezeiten zusteuern, zeigen die Edelmetalle schon an, denn die haben sich 2025 verdoppelt bis verdreifacht, und halten dieses Niveau ohne große Einbrüche. Es sind also recht umwälzende Entwicklungen mittelfristig zu erwarten. Das ist der Anstieg betrachtet innerhalb des online Games. Nehme ich die spieletheoretischer Betrachtungsweise ein, gibt das Spiel selbst einfach nur Hinweise. Wie ram dass in einem Vortrag sagte, ~ 1990 gehalten, ob nun Armageddon oder das Wassermann-Zeitalter zu erwarten sei:
"nun, sagen wir mal so, wenn man in die
Geschichte schaut,
ist bisher noch jede Kultur, noch jedes Reich untergegangen, zerfallen"
Davon bilden auch diese Zeiten keine Ausnahme. Die Frage ist lediglich, wie lange es sich zieht. 100 Jahre ? 1000 Jahre ? Und gerade aus der spielearchitektonischen Perspektive ist das nur allzu verständlich, dass sämtliche "Kulturen", "Reiche" irgendwann untergehen müssen, weil datenmäßig (also was bei solch einer Gesellschafts- oder Organisationsform rumkommt) alles abgefrühstückt ist, und nicht mehr wirklich neue Information mehr sich herauskristallisiert. Also weg mit dem Alten, und Neues her.
Und von der Perspektive von information her, ist es überhaupt nicht entscheidend, ob nun für die allermeisten menschen das "Neue" angenehmer oder noch unangenehmer ist. Hauptsache: es generiert sich wieder neue (originäre) information. Zudem wir auch eingedenk sein sollten:
"das Angenehme kultiviert nicht"
immanuel kant
Man muß schon die rosarote Brille auf haben, um diese Aussage von immanuel kant nicht zu verstehen. Ganz auch im Sinne dieses Zitates

Man sagt ja auch, "er ist ein findiger Kerl", zu jemandem, welcher sich schnell zurecht finden kann mit, adaptieren kann auf Neues, Ungewohntes etc.. Und wir sehen ja auch (Podcast von gestern), deutlich Vorreiter sind "die USA", dort werden die menschen jetzt - noch weitaus besser sichtbar, als hier - nun schon so ganz langsam eingestimmt, dass mal wieder eine etwas größere Umwälzung anliegt.
Nochmal jetzt.
Es ist völlig unerheblich, ob die menschen diese Zeiten nun "besser" oder
"schlechter" finden.
Entscheidend ist bloß, dass endlich wieder (neue) information zu fließen
beginnt.


23.03.2026 n. Chr. 06.56 Uhr
Wenn ich Wecker gegen 06.40 Uhr höre und dann auch halbwegs wach bin, bleibt es dennoch ein Rennen gegen die Zeit, um hier noch vor 7 Uhr zu beginnen. Die Zeit rennt einfach zu jeder Tageszeit. Gestern ein wenig mit Meister eckhart mich mal wieder beschäftigt, welchen ich auf Empfehlung schopenhauers damals gelesen hatte, da war ich ~ 25 Jahre. Derzeit konnte ich mit "gott ist in mir" noch nicht so richtig viel anfangen, doch da ich noch in der Schulzeit, also einiges vor dem Studium von kant und schopenhauer sehr viel mich mit Fraktalität und Selbstähnlichkeit beschäftigt hatte, konnte ich doch den Inhalt logisch grob einordnen. Das Buch war es, soweit ich mich noch erinnere..
Zu diesem Mystiker passt es gut, dass man dann gar ein Buch erhält, welches das Unsag-, und Unbeschreibbare dann auch ganz deutlich vor Augen führt.
Wenn ich mich gegen 17.20 in den Ashram oben setze, und die
kontemplative Teil des Tages beginnt (bei jetzigen Temperaturen gegen Abend),
steht halt nicht wirklich fest, womit ich mich beschäftige, oder "berieseln
lasse". Und gestern Abend war eben ein Vorschlag für Meister Eckhart einer der
vielen, die für mich bei Youtube auftauchten. Die Plausibilitäten einer
"physischen wirklichkeit" zeigen natürlich auf den Youtube-Algorithmus, demnach
es irgendwie zufällig ist, und "irgendwie" sich halt dieses oder jenes mal
anhört. Das sind die "physischen" Plausibilitäten, welche natürlich allesamt
Kokolores sind, den physisch ist hier ja überhaupt garnichts. Also gehörte es
wohl zum Drehbuch des Tages, respektive des Abends, dass dann 2 Stunden mit
meister eckhart zu verbringen waren, und die waren gut investiert, wie man so
sagt.
Denn es tauchten dort sehr ! spezifische Aussagen eckharts auf, welche sich am
Ende erst einer Kette von streng logischen Implikationen ergeben, von denen ich
einige hier auch schon geäußert hatte. Nahtlos es paßt zu der natur von
wirklichkeit, wie sie sich mir seit etwa dem Doppelspaltexperiment so nach und
nach ergeben hat. Interessanterweise war eckhart nicht der Mystiker, wie man ihn
sich so vorstellt, verschroben und abgetrennt von mensch und Gesellschaft,
sondern voll "im leben", er war Professor für Theologie, Berater für Könige und
Königinnen, hielt reisend viele Vorträge, war der "Bonze" des Dominikanerordens,
(einiges habe ich noch vergessen) und er war auch: Logiker. So würde ich
vielleicht hinzu setzen, er war vor allem: Logiker. Denn seine Aussagen sind
teilweise so "krass", der empirischen "Welt" nicht wirklich entnehmbar, dem
Gefühl (Ego) widerstreitend, selbst der nicht wirklich zu Ende gedachten
(reinen) Erkenntnis, dass wirklich nur eines über bleibt, wie er dorthin gelangt
ist, nämlich durch unbestochene und hartnäckig angewandte Logik.
Hier schließt sich dann in gewissem Sinne ein Kreis, nämlich: Hardcore-Logik wirkt auf die menschen, wie Mystik, oder wird als solche eingeordnet. Was aber auch nur zu verständlich ist, da es nicht jedermanns Sache ist, Dinge konsequent zu Ende zu denken. Für solche sich dann halt Logik wie Mystik anhört. Erstaunlich, wie nah eckhart den alten Lehren Indiens ist. Und als ich hörte, dass man selbst das "Aufgeben" aufgeben muß, dass eben auch (z.B.) Meditation nur ein Wollen ist, die Suche nach der "Erleuchtung" in sich seine eigene Verhinderung, und viele andere erstmal paradoxe Aussagen, fühlte ich mich gleich wieder daran erinnert, was neem karoli baba gemacht hat, wenn vor ihm jemand saß, und meditierte: er hat sie mit Äpfeln beworfen. Auch, und das ist "der Hammer", eckhart beschreibt aus der Logik ! heraus, dass man, um zu gott zu gelangen (ich sag's mal so einfach) wahrhaft keine Individualität mehr haben darf. Das wiederum erinnert an ram dass, erstens sein berühmtes "you have to be somebody in Order to become nobody" und vor allem zu seiner Beschreibung von maharaj ji: "jedes Mal, wenn ich dachte, ich weiß jetzt, wer maharaj ji ist, foppte er mich, und zeigte sich von einer komplett anderen Seite".
There was nobody in there
Da war keiner drinnen
ram dass über neem karoli baba
Auch bringt Meister eckhart den fundamentalsten Aspekt auf den Tisch, welchen ich hier auch ab und an schonmal gebracht habe, nämlich ist man in der Subjekt-Objekt Geschichte, ist man in einer Art "Traum" (Virtualität). Und das radikal auf alles angewendet, auf diese wirklichkeit hier, den Traum, die luziden Träume, die Nahtoderlebnisse, den Bardo der Tibeter, die astralen Räume buhlmans oder auch die noch anderen beschriebenen wirklichkeiten von tom campbell, und was auch immer noch an "wirklichkeiten" beschrieben oder auch erlebt werden - es ist alles egal. Jegliche dieser wirklichkeiten ist - hardcore logisch zu Ende gedacht - nicht echt, nicht wirklich wahr, eben weil sie in das Erkennende und das Erkannte zerfallen, es schlichtweg ein Subjekt der Erkenntnis (schopenhauer) benötigt. Sie sind letztlich also fundamental nicht wirklich unterschiedlich, und eine wirklichkeit Traum, wie die andere. So tom es datenstrom nennen würde, was auch passt. Alles sind daten. Doch eben, meister eckhart sieht das, und aus der Logik heraus ergeben sich dann krasse, oder mystisch empfundene Aussagen, welche aber, wenn man die Dinge zu Ende denkt, doch wieder sehr gut verständlich werden. So kann ich jetzt hier nicht alles wieder geben, was mir an "Synchronizitäten" mit der sich für mich bisher ergebenen natur von wirklichkeit aufgefallen ist, doch vielleicht ganz gut, so kann ein jeder selbst mal reinfühlen, was in ihm so resoniert.
Auch denke ich, was mir so gefallen hat, ist seine radikale Einfachheit. So einfach, dass sie allerdings zu frappierenden, scheinbar paradoxen Aussagen führt. Doch wir wissen ja, "wenn es nicht total paradox klingt, ist es nicht einmal in der Nähe der Wahrheit" (matthew mckinley). Hier, das ist auf Englisch, aber sehr gut verständlich, und deutsche Untertitel lassen sich einblenden. Nicht weiter zu erwähnen, da es wohl klar ist, dass eckhart in einen Konflikt mit dem Papst. der Kirche geriet, angeklagt wurde der Häresie, doch hört selbst ...
Ach ja, wu wei klingt bei eckhart auch an, und noch mehr ...
Wer gerne auf Deutsch etwas mehr wissen möchte, hier auf Deutsch. Es ist zwar etwas "akademisch" verbaselt, man könnte vieles auch viel einfacher sagen (simplex sigillum veri), doch taugt dieses Gespräch, um einen Einblick in die Erkenntnisse eckharts zu bekommen. Und immerhin, hier habe ich zum erstem Male gehört, dass schopenhauer seine Pudel immer den Namen "atman" gab. Der indische Name für seele ...
Es gibt aber auch noch mehr in Deutsch, einfach mal auf die Suche gehen. Alles von eckhart (oder halt dieses "Genre") ist besser, als sich mit dem Scam da draußen zu beschäftigen. Hier von einem, der es wissen muß:

25.03.2026 n. Chr. 06.10 Uhr
Ein wenig aus dem Bett gefallen. Was passiert, wenn ein paar Spieler an ein für sie neues Spiel sich heransetzen, und nach einer Weile feststellen, dass das irgendwie öde und langweilig ist ? Was sie dann verlieren, ist natürlich die Lust, die Motivation, weiter zu spielen. Sie packen's wieder ein, und es kommt in die unterste Schublade. Nun nehmen wir aber mal an, dass sie innerhalb einer Studie dieses Spiel spielen sollen, und man ihnen eine gewisse Summe geboten hat, dass sie es "durchziehen", wochen- oder gar jahrelang. Je nach Charakter des Spielers ist dem einen die dafür gebotene Summe äußerst verlockend, dem anderen aber gerade so an der Grenze, dass er an der Grenze ist, das Ganze hinzuschmeißen, und nicht mehr an der Studie teilzunehmen. An dieser Schwelle wird jetzt ein Schuh draus, nämlich Letzterer keinen wirklichen Ernst mehr in seine Entscheidungen besitzt, auch was ihm widerfährt. Ein Spiel läuft ja seiner Natur nach nicht durchgängig gut - doch die Rückschläge, das Stocken, nicht Vorankommen wird ihm egal, er ist nicht einmal mehr mit halbem Herzen dabei. Denn zunehmend wird ihm alles egal, den Kopf hängend lassen auf die Faust gestützt sitzt er am Tisch, und das ganze Geschehen geht mehr oder minder an ihm vorbei, die Züge sind überhaupt nicht mehr von irgendwelcher Planung begleitet, entsprechend wird sich auch um nichts mehr einen "Kopp" gemacht, man schleppt sich lustlos durch, und hat auch schon die Hoffnung verloren, dass es irgendwann mal irgendwie spannend wird, weil man es von Anfang an nur als mehr oder minder öde empfunden hat.
Betrifft das gar viele der am Spiel beteiligten, sinkt die Quote der Effizienz der Studie im Normalfall dramatisch. Wenn ... nicht genau das das Ziel war, herauszufinden, wo die Grenze für die Teilnehmer ist, ab welcher sie eben sagen: "scheiß auf das Geld, das ist es nicht wert". Aber davon gehen wir erst einmal nicht aus, sondern davon, dass die Tiefe der Entscheidung, mögliche Strategie etc. der Teilnehmer herausgefunden werden soll. Dann ganz klar die Studie um so weniger Ergebnisse liefert, je weniger sich die Teilnehmer überhaupt "einen Kopf" machen, je weniger sie überhaupt ihre jeweiligen Züge überlegen, und ihnen damit natürlich auch egal wird, ob sie in's "Hintertreffen" geraten, oder nicht. Die Effizienz der Studie dann also dramatisch sinkt, wenn die einzelnen Züge mehr oder minder nur aus Lust, Laune und Zufall sich generieren. Es entsteht kein Bild, nurmehr weißes Rauschen auf der Mattscheibe.

Der Auftraggeber der Studie kann damit nicht zufrieden sein, er
investiert Geld, und ja auch Zeit, die Teilnehmer hängen nur lustlos ab, das
Spiel entwickelt sich irrational und einen erkennbaren Faden, weil die
Spieler gar keine Strategie mehr verfolgen, indem das Ganze ihnen ja egal
geworden ist. Es ergibt sich kein Bild. Was hat dann ab da der Auftraggeber noch für Möglichkeiten, dass
für ihn bei dieser Studie überhaupt noch verwertbare Informationen sich ergeben
?
Mehr Geld den Teilnehmern zu bieten, bringt nur kurzfristig etwas, das hat man
schon in früheren Studien herausgefunden, ein langweiliges Spiel bleibt einfach
ein langweiliges Spiel. Soll die Investition sich lohnen, für alle - denn auch
die Spieler verschwenden ja nur sinnlos Zeit - muß "Pepp" in's Spiel, so dass
die Player aus ihrem "Tran" und ihrer Lustlosigkeit herauskommen, "aufwachen"
sozusagen, und es wieder richtig zur Sache geht.
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Vor geraumer Zeit hatte ich das schonmal geschrieben, dass -
wenn ein Spiel an eine solche Schwelle gerät, wo der Aufwand der Renderung des
Spieles, also die Investition, in ein (zu) krasses Missverhältnis zum Gewinn von
Information gerät, dann präzise die Zeit gekommen ist, wo das ganze Spiel
auf eine Art umgestaltet wird, dass die Teilnehmer wieder Lust an der dem Ganzen
entwickeln. Denn wo die Lust ist, ist die Tiefe der Entscheidung, ist die
Erhöhung des "Outputs" von Information. Die Studie beginnt wieder,
sich zu
rechnen.
Allerdings - wir kennen diese Schwelle nicht, ab welchem Punkt
nun genau des Betreibers "Amortisationsgrenze" ist, insofern es äußerst
schwierig ist, abzusehen, wann mal wieder frischer Wind in die ganze Sache
kommt.
So hat sich die Selbstmordrate der Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren in den USA seit ~ 2020 verdreifacht, und auch in anderen, jüngeren Altersgruppen sieht es in den USA nicht viel besser aus, es generell "im Westen" mit der Zunahme der Selbstmorde nicht viel besser aussieht. Man muß es sich einmal überlegen, was das für eine Ansage an den Betreiber ist, von immerhin einigen der Player:
"das Spiel ist einfach nur sterbenslangweilig"
Wobei aber doch auch die Frage gestellt werden darf, ob eben nicht gerade ein Transformationsprozess des Spieles selber es mit sich bringen kann, dass es für eine Weile einfach nur fürchterlich ätzend und stinklangweilig für die Teilnehmer sich ausnimmt. Wie ein schweres Rad, welches sich in der Drehrichtung umkehren soll, auch erst einmal zum Stillstand gebracht werden muß, bevor es dann in die andere Richtung wieder Fahrt aufnehmen kann. Wo es dann also dazu gehört, und man es in Kauf nehmen muß, dass halt vermehr Player völlig "hinschmeißen". Bis eben dieser Trend dadurch gestoppt wird, dass ... "oh, jetzt wird es aber wieder spannend", und die Tiefe der Entscheidung wieder einkehrt - jetzt einfach erstmal davon ausgegangen, dass es Anteile von freiem Willem hier gibt.
So denke ich, dass man davon ausgehen kann, dass diese
wirklichkeit wirklich faktisch genau so aufgebaut ist. Es wird sich drastisch
ändern, sobald eine Schwelle überschritten ist, ab welcher der Aufwand in Bezug
auf den Informationsgewinn, also für alle, Betreiber und Player, einfach zu groß
wird, es sich nicht mehr "lohnt", wenn man so will. Alle beginnen, die Lust am
Ganzen zu verlieren, der Betreiber, die Player ...
Was wir nicht wissen, ist
wann die Schwelle erreicht ist
wie lange der Transformationsprozess (hin wieder zu einem Spiel, an welchem man Lust hat, teilzunehmen) dauern wird
wie er der Prozess selber aussieht
wie das "Neue", das wieder Interessante wohl gestaltet sein wird
Was man nur sagen kann, ist, dass es einen Punkt geben muß, ab welchem eine Umgestaltung einsetzt. Eben hin wieder zu etwas, was die Teilnehmer in den "Bann" ziehen wird. Wie immer das dann auch aussehen mag.
So schreibe ich ja schon seit langem von dieser bleiern zäh sich dahin ziehenden, und dazu noch sehr ! prädizierbaren wirklichkeit in Richtung 1984 (Orwell), dass es eben einfach nur stinkelangweilig ist.
Prädizierbarkeit
(auch Vorhersagbarkeit oder Prognostizierbarkeit) bezeichnet
das Ausmaß,
in dem ein zukünftiges Ereignis, Verhalten oder Ergebnis auf der Grundlage
von vorhandenen Daten, Modellen oder Informationen vorhergesagt werden kann
Jetzt überlegt mal, wie es erst denen geht, welcher sich im Grunde gerade erst an den Tisch, und erst so langsam vertraut gemacht haben mit dem (gegenwärtigen) Spiel, und schon in den jungen Jahren relativ leicht prädizieren können, wie es weiter gehen wird (nämlich ätzend und dazu noch gut vorhersehbar öde) und somit das Ganze - man ist noch nicht einmal richtig von der Startposition losgekommen - schon seinen "Kick" verliert ?
Warum sich unsere Generation um nichts mehr schert (alles egal ist)
Was man - so glaube ich - immerhin sagen kann, ein Umgestaltungsprozess ist im Gange. Was ich mir nicht zumute, einschätzen zu können, ist, ob das Rad jetzt erst gerade in den Prozess eingetreten ist, wo es so langsam abgebremst wird, ob wir schon dort sind, wo es für eine Weile nahe am Stillstand ist, oder eben dort, wo es in die andere, wieder interessante Richtung Fahrt aufnimmt. Und wie oben geschrieben, auch nicht, wie lange es dauert, wirklichkeit aussehen wird, wenn es in (wieder) eine interessante, den Aufwand lohnende Richtung geht, etc. ...


26.03.2026 n. Chr. 07.20 Uhr
"Wie seltsam, ihr Männer, scheint doch das zu sein, was die
Menschen als angenehm bezeichnen,
und wie merkwürdig sind seine Beziehungen zum Unangenehmen, das man doch für das
Gegenteil hält.
Zwar wollen sich beide beim Menschen nie gleichzeitig einstellen; wenn aber
jemand dem einen nachjagt
und erreicht, so ist er fast gezwungen, auch das andere in Kauf zu nehmen,
als ob die beiden am oberen Ende zusammengebunden wären."
plato
Gestern sind dann tatsächlich die Teppiche gekommen, das paßt doch gut zum Wetter, denn über eine Woche soll es eher kühl und ein wenig nass bleiben, da lässt sich dann "drinne" werkeln, ohne dass man das Gefühl hat, draußen etwas zu verpassen
Jetzt ist nur noch nicht klar, wie die 5 Meter Rolle Teppich hier hoch zu bekommen ist. durch's Treppenhaus passt er jedenfalls schonmal nicht. Naja, "schaun mer mal", wie beckenbauer zu sagen pflegte.

Kurz zu Gestrigem zurück, nehmt euch mal all diejenigen, welche in einem gewissen Sinne "aufgewacht" sind. Die Allerallermeisten sind zwar nur erstmal aufgewacht aus Traumebene 7, und halten demgemäß die Traumebene 6 jetzt für die "wirkliche wirklichkeit". Sie sehen Lüge und Täuschung (im Vergleich zwischen Ebene 7 und 6), und ein Gefühl kommt in ihnen hoch, dass das Alles nicht mehr lange so weiter gehen kann. Nach meinem Dafürhalten ist das der große Nachteil, wenn man in Traumebene 6 dann festklemmt, nicht weiter kommt. Man sieht immer große Ereignisse "um die Ecke", weil man sich schlichtweg nicht vorstellen kann, dass Lüge und Täuschung - gerade ob der Offensichtlichkeit - sich noch lange halten kann. Womöglich kommt noch dazu, dass man in solch einem "System" jetzt noch den Rest seines kleinen lebens verbringen muß, ohne dass sich irgendwas Signifikantes ändert. Neben den "Truthern" betrifft das meiner Einschätzung nach auch die "spirituelle Szene", wo von einer anderen Art von "Erwachen" viel geredet wird, inklusive solch Größen wie eckhart tolle, tom campbell und anderen . Auch hier sieht man die Änderung der "geistigen" Qualität der Teilnehmer zu "Höherem" doch eher kurz- oder mittelfristig, also innerhalb von ein paar Jahren bis Jahrzehnten. Nun ist es äußerst schwer, aus diesen paar Jahren, welcher man mit einer Figur hier teilnimmt, überhaupt einen Sinn für gute, also treffliche Vorhersagen zu entwickeln, doch wenn ich irgendwas aus meiner Erfahrung über die Jahre sagen kann - das allermeiste dauert entweder sehr viel länger (in der Auswicklung), als man in den kühnsten Träumen je hätte denken können oder - tritt schlichtweg überhaupt nicht ein (innerhalb eines Durchganges). Warten auf godot.
Womit man in diesem online Game immer gut gefahren ist, ist, eine recht schnelle mögliche Änderung zum "Unangenehmen" hin im Portfolio seiner Zukunftsaussichten zu haben. Also hin zu Krisen, Krieg, Chaos und so weiter - denn das ist durch die Historie bestens und überreichlich belegt. An dieser Stelle hat william buhlman alle Evidenz auf seiner Seite, wir finden ein paar tausend Jahre rückblickend schlichtweg keinen Beleg, dass sich irgendwo auch nur ein wenig "in die gute geistige Richtung" bewegt hätte (kollektiv).
"Was glauben sie, ist es so, dass wir uns in ein spirituelleres Zeitalter
hinbewegen ?"
Nein !
Das glaube ich nicht. Ich weiß, es gibt viele menschen, welche das glauben,
doch ich habe keine Evidenz in dieser Richtung gefunden. Was ist denn die
Geschichte der menschheit ?
Sie ist: Krieg, Konflikt.
Das ist, was ich doch vorhin schon gesagt habe, nämlich, was ist denn der Zweck
dieser wirklichkeit ? Es
ist ein Ort hier, wo trainiert wird. Es ist eine harsche Trainingsumgebung.
william buhlman
Klar, zu allen Zeiten wird es auch menschen gegeben haben, welche einen etwas höheren Grad von Bewusstheit hatten, und den menschen entgegen hielten: "Leute, was macht ihr, seid ihr alle verrückt ?", doch eben auch wenn es deren ein paar mehr gab, vielleicht gar eine "Bewegung", aufhalten konnten sie nicht, was geschehen musste, sollte ...
Das ist also das "Kreuz" mit den "Truthern", als auch mit den "Spirituellen", dass sie ausblenden, wie wirklichkeit die letzten paar tausend Jahre gelaufen ist. Oder meinetwegen blenden sie es nicht aus, sagen aber, dass jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen ist, wo dieses alte Paradigma von Krise, Chaos und Krieg final durchbrochen wird. Allerdings sollten sie dann auch schlüssige, vulgo empirische Gründe für ihre Haltung angeben können. Jedoch sind mir keine bekannt. Selbst was ein tom campbell anführt, auch ein eckhart tolle, und wer da noch an Größen in diesen Genre aufzufinden ist, sie alle liefern nichts, was als ein gutes Argument oder Begründung angesehen werden kann, und die Empirie, die Fakten vom Boden sprechen einfach eine andere Sprache - da sieht es so aus, als würde alles nur in diesem typischen Modus so weiter gehen, weit über die Lebenszeit einer Spielfigur hinaus - egal ! wie "alt" diese gerade ist.
Nur, ist der typische Modus denn wirklich etwas "Schlechtes" für die Teilnehmer hier ?
"Das Angenehme kultiviert nicht"
... fährt keine Punke ein
immanuel kant
Das sollte man sich mal fragen. Es bleibt allerdings ein valider Punkt, was ich gestern erwähnte - nämlich, wenn einer ausreichenden Anzahl der Teilnehmer hier alles egal zu werden beginnt, dann ist präzise die Zeit gekommen, an welcher wieder für Effizienz im Prozess der Informationsgewinnung gesorgt werden wird, Wiewohl mit größter Wahrscheinlichkeit nicht auf die Art, wie die Meisten es sich wünschen würden. Und eben auch keiner weiß, wann "ausreichend" ausreichend ist, keiner hat eine Ahnung, wo der "Schwellenwert" nun liegt. Kommt also "die Lösung" des Problemes, dass die Teilnehmer in ausreichendem Ausmaße in Agonie versinken, wird sie so aussehen, dass Teilnahmslosigkeit schlichtweg keine Option mehr darstellt.

Was wir festhalten können, was klar ablesbar ist (die Fakten vom Boden), die Lustlosigkeit, also sich in "das Spiel" noch großartig einzubringen, nimmt zu. Sprich die Anzahl der Teilnehmer, welche an diesen (vorläufigen) "Endpunkt" geraten. Jedenfalls schonmal "im Westen". Was das mit sich bringt (aus spielearchitektonischer Perspektive), darüber habe ich gestern geschrieben, Doch inwieweit in absehbarer Zeit die Teilnehmer an den Spieltisch gleichsam wieder genötigt werden, ist meiner Einschätzung nach nicht wirklich vorhersehbar. Von daher man gut beraten ist, dem doch recht langweiligen Theater (dem "Äußeren") eher wenig Aufmerksamkeit zu widmen, und sich mehr dem Inneren zu widmen.
"Es ist niemals zu spät, sich um seine seele
zu kümmern"
sokrates im "Phaidon"

